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Fußball-WM 2022: Marokko wirft Spanien raus – Krimi im Elfmeterschießen


Sensation perfekt – Marokko wirft Spanien raus

  • Jannik Meyer
Von Jannik Meyer

Aktualisiert am 06.12.2022Lesedauer: 3 Min.
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Party-Stimmung in Katar: Die marokkanischen Fans feiern ausgelassen im Stadion. (Quelle: t-online)
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Spanien und Marokko liefern sich ein intensives Achtelfinale. Über weite Strecken ist Underdog Marokko mindestens gleichwertig. Zum Schluss wird es dramatisch.

Marokko hat die große Sensation geschafft: WM-Mitfavorit Spanien ist raus. Die Nordafrikaner, die sich schon überraschend als Gruppensieger für das Achtelfinale qualifiziert hatten, schlugen die hoch eingeschätzten Spanier in einem echten Krimi mit 3:0 (0:0, 0:0) nach Elfmeterschießen. Im Elferschießen versagten Spanien die Nerven – keiner der drei Schützen traf, somit hatte Marokko das Duell zügig für sich entschieden.

So lief das Spiel

In seiner Startaufstellung sorgte der spanische Trainer Luis Enrique für eine Überraschung: Marcos Llorente kam zu seinen ersten WM-Minuten, er rückte für Cesar Azpilicueta in die Abwehrkette. Direkt zu Spielbeginn wurde klar, mit welcher Gangart Marokko auftreten möchte. Hakim Ziyech foulte Spaniens Jordi Alba nach 30 Sekunden, der Spanier blieb schmerzverzerrt auf dem Boden liegen.

Auch auf welcher Seite das Publikum ist, wurde sofort klar. Von Anfang an wurden die Spanier bei jedem Ballkontakt gnadenlos ausgepfiffen. Bei Marokko wurde jede Aktion frenetisch gefeiert.

Hakimi vergibt erste Gelegenheit

Die erste Chance hatten die Marokkaner in der 12. Spielminute: Ex-Dortmunder Achraf Hakimi zirkelte einen Freistoß aus 25 Metern aufs Tor, der Ball segelte aber knapp über die Latte. Auch in der Folge hatten die Nordafrikaner Spanien gut im Griff. Marokko stand in der Defensive kompakt und ließ der "Furia Roja" kaum Räume zur Entfaltung.

Spanien wurde zum ersten Mal in der 26. Minute gefährlich. Marco Asensio kam nach einem langen Ball zum Abschluss, traf aber nur das Außennetz. In der Phase des Spiels wurde Spanien aber immer besser. Auch Marokko blieb jedoch gut im Spiel. Bayern-Verteidiger Noussair Mazraoui gab den nächsten Warnschuss ab, Spaniens Keeper Unai Simon musste den Ball abprallen lassen. Allerdings konnte kein Marokkaner den Nachschuss verwerten (33.). Auch die nächste Aktion ging auf Marokkos Konto: Nach einer Flanke von Sofiane Boufal köpfte Innenverteidiger Nayef Aguerd nur knapp über das Tor (42.).

Spaniens Trainer Luis Enrique konnte der Auftritt seiner Mannschaft nicht gefallen.
Spaniens Trainer Luis Enrique konnte der Auftritt seiner Mannschaft nicht gefallen. (Quelle: IMAGO/JuanJo Martín)

Danach war Pause. Und zur Halbzeit musste man feststellen: In den ersten 45 Minuten war der Underdog aus Marokko das klar bessere Team. Spanien lief den spielstarken Nordafrikanern über weite Strecken hinterher. Großchancen waren aber auf beiden Seiten noch Mangelware, Marokko verzeichnete aber mehr Abschlüsse (3:1).

Die erste Gelegenheit im zweiten Abschnitt hatte Spanien. Dani Olmo zog aus halblinker Position einen Freistoß direkt aufs Tor – aber Marokko-Keeper Bono hatte keine Probleme mit dem Schuss (54.). Danach sahen die in der Mehrheit marokkanischen Fans viel Leerlauf im Education City Stadion. Keines der beiden Teams erspielte sich nennenswerte Toraktionen.

Spanien zum Ende der regulären Spielzeit besser

Erneut war es die "Furia Roja", die die nächste Torannäherung hatte. Nach einer Flanke des eingewechselten Nico Williams verpasste Leipzigs Dani Olmo in der Mitte um Haaresbreite (79.). Kurz darauf versuchte es der ebenfalls eingewechselte Alvaro Morata aus spitzem Winkel (81.), dieser scheiterte in der Nachspielzeit erneut, diesmal per Kopf (90.+1). Auch die letzte Chance in der regulären Spielzeit hatte Spanien: Olmo schlug einen gefährlichen Freistoß in den Sechzehner, Keeper Bono parierte erneut stark (90.+5). Danach ging es in die Verlängerung.

Die erste Halbzeit der Verlängerung knüpfte nahtlos an die zweite Hälfte der regulären Spielzeit an. Bis zur 104. Minute: Da dribbelte sich Marokkos Walid Cheddira an zwei Spaniern vorbei, scheiterte aber mit seinem zentralen Abschluss an Spaniens Torwart Simon. In der zweiten Halbzeit der Verlängerung schnürte Spanien Marokko in die eigene Hälfte ein. So richtig zwingend wurde es aber erneut nicht. Somit ging es ins Elfmeterschießen.

Unai Simon: Er hielt Spanien lange Zeit im Spiel.
Unai Simon: Er hielt Spanien lange Zeit im Spiel. (Quelle: IMAGO/Li Ming)
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Und dort wurde es dann verrückt: Bereits nach vier Schützen hatten die Nordafrikaner das Elfmeterschießen für sich entschieden. Die ersten drei Spanier (Pablo Sarabia, Carlos Soler, Sergio Busquets) haben allesamt verschossen. Auch der Marokkaner Badr Banoun verschoss seinen Elfmeter. Dafür trafen aber der Ex-Paderborner Abdelhamid Sabiri, Hakim Ziyech sowie der ehemalige Dortmunder Achraf Hakimi.

Im Viertelfinale trifft Marokko nun auf den Sieger des Duells Portugal gegen die Schweiz. Spanien muss die Heimreise antreten – damit ist die komplette "deutsche" Gruppe E des Turniers ausgeschieden.

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Verwendete Quellen
  • WM live in der ARD
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