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Sechs Weltstars für die Bundesliga


Sechs Weltstars für die Bundesliga

  • Melanie Muschong
  • Florian Wichert
Von Melanie Muschong, Florian Wichert

Aktualisiert am 30.08.2022Lesedauer: 1 Min.
Meinung
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Marcelo: Der frühere Real-Star wäre aktuelle ablösefrei zu haben. (Quelle: t-online)
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Marcelo zu Leverkusen? Ronaldo zum BVB? Die Bundesliga sorgte mit Transfergerüchten um große Namen für Wirbel. Doch wären diese Stars ein Gewinn für die Klubs?

Die Bundesliga geriet zuletzt mehrfach in die internationalen Schlagzeilen. Genauer gesagt: Einzelne Klubs und ihre Transfergerüchte. Es tauchten Namen wie der von Weltstar Cristiano Ronaldo im Zusammenhang mit dem FC Bayern und Borussia Dortmund auf. Auch die von Ex-Real-Star Marcelo und Bayer Leverkusen fielen im direkten Zusammenhang. Es hieß, der Klub habe dem Verteidiger nach dem desaströsen Saisonstart ein Angebot gemacht. Offenbar war da allerdings nicht viel dran.

Trotzdem: Der Gedanke, diese glamourösen Spieler in der Liga bestaunen zu dürfen, ist natürlich spannend.

Das führt zu der Frage:

Sollten sich die Bundesligisten mehr um Altstars bemühen?

Pro
Florian Wichert
Florian Wichert

Ja, die Liga braucht den Glanz von Ronaldo, Marcelo oder Cavani

Cristiano Ronaldo, Marcelo, Diego Costa, Edinson Cavani, Willian oder Juan Mata – bei diesen Namen gerät jeder Fußballfan ins Schwärmen. Nur ein, zwei dieser Stars in der Bundesliga? Was für eine fantastische Vorstellung. Und eigentlich gar nicht so abwegig, schließlich sind sie allesamt vereinslos, ablösefrei oder unerwünscht beim aktuellen Klub.

Eigentlich? Das liegt am fehlenden Mut und der nicht vorhandenen Fantasie der Bundesligisten, die aus unerklärlichen Gründen eine Abneigung gegen Altstars zu haben scheinen.

Dabei reicht ein Blick in die Historie, um zu erkennen, welchen Mehrwert diese mitunter bringen. Raúl kam mit 33 zu Schalke, Sami Hyypiä mit 35 zu Leverkusen, Xabi Alonso mit 32 zu Bayern, Morten Olsen mit 36 zu Köln – allesamt machten sie sowohl ihre Mannschaften als auch die Mitspieler besser. Die Klubs profitierten von ihrer Erfahrung und Einstellung, die Fans von ihrer Präsenz und Genialität. Noch heute denken sie gern an sie zurück.

Spannung im Meisterkampf und Stars locken die Fans für gewöhnlich ins Stadion. Da das Titelrennen wieder früh entschieden sein wird, braucht die Bundesliga umso mehr den Glanz und die Tore von Ronaldo, Marcelo oder Cavani.

Nicht jeder Altstar entpuppt sich als Volltreffer – aber wer keinen Mut hat, kann auch nicht belohnt werden. Zumal genug Vereine in Deutschland die finanziellen Möglichkeiten haben.

Kontra
Melanie Muschong
Melanie Muschong

Nein, für jeden Altstar muss ein Talent draußen bleiben

Auf keinen Fall. Natürlich würden Cristiano Ronaldo oder Marcelo Glanz in die Liga bringen, aber: Diese Weltstars haben mit Mitte 30 ihren sportlichen Zenit längst überschritten. Sie werden nicht jünger – und zudem verletzungsanfälliger. Da bringt auch der früher erfolgreichste Stürmer der Welt nichts, wenn schon nach einem Sprint die Wade zwickt. Dazu gibt es mahnende Beispiele aus der Vergangenheit: Michael Ballack bei seiner Rückkehr zu Bayer Leverkusen oder Rafael van der Vaart bei seinem zweiten Anlauf beim HSV sind beide gefloppt. Ein Altstar könnte helfen, aber auch nur für eine bedingte Zeit.

Das offensichtliche Problem ist auch: Für jeden Altstar muss zwangsläufig ein Talent draußen bleiben. Das bringt die Bundesliga nicht weiter. Dabei sind es die jungen Spieler, die der Bundesliga Glanz verliehen haben – so wie Erling Haaland – und dies aktuell tun, siehe Jamal Musiala.

Und auch das Selbstverständnis großer Namen könnte zum Problem werden. Da kann es schnell zu Unruhe im Team kommen, so wie aktuell bei Manchester United und Ronaldo. Für den Erfolg ist das nicht förderlich. Ganz abgesehen von den Kosten: Ein Altstar ist unbezahlbar. Selbst ein ablösefreier Spieler dieser Kategorie würde einen Klub weitaus teurer kommen als ein Talent – auf das jahrelange üppige Gehalt wird kaum einer verzichten wollen.

Selbst wenn ein Weltstar gehobenen Fußballeralters also in die Bundesliga wechseln würde, könnten sich das, wenn überhaupt, nur die Topklubs leisten. Dabei sind doch eh schon alle von der Dominanz des FC Bayern genervt. Also: besser junge Spieler fördern, als sich mit den Altstars nur Probleme einzuhandeln.

Wer hat recht?

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Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtungen
Hintergrund zum Beitrag

Im " Zweikampf der Woche" kommentieren wöchentlich Florian Wichert und Robert Hiersemann aktuelle Fußballthemen. In dieser Woche tritt Melanie Muschong (Redakteurin Sport) gegen Florian Wichert an. Sehen Sie das Format auch im Video im Rahmen des neuen Fußball-Talks "Rudi Brückner – Der Talk am Montag" ab 21 Uhr auf Sport 1 oder ab sofort hier in diesem Artikel (oben).

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