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Fan-Hass gegen Willi Orban: FCK verurteilt Verhalten


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Fan-Hass gegen Leipzig-Spieler Willi Orban

Von t-online, sid
Aktualisiert am 26.04.2016Lesedauer: 2 Min.
Im Fanblock des 1. FC Kaiserslautern wird ein Plakat gegen Leipzig-Spieler Willi Orban hochgehalten.
Im Fanblock des 1. FC Kaiserslautern wird ein Plakat gegen Leipzig-Spieler Willi Orban hochgehalten. (Quelle: Picture Point LE/imago-images-bilder)
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Seine Rückkehr nach Kaiserslautern hatte sich Willi Orban sicherlich anders vorgestellt: Zwar war nach seinem Wechsel zu RB Leipzig klar, dass ihn die Fans seines Heimatvereins nicht allzu herzlich empfangen würden. Orban wurde allerdings Ziel zahlreicher Hass-Plakate - und flog beim 1:1-Remis obendrein noch vom Platz.

Schon vor dem Spiel hatten die Lauterer Fans unmissverständlich klargemacht, was sie vom Wechsel ihres Ex-Spielers zum verhassten Red-Bull-Klub hielten - immerhin hatte Orban zuvor 18 Jahre das Trikot der Pfälzer getragen. Im Fanblock war ein Bild von Orban im Fadenkreuz zu sehen, zudem gab es zahlreiche weitere Schmähplakate. Während des Spiels wurde Orban bei jedem Ballkontakt lautstark ausgepfiffen.

In der 63. Minute erhielt der Abwehrspieler zur großen Freude des Heimpublikums nach zwei Fouls die Gelb-Rote Karte. Der 1. FC Kaiserslautern schaffte in der Folge noch den 1:1-Ausgleich, RB Leipzig ließ wichtige Punkte im Aufstiegskampf der zweiten Liga liegen.

Rangnick: "Ist für mich völlig unverständlich"

"Mir war bewusst, dass es solche Reaktionen geben kann. Ich habe versucht, mich auf meine Leistung zu konzentrieren und glaube, dass das soweit ganz gut gelungen ist", sagte der 23-Jährige. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bund (DFB) wird Ermittlungen aufnehmen. Das bestätigte der Verband.

RB-Trainer Ralf Rangnick sprach bei "Sky" von einer "neuen Dimension an Geschmacklosigkeit". Für ihn seinen die Aktionen der Lautern-Fans "völlig unverständlich". Immerhin habe Orban seit seinem fünften Lebensjahr für den Verein gespielt, der ihm schließlich vertraglich eine Ausstiegsklausel eingeräumt habe.

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Der 1. FC Kaiserslautern verurteilte das Verhalten der eigenen Anhänger scharf. "Der FCK distanziert sich in aller Deutlichkeit von jeglichen Transparenten, auf denen Personen beleidigt, herabgewürdigt oder auf irgendeine Art und Weise diffamiert werden und möchte sich bei den betroffenen Personen in aller Form entschuldigen", hieß es in einer offiziellen Vereinsmitteilung. Der Vorstandsvorsitzende Thomas Gries kündigte eine "intensive Aufarbeitung" der Vorfälle an.

Neururer: "Da kriege ich das Erbrechen"

Peter Neururer, der das Spiel vor Ort verfolgte, fand ebenfalls deutliche Worte: "Das ist eine Riesen-Sauerei, da kriege ich das Erbrechen. So geht man mit keinem Menschen um. Ich schäme mich dafür, dass wir solche Bilder senden müssen. Das ist eine Schande."

Drei Spieltage vor Schluss hat RB Leipzig als Tabellenzweiter vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Der FCK steht mit 39 Punkten im gesicherten Mittelfeld auf Platz 11.

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