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Relegation Bundesliga 2016: Warum der 1. FC Nürnberg aufsteigen muss

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Hochverschuldeter Altmeister  

Relegation: Nur der Aufstieg kann Nürnberg retten

19.05.2016, 17:36 Uhr | sid, t-online.de

Relegation Bundesliga 2016: Warum der 1. FC Nürnberg aufsteigen muss. Noch ein verschworenes Team. Bei einem Nichtaufstieg droht die Mannschaft des 1. FC Nürnberg aber auseinanderzubrechen. (Quelle: imago/Zink)

Noch ein verschworenes Team. Bei einem Nichtaufstieg droht die Mannschaft des 1. FC Nürnberg aber auseinanderzubrechen. (Quelle: Zink/imago)

Nun gilt es für den 1. FC Nürnberg: In der Relegation gegen Eintracht Frankfurt (Hinspiel heute ab 20.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online,de) steht der hochverschuldete Altmeister vor den vielleicht wichtigsten Spielen seiner jüngsten Vereinsgeschichte.

Der neunmalige Meister, seit 1999 dreimal auf- und abgestiegen und seit 2014 in der zweiten Liga, befindet sich in einer paradoxen Lage: Die Franken können aufsteigen, melden sich aber wieder mal vom Abgrund - vom finanziellen. Abstiege kosten Geld, und der 1. FCN hat oft mehr Geld ausgegeben, als er hatte, um möglichst schnell wieder den Sprung in die Bundesliga zu schaffen.

Zum 30. Juni 2015 betrug der nicht gedeckte Fehlbetrag beim Eigenkapital 3,2 Millionen Euro, an laufenden Verbindlichkeiten drücken den Klub 16,2 Millionen Euro.

UMFRAGE
Welches Team setzt sich in der Relegation durch?

Notverkäufe haben Probleme nicht gelöst

Die Vorstände Andreas Bornemann (Sport) und Michael Meeske (Finanzen) haben während der abgelaufenen Saison Niklas Stark (drei Millionen, Hertha BSC) und Alessandro Schöpf (sechs Millionen, Schalke 04) verscherbeln müssen, und selbst diese Notverkäufe haben die Probleme nicht gelöst.

Zuletzt hat der Club gleich zweimal Pech gehabt: Erst verletzte sich der talentierte Patrick Erras, der bei einem Verkauf gutes Geld gebracht hätte. Dann erwischte es Ilkay Gündogan: Der spielt zwar längst bei Borussia Dortmund, bei einem Transfer von dort zu Manchester City hätten die Nürnberger aber 15 Prozent der Ablöse kassiert.

Und weil sie es im vergangenen Jahr auch nicht geschafft haben, ihr negatives Eigenkapital um fünf Prozent zu reduzieren, mussten die Franken sogar eine Strafe von 600.000 Euro an die Deutsche Fußball Liga (DFL) zahlen. Die neue Lizenz bekamen sie nur unter Auflagen und Bedingungen, das heißt: Wenn sie wieder nicht vorschriftsmäßig wirtschaften können, droht in der kommenden Saison Punktabzug.

Mannschaft bricht bei Nichtaufstieg wohl auseinander

Einzige Rettung: der Aufstieg. Dann fallen schon mal die Bedingungen weg, die der 1. FC Nürnberg erfüllen muss. Misslingt die Mission, sind weitere Spielerverkäufe unausweichlich - und die Rückkehr in die Bundesliga muss wohl für längere Zeit aufgeschoben werden. "Klar ist", sagt der seit vergangenen Herbst als Nachfolger von Martin Bader amtierende Sportvorstand Bornemann, "dass bei einem Aufstieg die Möglichkeit größer wäre, die Mannschaft zusammenzuhalten."

Andersherum ausgedrückt: Es wäre ein ziemlicher "großer Spagat" nötig, sagt Finanzvorstand Meeske, um bei einem weiteren Jahr 2. Liga eine "aufstiegsfähige" Mannschaft zusammenzubekommen. Weg wären unter anderem die Torjäger Niclas Füllkrug (Werder Bremen besitzt eine Kaufoption) und Guido Burgstaller.

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