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Nach Messerangriff - "Überall war Blut": Tennis-Ass Kvitova sagt vor Gericht aus

Nach Messerangriff  

"Überall war Blut": Tennis-Ass Kvitova sagt vor Gericht aus

05.02.2019, 12:43 Uhr | dpa

Nach Messerangriff - "Überall war Blut": Tennis-Ass Kvitova sagt vor Gericht aus. Petra Kvitova verlässt das Landgericht im tschechischen Brünn.

Petra Kvitova verlässt das Landgericht im tschechischen Brünn. Foto: Monika Hlaváèová/CTK. (Quelle: dpa)

Brünn (dpa) - Die tschechische Tennisspielerin Petra Kvitova hat mehr als zwei Jahre nach dem Messerangriff auf sie vor Gericht ausgesagt.

"Ich habe geschrien, überall war Blut", sagte die 28-Jährige am Dienstag der Agentur CTK zufolge vor dem Landgericht in Brünn. Um nicht mit dem Angeklagten zusammentreffen zu müssen, war Kvitova aus einem Nebenraum über Video zugeschaltet.

Die Wimbledonsiegerin von 2011 und 2014 befand sich nach eigener Aussage in ihrer Wohnung in Prostejov (Proßnitz), um auf eine routinemäßige Dopingkontrolle zu warten. Der mutmaßliche Täter habe sich als Klempner ausgegeben und sie gebeten, das Warmwasser im Badezimmer laufen zu lassen. "In diesem Augenblick hatte ich von hinten ein Messer am Hals", sagte Kvitova.

Bei dem anschließenden Handgemenge kurz vor Weihnachten 2016 zog sich die Tschechin schwere Verletzungen an der linken Schlaghand zu. Der 33 Jahre alte Angeklagte, den Kvitova bei einer Gegenüberstellung erkannt hatte, bestreitet die Tat. Er habe zur fraglichen Zeit auf einer Baustelle gearbeitet. Im Falle einer Verurteilung wegen räuberischer Erpressung und Hausfriedensbruchs drohen ihm bis zu zwölf Jahre Haft.

Kvitova zeigte sich nach ihrer Aussage erleichtert: "Sie hat gelächelt und gesagt, dass die Sache nun für sie definitiv vorbei sei", teilte ihr Sprecher mit. Vor anderthalb Wochen war Kvitova bis ins Finale der Australian Open gekommen, wo sie der Japanerin Naomi Osaka unterlag.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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