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Gegen Frauen-Verbot: WWE kündigt historisches Match an

Wrestling-Show in Saudi Arabien  

Trotz Frauen-Verbot: WWE kündigt historisches Match an

30.10.2019, 16:45 Uhr
Gegen Frauen-Verbot: WWE kündigt historisches Match an. WWE Live: Die Wrestlerin Natalya soll in Saudi-Arabien zu einem Duell antreten. (Quelle: imago images/Revierfoto)

WWE Live: Die Wrestlerin Natalya soll in Saudi-Arabien zu einem Duell antreten. (Quelle: Revierfoto/imago images)

Zum zweiten Mal trägt die WWE die Show "Crown Jewel" im Königreich aus – trotz Kritik. Nun aber gibt es eine unerwartete Ankündigung, die Geschichte schreiben könnte.

Bei der Wrestling-Show "Crown Jewel" von World Wrestling Entertainment (WWE) in Saudi Arabien wird es am Donnerstag, zum ersten Mal überhaupt, ein Frauen-Match geben. Dies kündigte der weltgrößte Wrestling-Veranstalter am Mittwoch an. Demnach werden sich die beiden WWE-Wrestlerinnen Natalya und Lacey Evans bei der Show im King-Fahd-International-Stadium in Riad gegenüberstehen.

Damit reagiert die WWE wohl auch auf anhaltende Kritik an ihren Veranstaltungen in Saudi-Arabien – 2018 wurde mit dem Königreich eine zehnjährige Partnerschaft im Rahmen des Reformprogramms "Saudi Vision 2030" eingegangen – dem Vernehmen nach eine für die WWE äußerst lukrative Verbindung. Branchen-Insider schätzen den Gesamtumfang des Pakets auf 450 Millionen US-Dollar.

WWE-Legende John Cena sagte Teilnahme ab

Die Ermordung des saudischen Regimekritikers Jamal Kashoggi und die eingeschränkten Rechte für Frauen im Land – und ausbleibende Reaktionen der WWE – aber riefen bereits im letzten Jahr scharfe Kritik hervor. US-Politiker forderten eine Absage der letztjährigen "Crown-Jewel"-Show. Trotz der immer prominenteren Rolle von Wrestlerinnen durften weibliche WWE-Stars in Riad nicht auftreten – und gleich mehrere Top-Stars – darunter Legende John Cena, der populäre Daniel Bryan und der israelische Wrestler Noam Dar – sagten ihre Teilnahme aus politischen Gründen ab.


Nun also die überraschende Entscheidung. Ob sich dadurch an der Menschenrechtssituation im 34-Millionen-Einwohner-Land aber etwas ändern wird, bleibt abzuwarten – es soll aber wohl langfristig liberalisiert werden.

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