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Coronavirus: FC Bayern drohen mindestens zwei Geisterspiele


Wegen Coronavirus
FC Bayern drohen mindestens zwei Geisterspiele

Von dpa
Aktualisiert am 10.03.2020Lesedauer: 1 Min.
Allianz-Arena München: Die Heimstätte des FC Bayern könnte vorerst für Zuschauer geschlossen bleiben.Vergrößern des BildesAllianz-Arena München: Die Heimstätte des FC Bayern könnte vorerst für Zuschauer geschlossen bleiben. (Quelle: ActionPictures/imago-images-bilder)
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Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, könnte vorerst auch die Münchner Allianz-Arena für die Öffentlichkeit geschlossen bleiben. Rekordmeister FC Bayern droht bis Ostern eine Geisterkulisse.

Dem FC Bayern München drohen nach der Einigung der Regierungskoalition in Bayern mindestens zwei Geisterspiele. Der schwarz-orange Koalitionsausschuss hatte am Montag in München vereinbart, wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Gästen bis zunächst Karfreitag zu untersagen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus Teilnehmerkreisen, zuvor hatte die "Augsburger Allgemeine" berichtet. Die Details sollen am Dienstag in einer Kabinettssitzung beraten und beschlossen werden.

In diesen Zeitraum fallen das Champions-League-Heimspiel der Bayern gegen den FC Chelsea am 18. März und die Bundesliga-Partie gegen Eintracht Frankfurt vier Tage später. Sollten die Münchner in einem möglichen Königsklassen-Viertelfinale am 7./8. April Heimrecht haben, wäre auch dieses Spiel betroffen. Erst einen Tag nach Karfreitag könnte der Rekordmeister wieder mit den Fans im Rücken gegen Fortuna Düsseldorf (11. April) spielen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Sonntag empfohlen, wegen der schnellen Ausbreitung des Virus Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern vorerst abzusagen. Die bayerische Staatsregierung will die Details am Dienstag in einer Kabinettssitzung beraten und beschließen, hieß es. In Bayern gibt es mindestens 256 Menschen, die positiv auf Sars-CoV-2, so nennen Experten das neuartige Coronavirus, getestet wurden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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