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Coronavirus-Pandemie: Russland bietet sich als Gastgeber für EM 2020 an


Coronavirus-Krise  

Russland bietet sich als EM-Gastgeber an

16.03.2020, 16:31 Uhr | sid

Coronavirus-Pandemie: Russland bietet sich als Gastgeber für EM 2020 an. Noch ist unklar, wo und wann die qualifizierten Teams um ihn kämpfen werden: der EM-Pokal. (Quelle: imago images/Plusphoto)

Noch ist unklar, wo und wann die qualifizierten Teams um ihn kämpfen werden: der EM-Pokal. (Quelle: Plusphoto/imago images)

Die Austragung der EM in diesem Sommer ist aufgrund des Coronavirus noch unklar. Am Dienstag will die Uefa darüber entscheiden. Russland hat sich nun als Gastgeberland für das Turnier ins Gespräch gebracht.

In der Diskussion über eine Durchführung der EM 2020 hat Russland der Europäischen Fußball-Union (Uefa) seine Hilfe als potenzieller Gastgeber angeboten – und damit eine neue Perspektive ermöglicht. "Natürlich sind wir bereit. Wir müssen aber zuerst diskutieren, wie das Format aussehen könnte, wie viele Spiele stattfinden würden und so weiter", sagte Alexei Sorokin, Chef des Organisationskomitees für die WM 2018, russischen Medien.

Sorokin bekräftigte, dass die Austragung der Endrunde in Russland "von der Uefa evaluiert werden muss". Dass die Uefa, die am Dienstag bei einem Krisengipfel über das weitere Vorgehen berät, am bisherigen Termin (12. Juni bis 12. Juli) festhält, ist angesichts der Corona-Pandemie allerdings unrealistisch. Viel wahrscheinlicher als die lokale scheint die zeitliche Verschiebung in den Dezember dieses Jahres oder in den Sommer 2021.

"Russland hat viel Erfahrung in der Austragung von Großereignissen"

Nach SID-Informationen besteht auch die Möglichkeit, dass die Uefa am Dienstag zunächst nur die geplante Ausführung in zwölf Ländern im angedachten Zeitraum absagt, die Entwicklung der Pandemie abwartet und dann über Alternativen entscheidet.

"Wir werden natürlich darauf achten, was die Uefa entscheiden wird. Aber Russland hat viel Erfahrung in der Austragung von Großereignissen", sagte der russische Vizepremierminister Dimitri Tschernyschenko. Sportminister Oleg Matyzin versicherte: "Wir sind bereit, alle Maßnahmen zu treffen, um die Sicherheit der Sportler zu gewährleisten."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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