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Überblick: Der 27. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Überblick  

Der 27. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

01.04.2021, 16:23 Uhr | dpa

Überblick: Der 27. Bundesliga-Spieltag im Telegramm. Am Sonntag wird um 18h das Berliner Derby zwischen dem 1.

Am Sonntag wird um 18h das Berliner Derby zwischen dem 1. FC Union Berlin und Hertha BSC angepfiffen. Foto: Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa) - Am 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga findet am Freitagabend keine Partie statt. Dafür werden am Samstag gleich sieben Begegnungen abgehalten. Alle Partien im Überblick:

Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die Eintracht belegt den vierten Platz, der am Saisonende die Qualifikation für die Champions League bescheren würde. Der BVB ist Fünfter, kann bei vier Punkten Rückstand aber nicht im direkten Duell vorbeiziehen.

STATISTIK: Der BVB gewann zuletzt neun Heimspiele in Folge gegen die Eintracht und schoss dabei nur einmal weniger als drei Tore.

PERSONAL: Beim BVB kehren Reus, Guerreiro und vielleicht Morey zurück. Sancho und Moukoko fehlen. Frankfurt muss auf den gesperrten Hasebe und wohl auch auf Hinteregger verzichten.

BESONDERES: Die 47 Punkte nach 26 Spieltagen sind die beste Ausbeute in der Frankfurter Bundesliga-Historie. Der Punkte-Rekord seit Einführung der Drei-Punkte-Regel ist auch schon greifbar. Er steht bei 54 aus der Saison 2018/19.

FC Augsburg - 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Hoffenheim verlor die Hälfte seiner letzten acht Liga-Spiele. Gegner Augsburg kassierte in diesem Zeitraum sogar fünf Niederlagen. Beide Teams haben den Klassenverbleib noch nicht sicher.

STATISTIK: Augsburg gewann nur eins der vergangenen elf Liga-Duelle gegen Hoffenheim, es gab zwei Remis und acht Niederlagen.

PERSONAL: Hoffenheims Torjäger Kramaric ist erneut angeschlagen. Beim FCA gaben Finnbogason und Moravek in einem Testspiel ihre Comebacks.

BESONDERES: Der Augsburger Strobl bestritt 86 Bundesliga-Spiele für Hoffenheim und erzielte für die TSG auch sein einziges Bundesliga-Tor. Im August 2013 traf er gegen Freiburg.

Bayer Leverkusen - FC Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Leverkusen ist auf Rang sechs abgerutscht und steht im Kampf um Europa beim Debüt von Bosz-Nachfolger Wolf unter Druck. Schalke hat als Letzter mit 13 Punkten Rückstand auf Rang 16 nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.

STATISTIK: Das Heimspiel im Vorjahr gewann Bayer mit 2:1, davor blieb Schalke in Leverkusen viermal unbesiegt.

PERSONAL: Bayer fehlen noch sechs Langzeitverletzte. Es besteht aber Hoffnung auf Comeback von Torhüter Hradecky und Sven Bender. Bei Schalke könnte Huntelaar erstmals in dieser Saison von Beginn an spielen.

BESONDERES: Grammozis droht schon im vierten Spiel als Schalke-Coach ein Negativ-Rekord. Bliebe sein Team ohne Tor, wäre er der erste Trainer in der Bundesliga-Historie, der in den ersten vier Spielen mit seinem Team keinen Treffer bejubeln durfte.

VfL Wolfsburg - 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Für beide geht es um viel. Wolfsburg will den nächsten Schritt Richtung Champions League machen, Köln im Abstiegskampf wieder vom Relegationsplatz wegkommen.

PERSONAL: Die lange verletzten Andersson, Kainz und Bornauw hoffen beim FC auf eine Rückkehr in den Kader.

STATISTIK: Die Kölner gewannen zuletzt im Januar 2010 in Wolfsburg.

BESONDERES: Es ist ein Tag der Wiedersehen. Kölns Leihspieler Rexhbecaj ist der Sohn des Wolfsburger Platzwartes. VfL-Profi Gerhardt wurde beim FC groß.

FSV Mainz 05 - Arminia Bielefeld (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die Mainzer kämpften zuletzt mit Erfolg um den Klassenverbleib und stehen auf dem Nichtabstiegsplatz 15 - mit zwei Punkten vor den Tabellen-17. aus Bielefeld.

STATISTIK: Die Arminia ist ein Angstgegner der Rheinhessen. Nur eines von sieben Spielen (drei Remis/drei Niederlagen) konnten sie gegen die Bielefelder gewinnen. Vor der Länderspielpause siegten die Mainzer erstmals in dieser Saison zweimal nacheinander.

PERSONAL: Mainz hat keine Personalsorgen. Offen ist welcher Stürmer in die Startelf rückt. Glatzel, Szalai oder Burkhardt. Die Gäste müssen auf den gesperrten Pieper verzichten.

BESONDERES: Bielefelds Neu-Coach Kramer, seit Anfang März auf der Alm, war 2019 als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von RB Salzburg. Er verpflichtete 05-Trainer Svensson für dessen vorherigen Club FC Liefering.

RB Leipzig - FC Bayern München (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Tabellenführer FC Bayern hat vier Zähler Vorsprung auf Verfolger RB Leipzig. Die Sachsen benötigen einen Sieg, um die kleine Titelchance zu wahren. Dann stellt sich die Frage: Wie verkraftet der Rekordmeister den Ausfall von Weltfußballer Lewandowski?

STATISTIK: Im Hinspiel beim 3:3 in München waren die Leipziger voll auf Augenhöhe. RB siegte erst einmal in den elf Duellen: Im 18. März 2018 hieß es daheim 2:1. Neben fünf Unentschieden stehen fünf RB-Niederlagen zu Buche.

PERSONAL: Kampl bei RB sowie Davies und Boateng sind gesperrt. Angeliño (Muskelverletzung) fällt weiter aus. Fragezeichen stehen hinter den RB-Verteidigern Upamecano (Muskelfaserriss) und Halstenberg (Quarantäne) sowie Süle (Zerrung) bei Bayern.

BESONDERES: Für Kimmich gibt es ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein. Die Frage ist bei den Leipzigern, ob Trainer Nagelsmann den zuletzt verletzt pausierenden Abwehrchef Upamecano gegen seinen künftigen Arbeitgeber bringt.

Borussia Mönchengladbach - SC Freiburg (Samstag, 20.30 Uhr)

SITUATION: Nach dem Ende der Negativserie von sieben Pflichtspielniederlagen können die Gladbacher mit einem weiteren Sieg einen direkten Konkurrenten um die internationalen Startplätze überholen.

STATISTIK: Fast auf den Tag genau 26 Jahre liegt der letzte Freiburger Sieg in Mönchengladbach zurück. Danach blieben die Borussen in 16 Heimspielen gegen die Breisgauer unbesiegt.

PERSONAL: Gladbach muss auf den gesperrten Bensebaini (5. Gelbe Karte) und Hofmann (positiver Corona-Test) verzichten.

BESONDERES: Freiburgs Höfler ist der erste Spieler, der zum zweiten Mal in dieser Saison eine Gelbsperre (10. Gelbe Karte) absitzen muss.

VfB Stuttgart - Werder Bremen (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Nach fünf Partien ohne Niederlage verlor der VfB zuletzt mit 0:4 beim FC Bayern. Dennoch liegt er weiter in Schlagdistanz zu den Europapokalplätzen. Werder will nach zwei Niederlagen in Folge verhindern, dass der Vorsprung auf die Abstiegszone weiter schmilzt.

STATISTIK: Stuttgart gewann drei der vergangenen vier Bundesliga-Spiele gegen Bremen. Allerdings erzielte Werder gegen kein anderes Bundesliga-Team so viele Tore wie gegen den VfB (179).

PERSONAL: Die Schwaben müssen neben Wamangituka (Kreuzbandriss) auch auf Gonzalez (Muskelfaserriss) verzichten und in der Offensive improvisieren. Bei Werder ist der Einsatz von Verteidiger Veljkovic fraglich.

BESONDERES: Stuttgart-Stürmer Kalajdzic ist in Topform. In den vergangenen vier Heimspielen hat der Österreicher immer getroffen. Eine längere Serie hatte beim VfB zuletzt Ibisevic, der 2012 in fünf aufeinanderfolgenden Partien im eigenen Stadion traf.

1. FC Union Berlin - Hertha BSC (Sonntag, 18.00 Uhr)

SITUATION: Gastgeber Union steht da, wo Hertha gerne wäre. Die Eisernen können sich Hoffnungen auf einen Europapokalplatz machen und haben die bisherigen Ziele schon übererfüllt. Hertha kämpft gegen den Abstieg mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsrang.

STATISTIK: Union Berlin ist seit zwölf Heimspielen ungeschlagen. Das Hinspiel im Olympiastadion verloren die Köpenicker aber 1:3. Die drei bisherigen Bundesliga-Derbys endeten jeweils mit Heimsiegen.

PERSONAL: Im Hinspiel verletzte sich Union-Star Kruse und fiel lange aus. Nach einem Zahnarztbesuch am Dienstag ist er einsatzbereit. Bei Hertha kehrt Khedira auf die Bank zurück. Kapitän Boyata feierte in Belgiens Nationalmannschaft zuletzt sein Comeback nach langer Verletzungspause.

BESONDERES: Es geht um drei Punkte, es geht aber vor allem um die Berliner Stadtmeisterschaft. Es sind und bleiben Clubs der Gegensätze: Hier der ehemalige Köpenicker Arbeiterclub, der in Berlin Kult-Charakter genießt, dort die Hertha aus dem Westen der Stadt, die Anspruch und Akzeptanz lange schon hinterherläuft.

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