Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Wimbledon: Djokovic gewinnt Finale gegen Berrettini – 20. Grand-Slam-Titel

Tennis-Star schreibt Geschichte  

Titel Nummer 20: Novak Djokovic gewinnt Wimbledon-Finale

11.07.2021, 18:45 Uhr | dd, sid

Wimbledon: Djokovic gewinnt Finale gegen Berrettini – 20. Grand-Slam-Titel. Geschichte geschrieben: Novak Djokovic jubelt im Wimbledon-Finale gegen Matteo Berrettini. (Quelle: Reuters/Paul Childs)

Geschichte geschrieben: Novak Djokovic jubelt im Wimbledon-Finale gegen Matteo Berrettini. (Quelle: Paul Childs/Reuters)

Der serbische Weltranglistenerste setzt sich in einem packenden Endspiel von London gegen Matteo Berrettini durch. Damit hat Djokovic auch seine zwei größten Rivalen im Tenniszirkus eingeholt.

Nächster Meilenstein für Novak Djokovic: Der Weltranglistenerste setzte sich im packenden Finale von Wimbledon mit 6:7, 6:4, 6:4, 6:3 gegen den Italiener Matteo Berrettini durch und gewann das traditionsreiche Grand-Slam-Turnier von London zum bereits sechsten Mal. Mehr noch: Es ist der insgesamt 20. Grand-Slam-Titel für den Serben – damit hat er seine beiden großen Rivalen Roger Federer und Rafael Nadal eingeholt.

Djokovic triumphierte zum dritten Mal in Folge beim Rasen-Klassiker, zum sechsten Mal insgesamt. Und nach dem besten Saisonstart seit 52 Jahren ist für ihn auf einmal sogar Unerreichbares greifbar nah.

Seit der australischen Ikone Rod Laver 1969 war es keinem Spieler mehr gelungen, die ersten drei Major-Turniere eines Jahres für sich zu entscheiden. Mit einem Sieg bei den US Open kann Djokovic wie damals Laver den legendären Grand Slam perfekt machen. Und mit Olympia-Gold in Tokio ist sogar der Golden Slam wie einst 1988 bei Steffi Graf drin.

Berrettini kam in Satz 1 immer besser ins Match

Dabei begann das Endspiel nicht optimal für Djokovic: Mit einem Doppelfehler startete der Topfavorit in sein siebtes Wimbledon-Endspiel, zwei weitere sollten schnell folgen. Aber sein Gegenüber war nicht weniger wackelig, Berrettini war der Druck deutlich anzumerken. Schließlich waren die Augen seines ganzen Heimatlandes nach London gerichtet – Berrettini sollte die passende Ouvertüre für das EM-Finale der Fußballer am Abend im Wembley-Stadion gegen England liefern.

Nur langsam schraubten beide Spieler vor 15.000 Zuschauern ihre Fehlerquote nach unten. Mit seinem krachenden Aufschlag und der starken Vorhand kam Berrettini immer besser ins Match – und drehte den ersten Satz damit noch nach 2:5-Rückstand. Und das Publikum witterte die Sensation.

An diesem geschichtsträchtigen Tag sorgten auch die Organisatoren in Wimbledon für ein (längst überfälliges) Novum. Als erste Frau überhaupt leitete die kroatische Schiedsrichterin Marija Cicak das Herrenfinale im All England Club. Und wie Herzogin Kate in der Royal Box sah sie, dass sich Djokovic vom Rückstand nicht beeindrucken ließ. Er legte zwei schnelle Breaks vor und wehrte diesmal auch das erneute Aufbäumen Berrettinis souverän ab.

Djokovic ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen

Und der Serbe bewies eindrucksvoll, warum er als bester Returnspieler der Welt gilt, Berrettini gab auch im dritten Satz früh den Aufschlag ab. Mit entschlossenem Blick tippte sich der "Djoker" an die Schläfe – vor allem dank seiner beeindruckenden mentalen Stärke jagt er von Rekord zu Rekord und holte sich die vorentscheidende 2:1-Satzführung.

Angefeuert von den Fans kämpfte Berrettini weiter unermüdlich, mit tollen Ballwechseln rissen die Kontrahenten das Publikum von den Sitzen. Doch das Momentum konnte er Djokovic nicht mehr entreißen.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: