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Beide deutschen Teams erreichen Finale der Tischtennis-EM

Von dpa
Aktualisiert am 03.10.2021Lesedauer: 2 Min.
Die deutschen Tischtennis-Frauen um Nina Mittelham spielten bei der EM groß auf.
Die deutschen Tischtennis-Frauen um Nina Mittelham spielten bei der EM groß auf. (Quelle: Jörg Carstensen/dpa./dpa)
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Cluj-Napoca (dpa) - Bei der Tischtennis-Team-EM in RumÀnien spielen beide deutschen Mannschaften am Sonntag um den Titel.

Die MĂ€nner besiegten im Halbfinale das Überraschungsteam aus DĂ€nemark mit 3:0 und treffen jetzt im Endspiel auf Russland (Sonntag, 15.00 Uhr). Die Frauen setzten ihren unerwarteten Siegeszug bereits am Vormittag beim 3:1-Erfolg gegen Portugal fort. Ihr Finalgegner um 12.00 Uhr sind die Titelverteidigerinnen aus RumĂ€nien.

Bei den MĂ€nnern machen Patrick Franziska (SaarbrĂŒcken), Benedikt Duda (Bergneustadt) und Dang Qiu (DĂŒsseldorf) die EM-Absagen der beiden Topstars Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov weiterhin vergessen. Der deutsche Einzel-Meister Duda ließ gleich zum Auftakt dem dĂ€nischen Topspieler Jonathan Groth keine Chance. Franziska und Dang punkteten danach gegen Anders Lind und Tobias Rasmussen.

Beim Endspiel-Gegner Russland ist kein Spieler Ă€lter als 20 Jahre. Wladimir Sidorenko (19) und Lew Katsman (20) spielen in der Bundesliga fĂŒr den TTC Neu-Ulm, Maksim Grebnew (19) steht beim TSV Bad Königshofen unter Vertrag. Das junge Trio schlug den Titelfavoriten Schweden im Halbfinale mit 3:0.

Ohne Petrissa Solja, Han Ying und Shan Xiaona ist der Final-Einzug der deutschen Frauen eine Ă€hnlich große Überraschung. Entscheidende Spielerin gegen Portugal war die 24-jĂ€hrige Nina Mittelham vom TTC Berlin Eastside, die mit Shao Jieni und Yu Fu beide Top-Spielerinnen des Gegners schlug. Sabine Winter (Schwabhausen) hatte zum Auftakt gegen Yu Fu verloren. Nach Mittelhams Ausgleich brachte Chantal Mantz (Langstadt) die deutsche Mannschaft gegen Ines Matos in FĂŒhrung.

"Ich bin so unglaublich stolz auf die MĂ€dels und die Leistungen, die sie bislang zeigen. Sie fighten einfach um jeden Punkt und jede fĂŒr jede", sagte die neue Bundestrainerin Tamara Boros.

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