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Dar├╝ber spricht das Formel-1-Fahrerlager in Bahrain

Von dpa
Aktualisiert am 19.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Ist in Bahrain der Gejagte: Formel-1-Weltmeister Max Verstappen.
Ist in Bahrain der Gejagte: Formel-1-Weltmeister Max Verstappen. (Quelle: Hasan Bratic/dpa./dpa)
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Sakhir (dpa) - Ferrari f├Ąhrt vorne mit. Sebastian Vettels fr├╝heres Formel-1-Team macht zum Auftakt in Bahrain m├Ąchtig Eindruck.

K├Ânnen Charles Leclerc und Carlos Sainz auch in der heutigen Qualifikation (16.00 Uhr MEZ/Sky) auf den vorderen Pl├Ątzen landen? Auch Haas-Pilot Mick Schumacher darf zuversichtlich sein.

Red Bull h├Ąngt Mercedes zum Auftakt ab

Weltmeister Max Verstappen im Red Bull stand nach Tag eins ganz vorne. Der Niederl├Ąnder ist aber noch vorsichtig. "Es war noch keiner im Qualifikationsmodus, deshalb wird jeder noch nachlegen k├Ânnen", mahnte Verstappen. Der entthronte Champion Lewis Hamilton sieht Mercedes mit geh├Ârigem R├╝ckstand auf Red Bull und Ferrari. "Wir k├Ąmpfen mit denen, die dahinter sind", befand der Engl├Ąnder, der im Training nur Neunter wurde. "Wir sind nicht in der Verlosung um den Sieg." Das sei auch kein Bluff. "Wir sehen uns mit viel, viel gr├Â├čeren Problemen als in der Vergangenheit konfrontiert. Alles was wir dagegen unternehmen, ├Ąndert aber bislang nichts."

Rot rollt wieder

Das Ferrari-Duo Charles Leclerc und Carlos Sainz ist Max Verstappen auf den Fersen - zumindest im Training. "Wir scheinen konkurrenzf├Ąhig zu sein, aber wir d├╝rfen nicht vergessen, dass es noch zu fr├╝h ist, um irgendwelche Schl├╝sse zu ziehen", warnte Leclerc. Rot aber l├Ąsst aufhorchen. Mick Schumacher geh├Ârt als Ferrari-Z├Âgling auch zur Scuderia. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher war als Achter nach dem ersten Testtag zufrieden. "Es war sehr positiv, wir haben zum richtigen Zeitpunkt gute Schritte gemacht. Jetzt geht es darum, die Feinabstimmung vorzunehmen", sagte der 22-J├Ąhrige, der in dieser Saison seine ersten Punkte holen will.

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Fahren trotz Corona-Infektion?

Der Corona-Fall Sebastian Vettel hat die Formel 1 nochmals aufgeschreckt; in einer Zeit, in der die K├Ânigsklasse des Motorsports eigentlich lockert. Klar ist aber, wer einen positiven Test vorweist, darf nicht auf die Strecke. Aston Martins Vettel ist in seiner Schweizer Wahlheimat geblieben. Einige Piloten haben sich jedoch daf├╝r ausgesprochen, trotz einer Corona-Infektion weiter fahren zu d├╝rfen. "Wenn ein Fahrer sich so gut f├╝hlt, dass er fahren kann, ist das kein Problem", meinte Red-Bull-Pilot Sergio Perez, der 2020 selber zwei Rennen wegen der Infektion verpasste. Carlos Sainz von Ferrari befand: "Wenn ich mich mit dem Coronavirus anstecke und mitten im Titelkampf sein sollte, w├╝rde ich mich schwer damit tun, ein Rennen zu verpassen, wenn ich mich gut f├╝hle und voll fit bin."

Hoppelnde Autos

Die ├╝berholten Aerodynamikregeln in der Formel 1 haben ein neues Modewort hervorgebracht: Bouncing. Es beschreibt einen Effekt, den man mit Hoppeln ├╝bersetzen kann. Je dichter der Unterboden auf dem Asphalt liegt, desto mehr Anpressdruck wird erzeugt. Dieser steigt mit der Geschwindigkeit. Das kann auf den Geraden bei Topspeed zum Problem werden. Liegt das Auto zu tief, setzt ab einem bestimmten Tempo so viel Anpressdruck ein, dass der Unterboden auf dem Asphalt aufsetzt. Dieses Ph├Ąnomen wiederholt sich immer wieder, so dass die Wagen regelrecht hoppeln. "Dieses Ph├Ąnomen wird uns die ganze Saison begleiten, weil es zu viel Leistung kosten w├╝rde, das Auto so abzustimmen, dass es nicht mehr auftritt", sagte Mick Schumacher.

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