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Ärger um Ex-Bayernspieler Anatolij Tymoschtschuk – "Verpiss dich"


Unterstützung für Russland?
"Verpiss dich" – Neuer Ärger um Ex-Bayern-Profi

Von t-online, BZU

Aktualisiert am 19.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Anatolij Tymoschtschuk: Der ehemalige Bayern-Star hat in der Ukraine viele Menschen enttäuscht.Vergrößern des BildesAnatolij Tymoschtschuk: Der ehemalige Bayern-Star hat in der Ukraine viele Menschen enttäuscht. (Quelle: SNA/imago-images-bilder)
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Anatolij Tymoschtschuk war bis vor ein paar Monaten einer der beliebtesten Spieler der ukrainischen Fußballgeschichte. Doch seit Beginn des Krieges fällt der ehemalige Bayern-Profi immer mehr in Ungnade.

Früher war er sein Vorbild, heute eine Enttäuschung. So spricht Ukraines Nationalmannschaftskapitän Andrij Jarmolenko von Ex-Profi Anatolij Tymoschtschuk. Der Grund: Tymoschtschuks Haltung zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Der ehemalige Bayern-Profi und Rekordspieler der Ukraine schweigt seit Beginn der Invasion und will seinen Job als Co-Trainer beim russischen Topklub Zenit St. Petersburg nicht aufgeben.


In einem Interview mit dem russischen Blogger Jewgeni Sawin berichtete Jarmolenko nun von einem kurzen Gespräch mit Tymoschtschuk: "Für mich war er immer ein Vorbild in Sachen Professionalität. Ich habe versucht, wie er zu sein. Aber mit dem Beginn der russischen Invasion der Ukraine drückte er in keiner Weise seine Position aus, unterstützte die Ukraine nicht. Das überraschte mich. Ich schrieb ihm eine SMS und fragte ihn: 'Wie schläfst du nachts?' Worauf er antwortete: 'Genau wie du.' Dann rief Tymoschtschuk mich an. Ich sagte ihm, dass er für mich nicht mehr existiere. Er sagte daraufhin: 'Verpiss dich'. Ich antwortete das Gleiche zurück und das war's."

Bereits im März wurden dem 43 Jahre alten Tymoschtschuk alle Ehrungen und Trainerlizenzen vonseiten der Ukraine entzogen (mehr lesen Sie hier). "Zu der Zeit, während ein anderer Ex-Klub des Ukrainers, der FC Bayern München, Erklärungen veröffentlicht und Aktionen zur Unterstützung der Ukraine durchführt, schweigt er und arbeitet weiter für den Klub des Aggressors", teilte die Ethikkommission des Verbands damals mit.

Von Tymoschtschuk gab es auch dazu bis heute keine Rückmeldung.

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