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Leichtathletik: Schwanitz wird Letzte bei Diamond-League-Auftakt


Leichtathletik  

Schwanitz wird Letzte bei Diamond-League-Auftakt

23.05.2021, 22:07 Uhr | dpa

Leichtathletik: Schwanitz wird Letzte bei Diamond-League-Auftakt. Schwanitz erreichte beim Diamon-League-Auftakt mit 17,86 Metern nur den achten und damit letzten Platz.

Schwanitz erreichte beim Diamon-League-Auftakt mit 17,86 Metern nur den achten und damit letzten Platz. Foto: Darko Vojinovic/AP/dpa. (Quelle: dpa)

Gateshead (dpa) - Die ehemalige Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz ist denkbar schlecht in die Freiluftsaison des Olympia-Jahres gestartet.

Die 35 Jahre alte Leichtathletin vom LV 90 Erzgebirge erreichte beim ersten Diamond-League-Meeting im englischen Gateshead mit schwachen 17,86 Metern nur den achten und letzten Platz. Den Sieg sicherte sich Hallen-Europameisterin Auriol Dongmo aus Portugal mit 19,08 Metern.

In den sieben Hallenmeetings im Winter ging jeder Stoß von Schwanitz noch deutlich über 18 Meter, zweimal übertraf sie sogar die 19-Meter-Marke und gewann bei der Hallen-EM in Torun/Polen mit 19,04 Metern die Bronzemedaille.

Die für einen Start über 100 Meter angekündigte Tatjana Pinto (Paderborn), Olympia-Vierte mit der Staffel, trat nicht zu ihrem geplanten Saisoneinstand an. Dafür rannte Europameisterin Dina Asher-Smith (Großbritannien) allen in 11,35 Sekunden davon. Die zweimalige Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser-Pryce (Jamaika) wurde Vierte in 11,51 Sekunden. Über 200 Meter der Männer gewann der US-Amerikaner Kenneth Bednarek in 20,33 Sekunden.

Im Stabhochsprung musste Weltrekordler Armand Duplantis nach bisher zwei Siegen im Freien eine Niederlage einstecken. Der Europameister aus Schweden konnte nur 5,55 Meter überwinden und musste sich dem US-Höhenjäger Sam Kendricks (5,74) geschlagen geben.

Die dreimalige Hochsprung-Weltmeisterin Marija Lasitskene aus Russland ist von ihrer Topform weit entfernt. Mit 1,88 Metern wurde sie Vierte, zwei Tage zuvor in Dessau reichte es sogar nur zu 1,80 Meter und Rang sieben. Den Sieg sicherte sich Kamila Licwunko (Polen/1,91).

Im Speerwurf hat Johannes Vetter (LG Offenburg) nach fünf Siegen, bei denen er viermal über 90 Meter warf, der Konkurrenz den Sieg überlassen. Der Pole Marcin Krukowski gewann mit 82,61 Metern.

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