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Handball-WM: Was macht dem DHB-Team Mut fürs Viertelfinale?


Das macht dem DHB-Team Hoffnung aufs Halbfinale

  • Jannik Meyer
Von Jannik Meyer

Aktualisiert am 24.01.2023Lesedauer: 3 Min.
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Für Juri Knorr und die deutsche Mannschaft gibt es keinen Grund für Trübsal.
Für Juri Knorr und die deutsche Mannschaft geht es am Mittwoch gegen Frankreich. (Quelle: IMAGO/Tilo Wiedensohler)
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Das erste Topspiel gegen Norwegen ging für das DHB-Team knapp verloren. Doch Trübsal blasen ist nicht angesagt. Fünf Gründe, warum Optimismus angebracht ist.

Nach einem harten Kampf verlor die deutsche Handball-Nationalmannschaft das letzte Hauptrundenspiel knapp gegen Norwegen (26:28). Zehn Minuten vor Schluss führte das DHB-Team noch, am Ende ließen die Kräfte gegen gute Skandinavier nach. Fürs Viertelfinale reichte es trotzdem, dort trifft die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason nun auf Frankreich.

Damit geht es gegen die Nation, die von den letzten sieben Weltmeisterschaften vier gewinnen konnte. Und sie sind noch immer stark, wurden in ihrer Hauptrundengruppe ohne Punktverlust Tabellenerster vor Konkurrent Spanien. Dennoch muss sich auch das DHB-Team vor dem Rekord-Weltmeister nicht verstecken. Dafür waren die bisher gezeigten Leistungen im Turnier zu gut. Fünf Gründe, weshalb Tristesse vor dem Viertelfinale nicht angesagt ist.

1. Rückhalt Andreas Wolff

Überraschend stand Deutschlands Nummer eins gegen Norwegen zu Beginn nicht im Tor, Ersatzmann Joel Birlehm erhielt den Vorzug. Der konnte aber nicht überzeugen, die ersten sieben Würfe waren alle drin – Ex-Sportboss Hanning fand die Entscheidung des Bundestrainers, zunächst auf Wolff zu verzichten, genau richtig. "Das war eine goldrichtige Entscheidung, Wolff kann nicht jedes Spiel anfangen", schrieb er in seiner "kicker"-Kolumne.

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Andreas Wolff: Seine gute Leistung reichte gegen Norwegen nicht aus. (Quelle: IMAGO/Marcin Bulanda)

Als Routinier Wolff dann aber ins Spiel kam, zeigte er seine ganze Klasse. Unter anderem parierte er zwei Siebenmeter gegen Norwegens Superstar Sander Sagosen. Das ganze Turnier über ist der Europameister von 2016 – mit Ausnahme des Serbien-Spiels – sehr gut in Form. Das belegt eine Abwehrquote von 36 Prozent. Auch die französischen Könner Kentin Mahe, Dica Mem, Ludovic Fabregas oder Oldie Nikola Karabatic werden Respekt vor dem deutschen Schlussmann haben.

2. Überzeugende Youngsters Knorr und Köster

Sie sind die beiden Entdeckungen des Turniers aus deutscher Sicht: Juri Knorr und Julian Köster spielen ihr erstes großes Turnier auf Weltklasse-Niveau. Knorr spielt auch schon bei den Rhein-Neckar Löwen als Spielmacher eine sensationelle Saison und ist der wohl beste deutsche Feldspieler bei der WM. Mit seinen ansatzlosen Würfen aus dem Rückraum überrascht er die gegnerischen Torhüter immer wieder, sie haben häufig kaum eine Abwehrchance. Er geht vorweg und zeigt, dass er schon mit 22 Jahren ein Führungsspieler ist. Knorr ist mit 37 Treffern bisher der beste deutsche Werfer – und der sechstbeste der gesamten Weltmeisterschaft.

Auch 22 Jahre alt ist Julian Köster, der ebenfalls groß aufspielt bei dem Turnier. Er spielt im linken oder mittleren Rückraum. Durch seine Präsenz tut er dem DHB-Team gut. Besonders im Abwehrverhalten ist Köster im Laufe des Turniers noch besser geworden. Gegen Norwegen fiel er allerdings im Vergleich zu Knorr etwas ab.

3. Guter Kampf gegen Norwegen

Lange Zeit führten die souveränen und treffsicheren Norweger gegen Deutschland, eine Viertelstunde vor Schluss drohte ihnen das Spiel aber zu entgleiten. Das DHB-Team ging in Führung, Kreisläufer Jannik Kohlbacher lief zur Höchstform auf. Die Führung hielt allerdings nicht lange, Norwegen konnte das Spiel wieder drehen und sich auch beim starken Torwart Torbjorn Bergerud bedanken. Er ließ die deutschen Handballer verzweifeln.

Torbjorn Bergerud: An ihm war im letzten Hauptrundenspiel kaum ein Vorbeikommen.
Torbjorn Bergerud: An ihm war im letzten Hauptrundenspiel kaum ein Vorbeikommen. (Quelle: IMAGO/Tilo Wiedensohler)

Am Ende gewann Norwegen mit zwei Toren Unterschied. Die Mannschaft von Alfred Gislason hielt das ganze Spiel gegen den klaren Favoriten mit. Und genau das sollte Mut fürs Frankreich-Spiel machen: Deutschland war gegen Norwegen alles andere als chancenlos, am Ende war die Niederlage auch etwas unglücklich.

4. Fünf von sechs Spielen wurden gewonnen

Schaut man sich die Bilanz des deutschen Teams an, liest sich diese immer noch sehr positiv. Die Spiele gegen Katar, Serbien, Algerien, Argentinien und die Niederlande wurden mehr oder weniger deutlich gewonnen. Klar: die Gegner hatten kein internationales Top-Niveau. Dennoch müssen auch diese Teams erst einmal geschlagen werden, daran scheiterte das DHB-Team in den letzten Jahren recht häufig.

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Dennoch ist es nicht optimal, dass ausgerechnet das letzte Spiel vor dem Viertelfinale gegen Frankreich verloren ging. So geht das Gislason-Team nicht mit dem maximalen Selbstvertrauen in die K.o-Runde.

5. Kein Angstgegner Spanien

Was haben die EM 2022, WM 2021, EM 2020 und die EM 2018 gemeinsam? Immer waren es die Spanier, die die Endstation für Deutschland bei großen Turnieren markierten. Die Iberer liegen dem DHB-Team überhaupt nicht und sind schon seit Jahren eine der besten Mannschaften der Welt.

2005 und 2013 wurden sie Weltmeister, 2018 und 2020 Europameister, bei der EM im vergangenen Jahr scheiterten sie erst im Finale an Schweden (26:27). Deswegen darf es durchaus als positiv angesehen werden, dass Deutschland den Iberern erst einmal aus dem Weg gehen kann.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtungen
  • kicker.de: "Ich habe viele Nachrichten bekommen, warum Wolff nicht im Tor anfängt"
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Von Benjamin Zurmühl
Alfred GislasonDHBDeutschlandFrankreichNorwegenSerbien
Formel 1



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