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Olympia 2021: Abwehrspieler Torunarigha wurde rassistisch beleidigt – Test abgebrochen


Herthas Torunarigha betroffen  

Rassismus-Attacke gegen DFB-Spieler – Olympia-Test abgebrochen

17.07.2021, 13:00 Uhr | dpa, t-online, anb

Olympia 2021: Abwehrspieler Torunarigha wurde rassistisch beleidigt – Test abgebrochen. Jordan Torunarigha (hier im 2018 im DFB-Trikot): Der Innenverteidiger von Hertha BSC wurde rassistisch beleidigt. (Quelle: imago images/DeFodi)

Jordan Torunarigha (hier im 2018 im DFB-Trikot): Der Innenverteidiger von Hertha BSC wurde rassistisch beleidigt. (Quelle: DeFodi/imago images)

Schlimme Nachrichten aus Japan. Der Olympia-Test der deutschen Fußballer gegen Honduras musste abgebrochen werden. Grund: Abwehrspieler Torunarigha wurde rassistisch beleidigt.

Die Generalprobe der deutschen Olympia-Fußballer für die Sommerspiele in Tokio ist fünf Minuten vor Ende vorzeitig abgebrochen worden. Nach Angaben des DFB wurde Verteidiger Jordan Torunarigha in der Partie gegen Honduras am Samstag in Wakayama rassistisch beleidigt, die deutsche Mannschaft verließ gemeinsam beim Stand von 1:1 das Feld.

Trainer Stefan Kuntz sagte nach der Partie: "Wenn einer unserer Spieler rassistisch beleidigt wird, ist es für uns keine Option, weiterzuspielen."

Von wem, teilte der Verband zunächst nicht mit. Laut Informationen von "Spox" und "Goal" soll die rassistische Beleidigung aber von einem gegnerischen Spieler gekommen sein. Der letzte Test des Teams von Auswahl-Trainer Stefan Kuntz fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Die Partie war über dreimal 30 Minuten angesetzt, der 23 Jahre alte Torunarigha von Hertha BSC stand sowohl im zweiten als auch im dritten Drittel auf dem Platz. Honduras war in den ersten 30 Minuten in Führung gegangen, der Augsburger Felix Uduokhai erzielte im letzten Drittel den Ausgleich.

Sonntag geht es nach Tokio

Kuntz nutzte die Partie bis zum Abbruch zum kräftigen Rotieren und setzte alle 18 Spieler des Kaders ein. Zu Beginn baute der Coach auf Marco Richter (FC Augsburg), Max Kruse (1. FC Union Berlin) und Nadiem Amiri (Bayer Leverkusen) in der offensiven Dreierkette.

Das deutsche Team konnte nach zahlreichen Absagen nur mit 15 Feldspielern und drei Torhütern nach Japan reisen. Erlaubt ist ein Kader von 22 Spielern. Am Sonntag (10 Uhr) fliegt die DFB-Auswahl nach Tokio und bezieht ihr Teamhotel in Yokohama.

Dort startet der Silbermedaillengewinner von Rio 2016 am Donnerstag (13.30 Uhr/ARD und Eurosport) gegen Olympiasieger Brasilien ins Turnier. Die weiteren Gruppen-Gegner sind am Sonntag kommender Woche Saudi-Arabien und drei Tage später die Elfenbeinküste. Die jeweils ersten beiden Teams der vier Vierergruppen erreichen das Viertelfinale.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Twitter-Account Kerry Hau

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