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"Kleines Biest" – Skispringer verzweifeln an Olympia-Schanze

  • T-Online
Aus Peking berichtet Alexander Kohne

Aktualisiert am 06.02.2022Lesedauer: 3 Min.
In dunkler Nacht: Markus Eisenbichler kam bei ersten Wettbewerb auf der Olympia-Schanze in Zhangjiakou ĂĽberhaupt nicht zurecht.
In dunkler Nacht: Markus Eisenbichler kam bei ersten Wettbewerb auf der Olympia-Schanze in Zhangjiakou ĂĽberhaupt nicht zurecht. (Quelle: Daniel Karmann/dpa-bilder)
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Nach zuletzt starken Leistungen stürzen die deutschen Skispringer zum Olympia-Auftakt ab. Im Team sorgt das für Ratlosigkeit. Besonders Karl Geiger fremdelt mit der Schanze – und hadert mit der Erdanziehung.

Als Karl Geiger seinen zweiten Sprung in den Schnee des Olympischen Skisprungstadions von Zhangjiakou setzt, weiß er bereits, dass es mit der erhofften Medaille nichts wird. Entsprechend routiniert – ja emotionslos – gleitet der 28-Jährige in den Auslaufbereich, winkt irgendwo zwischen schüchtern und genervt in die Kamera und stakst dann in typischer Skispringer-Manier auf den Hacken davon.

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Das steht sinnbildlich fĂĽr den Auftritt der deutschen Skispringer bei ihrem Olympia-Auftakt auf der Kleinschanze: FĂĽr Geiger, der momentan Erster im Weltcup ist, stand am Ende Platz 15 zubuche. Constantin Schmid wurde Elfter und Stephan Leyhe 24. Markus Eisenbichler verpasste als 31. gar den zweiten Durchgang.

"Lasse mich nicht unterkriegen"

Ein mehr als durchwachsenes Mannschaftsergebnis für die mit großen Ambitionen nach China gereisten DSV-Adler. Die Ursachensuche dafür läuft noch. "Die Motivation war da, der Wille war da. Ich habe alles auf eine Karte gesetzt, mit voller Entschlossenheit durchgehämmert und gehofft, dass es funktioniert. Letztes Jahr bei der Heim-WM ist es aufgegangen – diesmal nicht", lautete Geigers Erklärungsansatz.

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In eine ähnliche Kerbe schlug auch Eisenbichler: "Olympia oder WM, denk ich mir, entweder ich mache eine Medaille oder ich werde Fünfter oder Einundzwanzigster. So musst du reingehen. Es hat nicht funktioniert, aber ich lasse mich nicht unterkriegen."

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Bereits in den Trainingsdurchgängen der vergangen Tage hatte sich angedeutet, dass Geiger und Co. mit der neuen Hightech-Anlage in Zhangjiakou nicht richtig warm werden. "Es war leider absehbar, es hätte ein Wunder geschehen müssen. Wir sind mit der Schanze nicht so zurechtgekommen", konstatierte denn auch Bundestrainer Stefan Horngacher, der bereits vor dem Wettbewerb im ZDF von einem "schlechten Gefühl" bei Geiger berichtet hatte.

Karl Geiger: Der deutsche Vorzeigespringer wurde bei seinem ersten Auftritt auf der Olympiaschanze nur 15.
Karl Geiger: Der deutsche Vorzeigespringer wurde bei seinem ersten Auftritt auf der Olympiaschanze nur 15. (Quelle: REUTERS/Kai Pfaffenbach/Reuters-bilder)

Schwierige Bedingungen bei den deutschen Top-Springern

Ein Erklärungsansatz für das maue Abschneiden der beiden Topspringer Geiger und Eisenbichler sind die schwierigen Bedingungen im ersten Durchgang. Pünktlich zum Auftritt der Top 10 im Weltcup wehte der Wind immer unkalkulierbarer über die Anlage, was nicht nur dem deutschen Spitzenduo zu schaffen machte.


Der spätere Olympiasieger Ryoyu Kobayashi ließ sich davon indes nicht beeinflussen und setzte sich zur Halbzeit mit 104,5 Metern und blitzsauberen Telemark an die Spitze. Geiger (96 Meter) und Eisenbichler (92 Meter) hatte da schon alle Chancen auf Topergebnisse vergeben.

Als Entschuldigung wollte Geiger die schwierigen Bedingungen derweil nicht gelten lassen: "Wir wissen nicht, woran es liegt, das ist das Bittere. Wir sind einfach nicht in Schwung gekommen", sagte der Oberstdorfer etwas ratlos. Dabei hatte er sich gerade auf der Kleinschanze einiges ausgerechnet. Und auch Skisprung-Legende Martin Schmitt hatte Geiger im Interview mit t-online zum Favoriten erkoren.

Geiger und der Magnet im Hang

Erfüllen konnte Geiger diese Erwartungen überhaupt nicht. "Es hat mich nicht gepackt. Es ist wie ein Magnet im Hang, dann landet man", so der der Allgäuer, der die Schanze im ZDF zudem als "kleines Biest" bezeichnete.

Doch in weniger als 24 Stunden hat das deutsche Team bereits die Chance, den von Geiger beschriebenen besonderen Anziehungskräfte zu trotzen. Dann geht es im Mixed-Team-Wettbewerb (ab 12.45 Uhr im Liveticker von t-online) erneut um Medaillen – und auch nach dem starken Auftritt der deutschen Damen mit der Silbermedaille von Katharina Althaus am Vortag gehört das DSV-Team zu dem Mitfavoriten.

Die besten Szenen und emotionalsten Momente von Olympia 2022 in Peking zeigt Ihnen t-online im Video.

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