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DSV-Springer gewinnen Bronze: Eisenbichler "brutal dankbar"

Von dpa
Aktualisiert am 14.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Karl Geiger (hinten) feiert mit seinen Teamgef├Ąhrten Markus Eisenbichler (l), Constantin Schmid (2.
Karl Geiger (hinten) feiert mit seinen Teamgef├Ąhrten Markus Eisenbichler (l), Constantin Schmid (2.v.l.) und Stephan Leyhe. (Quelle: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa./dpa)
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Zhangjiakou (dpa) - Arm in Arm zitterten die deutschen Skispringer und schauten gebannt auf die Anzeigetafel im bitterkalten Stadion von Zhangjiakou.

Als der Gewinn der Bronzemedaille im olympischen Teamwettkampf mit dem winzigen Vorsprung von rund 40 Zentimetern vor den viertplatzierten Norwegern feststand, brach alles aus ihnen heraus. "Jaaa", br├╝llten Karl Geiger, Markus Eisenbichler, Stephan Leyhe und Constantin Schmid unisono laut und durchdringend. Dann sprangen sie ausgelassen im Kreis. "Ich wollte unbedingt diese Schei├č-Medaille", sagte Eisenbichler kurz darauf v├Âllig euphorisch in der ARD. "Ich wei├č gar nicht, wohin mit meinen Emotionen."

Bundestrainer Stefan Horngacher war ebenfalls begeistert. "Ich bin extrem froh. Das war echt auf Messersschneide heute", sagte er. Das deutsche Quartett musste sich am Montag bei Temperaturen von unter minus 20 Grad in China nur den siegreichen ├ľsterreichern und Silbergewinner Slowenien geschlagen geben. "Ist das geil", rief der fr├╝here Weltklasse-Springer und ARD-Experte Sven Hannawald im Studio. Und Geiger sagte zum dramatisch-knappen Ausgang: "Ich habe mir nur gedacht: Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte. Und es hat gereicht. Das war cool."

Zum Abschluss der Skisprung-Wettk├Ąmpfe auf der riesigen Schanzenanlage war es die zweite Medaille f├╝r das deutsche M├Ąnner-Team. Geiger hatte am Samstag im Einzel von der Gro├čschanze Bronze gewonnen.

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Trainer Horngacher zieht positives Gesamtres├╝mee

Auch wenn sich die erfolgsverw├Âhnten Adler des Deutschen Skiverbands (DSV) vor den Spielen mehr erhofft hatten, zog Horngacher unter dem Eindruck der j├╝ngsten Podestpl├Ątze ein zufriedenes Fazit. "Nat├╝rlich wei├č ich, dass wir auch noch mehr h├Ątten gewinnen k├Ânnen, aber das ist leider nicht passiert", sagte der 52-J├Ąhrige. "Ich denke, das Gesamtres├╝mee ist am Ende positiv, weil wir einfach die Kurve noch mal gekriegt haben nach dieser kleinen Schanze - und uns wirklich hingek├Ąmpft und jetzt zwei Medaillen gewonnen haben."

F├╝r Eisenbichler und Schmid war die Bronzemedaille das erste Edelmetall bei Winterspielen der Karriere. Vor allem f├╝r den 30 Jahre alten Eisenbichler hatte der Erfolg eine zus├Ątzliche spezielle Komponente: 2018 in Pyeongchang war der Siegsdorfer zwar dabei gewesen, wurde f├╝r die Mannschaft, die Silber gewann, aber nicht nominiert.

"Das vor vier Jahren hat an mir genagt", sagte Eisenbichler. "Ich bin einfach brutal dankbar." Mit Spr├╝ngen auf 136 und 139,5 Meter trug er selbst sehr viel dazu bei, seine pers├Ânliche Olympia-Rechnung zu begleichen. Schon nach seinem ersten Versuch jubelte Eisenbichler ausgelassen. Zur Halbzeit lag das Team auf dem vierten Platz, im zweiten Durchgang steigerte es sich noch mal.

Als er fast die 140 Meter geknackt hatte, schrie er mehrfach ausgelassen. "Yes" schallte es durch das fast leere Stadion. Zwischendurch habe Horngacher gedacht, sein Team brauche ein Wunder, verriet der Coach. "Das Wunder ist Gott sei Dank geschehen: Der Eisei hat noch mal eine richtige Rakete gez├╝ndet."

"Ich habe nicht gedacht: Ich habe gehofft"

Geiger vollendete die Vorarbeit seines Kumpels als Schlussspringer mit einem Satz auf 128 Meter und zog damit noch an den zuvor drittplatzierten Norwegern vorbei. Was Eisenbichler in den Momenten vor der Ergebnis-Bekanntgabe gedacht habe, wurde er gefragt. "Ich habe nicht gedacht: Ich habe gehofft, ich habe gebetet - was ich normal selten tue", sagte er.

F├╝r die deutschen Springer nehmen die Winterspiele so doch noch ein zwischenzeitlich nicht f├╝r m├Âglich gehaltenes positives Ende. Platz 15 f├╝r den im Gesamtweltcup f├╝hrenden Geiger und Rang 31 f├╝r Eisenbichler auf der Normalschanze lagen weit unter den Anspr├╝chen.

Bei der olympischen Premiere des Mixed-Wettkampfes war die Niederlage emotional sogar noch h├Ąrter. Deutschland befand sich auf Medaillenkurs, doch Einzel-Silbermedaillen-Gewinnerin Katharina Althaus wurde wegen eines nicht regelkonformen Sprunganzugs disqualifiziert. Das Team schied nach dem ersten Durchgang aus.

Vers├Âhnlicher Abschluss f├╝r das M├Ąnner-Team

Nach misslungenen Trainingsspr├╝ngen auch auf der Gro├čschanze schien Geiger aus dem Tief nicht mehr herauszukommen, Eisenbichler ├╝bte sich in Bezug auf das Ergebnis in einer Art Jetzt-ist-alles-egal-Haltung. Rang drei f├╝r Geiger und Platz f├╝nf f├╝r Eisenbichler leiteten dann die Wende ein.

Mit Bronze zum Abschluss kam das deutsche M├Ąnner-Team zwar nicht an die Ausbeute der Winterspiele von Pyeongchang 2018 mit einmal Gold und zweimal Silber heran. Angesichts des verkorksten Starts k├Ânnen Geiger, Eisenbichler, Leyhe und Schmid dennoch zufrieden die Heimreise antreten. Zuvor haben sie allerdings noch etwas Zeit in China. "Wir werden uns jetzt schon was einfallen lassen, wo wir feiern", k├╝ndigte Horngacher an.

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