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Blutdoping-Ermittlungen - Rad-Star Kittel über Dopingskandal: "Schlag ins Gesicht"


Blutdoping-Ermittlungen  

Rad-Star Kittel über Dopingskandal: "Schlag ins Gesicht"

05.03.2019, 13:19 Uhr | dpa

Blutdoping-Ermittlungen - Rad-Star Kittel über Dopingskandal: "Schlag ins Gesicht". Positioniert sich klar gegen Doping: Marcel Kittel.

Positioniert sich klar gegen Doping: Marcel Kittel. Foto: Clara Margais. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Rad-Star Marcel Kittel hat mit großer Entrüstung auf den Dopingskandal um den Erfurter Sportmediziner Mark S. reagiert. "Das ist ein Schlag ins Gesicht aller sauberen Sportler wie mich", schrieb der 30 Jahre alte Katusha-Alpecin-Profi auf seiner Webseite.

Der aus Erfurt stammende Kittel bezog sich vor allem auf die Dopingbeichte seines einstigen Teamkollegen Georg Preidler. Der Österreicher hatte sich aufgrund der Doping-Razzien bei der Nordischen Ski-WM und in Erfurt selber angezeigt. Preidler gab in einem Interview der "Kronen Zeitung" zu, in der Praxis von Mark S. Blut für eine Eigenbluttransfusion gelagert zu haben. Er habe es aber nie zurückgeführt, erklärte Preidler.

"Ich bin persönlich mit meinem Latein am Ende", betonte Kittel und ergänzte: "Nicht nur, weil Georg drei Jahre mein Teamkollege gewesen ist, sondern vor allem auch, weil das ganze Dopingnetzwerk mit einem Arzt aus meiner Heimatstadt Erfurt seinen Ursprung in Thüringen hat."

Mark S. steht im Mittelpunkt der Blutdoping-Ermittlungen in Folge der Nordischen Ski-WM in Seefeld. "Ich will hier nicht über die menschlichen Abgründe sprechen, die sich auftun", schrieb der 14-malige Tour-de-France-Etappensieger Kittel. Am Wochenende wurde bekannt, dass ein österreichischer Profi gedopt haben soll, danach wurde die Selbstanzeige Preidlers publik.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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