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"Bin sehr nervös" – deutscher Rad-Star bangt um Tour

  • Jannik Meyer
Von Jannik Meyer

Aktualisiert am 23.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Maximilian Schachmann: Der deutsche Radrennfahrer bangt um seinen Tourstart.
Maximilian Schachmann: Der deutsche Radrennfahrer bangt um seinen Tourstart. (Quelle: Geisser/imago-images-bilder)
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Der deutsche Radprofi Max Schachmann befindet sich in der Vorbereitung auf die Tour de France. Doch die zweite Corona-Infektion innerhalb weniger Monate droht ihn zu stoppen.

Maximilian Schachmann vom deutschen Rennstall Bora-hansgrohe bangt um seinen Start bei der Tour de France, die nächste Woche Freitag (1. Juli) mit dem Prolog im Kopenhagen beginnt. Der Grund: Schachmann hat sich mit dem Coronavirus infiziert. "Ich bin sehr nervös, was den Tour-Start angeht. Ein negativer PCR-Test in der kommenden Woche ist notwendig", sagte Schachmann t-online exklusiv.

Am Sonntag will das deutsche Team das Aufgebot für die Frankreich-Rundfahrt bekannt geben. "Unser Team ist jetzt dabei zu evaluieren, was wir machen und wie es weitergeht. Ich hoffe, dass ich bis Sonntag wieder einen negativen Test habe", so Schachmann, der hinzufügt: "Mir persönlich geht es gut, ich bin komplett symptomfrei." Die schlimmste Befürchtung des 29-Jährigen ist, keine Beschwerden zu haben und dennoch nicht am größten Event des Radsport-Jahres teilnehmen zu können.

Schachmann: "Es sah sehr gut aus"

Vor dem positiven Corona-Test hat Schachmann seine Chancen, bei der Tour an den Start zu gehen, als gut eingeschätzt: "Es sah sehr gut aus. Es besteht aber weiterhin eine Unklarheit für alle Sportler, denn die nächste massive Corona-Welle rollt."

Besonders bitter: Es ist schon das zweite Mal, dass sich der Radprofi mit dem Coronavirus infiziert hat. Bereits im Frühjahr bremste ihn die Erkrankung aus. Angesteckt hat sich Schachmann – wie viele andere Sportler – bei der Tour de Suisse. Dort mussten mehr als 40 Fahrer das Rennen vorzeitig beenden.

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Auch in Schachmanns Team Bora-hansgrohe hat es drei positive Fälle gegeben, darunter auch der Russe Alexander Wlassow, der das Rennen sogar als Gesamtführender verlassen musste.

Das ganze Interview mit Maximilian Schachmann lesen Sie hier.

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