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WTA-Chef setzt Turniere in China und Hongkong aus

Von sid, dpa
01.12.2021Lesedauer: 1 Min.
Peng Shuai: Die chinesische Tennisspielerin gilt als vermisst.
Peng Shuai: Die chinesische Tennisspielerin gilt als vermisst. (Quelle: IMAGO / Pacific Press Agency)
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Das Verschwinden der chinesischen Tennisspielerin Peng Shuai hält die Sportwelt noch immer in Atem. Die WTA zieht nun erste Konsequenzen: In China werden vorerst keine Turniere mehr stattfinden.

Es wird ernst: Die Women’s Tennis Association (WTA) setzt wegen des Falls Peng Shuai alle Tennis-Turniere in China und Hongkong mit sofortiger Wirkung aus. Dies gab Steve Simon, Vorsitzender der Spielerinnen-Organisation, am Mittwoch bekannt.

WTA-Chef wegen China besorgt

"Ich kann unsere Athletinnen nicht guten Gewissens bitten, dort anzutreten, wenn Peng Shuai nicht frei sprechen darf und anscheinend unter Druck gesetzt wurde, ihren Vorwurf der sexuellen Übergriffe zurückzunehmen", sagte Simon. Der WTA-Chef zeigte sich zudem besorgt um die Sicherheit von Spielerinnen und Betreuern.

Peng Shuai hatte Anfang November in dem Twitter-ähnlichen Medium Weibo berichtet, vom ehemaligen chinesischen Vizepremier Zhang Gaoli sexuell missbraucht worden zu sein. Der Eintrag wurde ebenso gelöscht wie zahlreiche Internet-Einträge über Peng, von der danach mehr als zwei Wochen jede Spur fehlte. Spätere Äußerungen wertete die WTA als unter Zwang getätigt.

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