• Home
  • Sport
  • Mehr Sport
  • Tennis
  • Djokovic ungeimpft zur Australian Open: "Als hĂ€tten wir gerade eine massive Ohrfeige bekommen"


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextRussland zahlt fĂ€llige Zinsschulden nichtSymbolbild fĂŒr einen TextG7-Foto ohne Scholz: Söder Ă€ußert sichSymbolbild fĂŒr einen TextFC Bayern gibt ManĂ©s Nummer bekanntSymbolbild fĂŒr einen TextTV-Star wird zweimal wiederbelebtSymbolbild fĂŒr ein VideoG7: Warum schon wieder in Bayern?Symbolbild fĂŒr einen TextTĂŒrkei: 200 Festnahmen bei "Pride Parade"Symbolbild fĂŒr einen TextTribĂŒne bei Stierkampf stĂŒrzt ein – ToteSymbolbild fĂŒr einen Text"Arrogante Vollidioten": BVB-Boss sauerSymbolbild fĂŒr einen TextGerĂŒchte um Neymar werden konkreterSymbolbild fĂŒr einen TextGercke ĂŒberrascht mit Mama-Tochter-FotoSymbolbild fĂŒr einen TextStaatschefs witzeln ĂŒber PutinSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserRTL-Moderatorin bei Flirt im TV erwischtSymbolbild fĂŒr einen TextJetzt testen: Was fĂŒr ein Herrscher sind Sie?

"Als hÀtten wir alle gerade eine massive Ohrfeige bekommen"

Von dpa, MEM

Aktualisiert am 05.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Novak Djokovic: Der Tennisprofi ist nicht gegen das Coronavirus geimpft.
Novak Djokovic: Der Tennisprofi ist nicht gegen das Coronavirus geimpft. (Quelle: NurPhoto/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Am 17. Januar starten die Australian Open. FĂŒr eine Teilnahme ist eine Impfung fĂŒr die Tennisprofis Pflicht. Allerdings scheint das nicht fĂŒr Superstar Novak Djokovic zu gelten. Das löst große Empörung aus.

Mit Wut und Empörung ist in Australien die AnkĂŒndigung des Tennis-Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic aufgenommen worden, mithilfe einer Ausnahmegenehmigung bei den Australian Open anzutreten. In den Medien und in sozialen Netzwerken machten bereits viele Menschen ihrem Ärger ĂŒber die Entscheidung zugunsten des 20-fachen Grand-Slam-Turniersiegers Luft – der nun offenbar ohne die eigentlich vorgeschriebene Impfung gegen das Coronavirus ins Land darf.

Mit klaren Worten hat der australische Premierminister Scott Morrison ausreichende Belege fĂŒr die Ausnahmegenehmigung des Tennis-Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic gefordert. "Er muss das tun, denn wenn er nicht geimpft ist, muss er einen akzeptablen Nachweis erbringen, dass er aus medizinischen GrĂŒnden nicht geimpft werden kann, um Zugang zu den gleichen Reiseregeln wie vollstĂ€ndig geimpfte Reisende zu erhalten", sagte Morrison am Mittwoch. Sonst werde der 34 Jahre alte Superstar aus Serbien "im ersten Flieger nach Hause" sitzen, warnte Morrison.

"Wir warten auf seine PrĂ€sentation und darauf, welche Beweise er dafĂŒr vorlegt. Wenn diese Beweise nicht ausreichen, wird er nicht anders behandelt als andere", sagte Morrison. "FĂŒr Novak Djokovic sollte es keine Sonderregeln geben, absolut keine."

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Bericht: Putin holt ĂŒbergewichtigen General aus Ruhestand
Wladimir Putin: Dem russischen PrÀsidenten gehen offenbar die GenerÀle aus.


Australiens Presse feuerte zuvor bereits scharf gegen die Entscheidung. So schrieb die Zeitung "The Canberra Times": "Heben Sie die Hand, wenn Sie wirklich ĂŒberrascht waren, als Novak Djokovic eine medizinische Ausnahmegenehmigung fĂŒr die Australian Open erhalten hat. Entsetzt vielleicht. WĂŒtend, ja. Frustriert, enttĂ€uscht, angewidert, das GefĂŒhl, als hĂ€tten wir alle gerade eine massive Ohrfeige bekommen."

"Schamlos die Rolle als Bösewicht zugeteilt"

Und der "TheWestAustralian" meint: "Der Djoker hat sich in den Joker verwandelt und sich selbst schamlos die Rolle als Bösewicht zugeteilt, bevor er seinen Versuch startet, die Tenniswelt zu regieren."

Einer, der die Entscheidung ebenfalls kritisch sieht, ist der deutsche Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann. Er hat mit Erstaunen auf die Ausnahmegenehmigung fĂŒr Novak Djokovic reagiert. "Ich war auch absolut ĂŒberrascht", sagte Kohlmann am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. "Es sind noch viele Fragezeichen da. Hoffentlich werden die in den nĂ€chsten Tagen und Wochen bis zum Start beantwortet." Der offenbar ungeimpfte Tennis-Weltranglisten-Erste Djokovic hatte tags zuvor mitgeteilt, dank einer medizinischen Ausnahmegenehmigung nach Australien zu reisen und bei den Australian Open vom 17. bis 30. Januar in Melbourne an den Start zu gehen (mehr dazu lesen Sie hier).

"Abwarten, wie die BegrĂŒndung ist"

Der 34 Jahre alte Serbe hatte seinen Impfstatus bislang stets offen gelassen. Nur Spieler und Spielerinnen, die gegen das Coronavirus geimpft sind oder eine medizinische Ausnahmegenehmigung erhalten haben, dĂŒrfen am ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres teilnehmen.

"Jetzt mĂŒsste man mal abwarten, wie die BegrĂŒndung ist oder ob es auch andere Spieler gibt, die diese Ausnahmegenehmigung bekommen haben", sagte Kohlmann, der mit den deutschen Tennis-Herren beim ATP Cup in Sydney am Donnerstag um den Einzug in das Halbfinale kĂ€mpft. FĂŒr den Mannschaftswettbewerb in Australien hatte Djokovic abgesagt.

Australier reagieren wĂŒtend

Er hoffe, "dass da vielleicht ein bisschen Licht reinkommt", sagte Kohlmann. "Es wĂ€re schon fĂŒr alle Spieler und alle, die im Tennis arbeiten, interessant zu hören, wie es dazu gekommen ist." Dass Djokovic versuche, diese Ausnahmegenehmigung zu bekommen, sei normal. "Aber die HintergrĂŒnde wĂ€ren natĂŒrlich schon interessant", sagte der 47-JĂ€hrige aus Hagen und ergĂ€nzte: "Es wird ja jetzt schon darĂŒber gesprochen, wie das australische Publikum ihn dann begrĂŒĂŸen wird."

Erste Reaktionen aus Australien waren von Wut und Empörung geprĂ€gt. In Medien und sozialen Netzwerken Ă€ußerten viele Menschen ihren Ärger. Ein User nannte Djokovics Teilnahme eine "Ohrfeige fĂŒr alle Australier". Der Sender ABC sprach von "Zorn und Konfusion".

Djokovic informierte seine Fans ĂŒber Instagram am Dienstag ĂŒber seine Teilnahme und schrieb dazu freudig: "Ich habe in der Pause fantastische Zeit mit meinen Lieben verbracht und fahre heute mit einer Ausnahmegenehmigung nach Down Under. Auf geht's 2022!!"

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • David Digili
Von David Digili
AustralienCoronavirusNovak DjokovicSerbien
Fußball

Formel 1


t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website