t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



HomeSportMehr SportTennis

Eklat um Novak Djokovic: Tennisstar Rafael Nadal kritisiert Konkurrenten


"Wenn er wollte, würde er spielen"
Tennisstar Nadal findet klare Worte zum Fall Djokovic

Von t-online, sid
Aktualisiert am 06.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Novak Djokovic (l.) und Rafael Nadal: Die beiden Konkurrenten sind nicht immer einer Meinung.Vergrößern des BildesNovak Djokovic (l.) und Rafael Nadal: Die beiden Konkurrenten sind nicht immer einer Meinung. (Quelle: getty-images-bilder)
Auf WhatsApp teilen

Vor den Australian Open hat Novak Djokovic für viele Schlagzeilen gesorgt. Der wohl ungeimpfte Serbe darf nicht nach "Down Under" reisen. Von einem Konkurrenten gibt es daher Kritik.

Tennisstar Rafael Nadal (35) hat wenig Verständnis für die chaotische Situation rund um seinen Rivalen Novak Djokovic (34) kurz vor den Australian Open. "Ich denke, wenn er wollte, würde er hier in Australien ohne ein Problem spielen. Er hat einen anderen Weg eingeschlagen, er hat seine eigenen Entscheidungen getroffen. Und es steht jedem frei, seine eigenen Entscheidungen zu treffen, aber dann gibt es Konsequenzen", sagte Nadal.

Djokovic darf derzeit nicht nach Australien einreisen. Das Visum des Grand-Slam-Rekordchampions war nach dessen Ankunft am Mittwoch wegen Nichterfüllung der Pandemie-Einreisebestimmungen von den Behörden widerrufen worden, der Serbe befindet sich in einem Quarantäne-Hotel für Einwanderer in Melbourne.

Zwar tue ihm Djokovic auch leid, aber "es gibt Regeln, und wenn man sich nicht impfen lassen will, dann kann man Probleme bekommen", sagte Nadal und betonte, dass Djokovic "die Bedingungen schon seit vielen Monaten" kannte: "Das Einzige, was für mich klar ist, ist, dass man, wenn man geimpft ist, bei den Australian Open und überall spielen kann. Und die Welt hat meiner Meinung nach genug gelitten, um die Regeln nicht zu befolgen."

Zverev hält sich zurück

Olympiasieger Alexander Zverev hält sich im Wirbel um die verweigerte Einreise Djokovics derweil bedeckt und will keine klare Position beziehen.

"Am Ende des Tages hätte es geholfen, wenn er geimpft wäre", sagte der Hamburger beim ATP Cup in Sydney nach seiner Niederlage gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime: "Aber jeder trifft seine eigenen Entscheidungen. Ich kenne nicht die ganze Situation."

Nadals Appell für die Medizin

Nadal war selbst bereits mit Corona infiziert und ist "zweimal geimpft worden". Seine Erkrankung warf ihn in der Vorbereitung auf die Australian Open (ab 17. Januar) zurück. "Ich habe mich sehr müde gefühlt und hatte Fieber", sagte Nadal nach seinem ersten Match des Jahres in Melbourne.

Zudem appellierte Nadal, der Wissenschaft im Kampf gegen Corona zu vertrauen. "Ich glaube daran, was die Leute, die sich mit Medizin auskennen, sagen. Und wenn sie sagen, dass wir geimpft werden müssen, müssen wir uns impfen lassen."

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur SID
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...



TelekomCo2 Neutrale Website