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Deutschlands traurigste Biathletin

  • Jannik Meyer
Aus Antholz berichtet Jannik Meyer

21.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Franziska Hildebrands ansteigende Formkurve wird nicht mit einer Olympia-Teilnahme belohnt.
Franziska Hildebrands ansteigende Formkurve wird nicht mit einer Olympia-Teilnahme belohnt. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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Franziska Hildebrand ist die wohl formstärkste deutsche Biathletin. An den Olympischen Spielen wird sie voraussichtlich dennoch nicht teilnehmen dürfen. Ein schmerzhafter Rückschlag.

"Ich habe die Hoffnung auf ein Schlupfloch. Aber so richtig glaube ich nicht dran", sagte eine sichtlich enttäuschte Franziska Hildebrand zu t-online nach dem 15. Platz im Einzel-Wettbewerb von Antholz im Interview. Hildebrand ist die wohl derzeit formstärkste deutsche Biathletin. Sie war in Ruhpolding beim Sprint (17.) und in der Verfolgung (20.) die beste Deutsche.

Für Olympia wird es aller Voraussicht nach dennoch nicht reichen. Wie die 34-Jährige bei Instagram verkündete, gab es ein Missverständnis um die Olympia-Qualifikation. Demnach dachte Hildebrand, sie könne sich mit guten Wettkämpfen beim letzten Weltcup vor Olympia in Antholz noch einen Startplatz für Peking erarbeiten.

Dem ist aber nicht so. Der DSV musste schon unter der Woche den Kader für die Spiele bekannt geben. Anstelle von Hildebrand fährt Anna Weidel, im Einzel am Freitag auf dem 26. Platz, nach Peking.

Hildebrand erfüllt die halbe Olympia-Norm

Umso bitterer ist es für Hildebrand, dass sie durch den 15. Platz im Einzel sogar die halbe Olympia-Norm erreicht hat. "Dass die Form immer besser wird, macht es mir noch schwieriger, das Ganze zu akzeptieren", so die gebürtige Hallenserin.

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Mit dem ersten Rennen in Antholz ist Hildebrand zufrieden, auch wenn sie am stehenden Anschlag nicht ihre beste Leistung abrufen konnte. "Das ist auch der ganzen Situation geschuldet, ich habe derzeit allerhand Zeug im Kopf", so Hildebrand, und weiter: "Die ganze Olympia-Geschichte fällt mir sehr, sehr schwer. Vor allem, wenn ich sehe, wie die Saison losgegangen ist und ich jetzt immer besser in Fahrt gekommen bin."

DSV-Star blickt traurig in die Arena

Nach dem Interview ließ Hildebrand ihren Emotionen freien Lauf. Auf dem Weg hinaus aus der Mixed-Zone fing sie an, einige Tränen zu weinen. Bevor sie den Weg in die Katakomben angetreten hat, stand die deutsche Biathletin zehn Sekunden an der Treppe, schaute mit leerem Blick in die Antholzer Südtirol-Arena und wischte sich einige Tränen aus dem Gesicht.

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So wird ihre Leistungssteigerung nicht mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen honoriert. "In den letzten zwei Jahren habe ich mich aus dem Tief herausgewurschtelt und es wird einfach nicht belohnt." Es sei denn, es tut sich doch das von ihr angesprochene Schlupfloch auf.

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