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Morddrohungen gegen deutschen Eishockey-Star Lean Bergmann


"Böse Fans"
Deutscher Eishockey-Profi erhält Morddrohungen

Von t-online, KS

27.03.2024Lesedauer: 2 Min.
Lean Bergmann: Er spielt seit Sommer 2023 für die Eisbären.Vergrößern des BildesLean Bergmann: Er spielt seit Sommer 2023 für die Eisbären. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Sven Laegler)
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Die Eisbären Berlin haben sich gegen Mannheim durchgesetzt. Ein Spieler stand dabei im Fokus – und verärgerte die Adler.

Lean Bergmann von den Eisbären Berlin erhielt eigenen Angaben zufolge Morddrohungen. Bei der Viertelfinalserie zwischen den Hauptstädtern und seinem früheren Klub, den Adlern aus Mannheim, erzielte der Eishockey-Star das vorentscheidende 3:2 im zweiten Spiel der Serie (4:2) und jubelte ausgiebig. Er hielt den Zeigefinger an seinen Mund und die Hand an sein Ohr. Eine Geste, die bei den Mannheimer Fans und Verantwortlichen weniger gut ankam.

Geschäftsführer Matthias Binder sagte bei MagentaSport: "Es ist eine Charakterfrage. Das war nicht respektvoll unserem Verein gegenüber. So was macht man nicht. Eine Sache des Respekts." Während die Eisbären Sondertrikots von Bergmann anfertigten und darauf 20 Prozent Rabatt gaben, reagierte Mannheim wie folgt: Jeder, der sein Mannheimer Bergmann-Trikot aus der Vorsaison im Fanshop abgibt, erhält er einen Rabattgutschein von 25 Prozent.

Von Krankheits-, Verletzungswünschen bis hin zu Morddrohungen"

Nach dem fünften Spiel am Dienstag in Berlin (3:2) und dem damit verbundenen Aus der Adler äußerte sich Bergmann auf "Bild"-Nachfrage: "Man muss trennen zwischen dem Sportlichen und was außerhalb des Eises passiert. Jetzt spiele ich für die Eisbären. Für mich zählt nur der Erfolg. Ob ich da jetzt freundlich, sympathisch rüberkomme, ist für mich zweitrangig."

Die Medaille oder Urkunde für den sympathischsten Gegenspieler können seiner Meinung nach andere bekommen – er brauche die nicht. Auf die Jubelszene angesprochen, verriet er: "Es gab viel Tamtam und eine große Welle auf Social Media. Vielleicht über 1.000 Nachrichten habe ich erhalten. Ein Drittel positiv von Berliner Fans und sogar von Fans aus anderen Vereinen."

Aber: "Zwei Drittel negativ – böse Mannheimer Fans. Das ging von Krankheitswünschen, Verletzungswünschen bis hin zu Morddrohungen gegen mich und meine Familie", so Bergmann. Außerhalb des Eises habe es aber keine "bösen Aktionen von mir gegen die Mannheimer" gegeben.

Zu seiner Adler-Zeit sei er immer wieder unterstützt worden und wisse das zu schätzen. "Ich jedenfalls werde mein Mannheim-Trikot nicht abgeben. Es hat seinen Platz." Für die Eisbären geht es am Ostermontag im ersten Halbfinal-Spiel entweder gegen Straubing oder München.

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