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"Gold Rosi" Mittermaier ist tot: "Sie hatte ein Herz so groß wie ein Bus"


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"Sie hatte ein Herz so groß wie ein Bus"

Von sid, t-online, MEM

Aktualisiert am 05.01.2023Lesedauer: 3 Min.
Rosi Mittermaier: Die erfolgreiche Skirennfahrerin ist gestorben.
Rosi Mittermaier: Die erfolgreiche Skirennfahrerin ist gestorben. (Quelle: imago sportfotodienst)
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Rosi Mittermaier hat den alpinen Skisport geprägt. Nun ist die zweifache Olympiasiegerin gestorben. Die Sportwelt trauert um die Ex-Skirennläuferin.

"Wir haben einen fantastischen Menschen verloren", sagt Markus Wasmeier dem Sport-Informations-Dienst über den Tod der früheren Ausnahme-Skirennläuferin Rosi Mittermaier. "Rosi hatte ein Herz so groß wie ein Bus, sie war immer für jeden da – das war einzigartig. So einen Menschen findet man nicht wieder, sie hinterlässt eine riesige Lücke", ergänzte der Doppel-Olympiasieger von 1994 und Freund der Familie.

Sportwelt trauert: Aufnahmen zeigen den größten sportlichen Erfolg von "Gold-Rosi" (Quelle: t-online)

Die ehemalige deutsche Skirennfahrerin Maria Höfl-Riesch reagierte ebenfalls mit tiefer Trauer. "Es ist ein Riesenschock. Natürlich ist 72 viel zu früh und ich bin unendlich traurig", sagte die 38-Jährige der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. "Ich danke ihr für alles. Rosi hat dafür gesorgt, dass der Frauensport anders wahrgenommen wird", befand Höfl-Riesch weiter.

Höfl-Riesch: "Die konnte man nur lieb haben"

Die dreimalige Olympiasiegerin kannte die Mutter des früheren Alpin-Stars Felix Neureuther seit ihrer Kindheit. "Für mich war sie immer die Mama vom Felix. Ich bin mit Felix in den Kindergarten gegangen, in die Grundschule", erzählte Höfl-Riesch und würdigte Mittermeier für ihre bodenständige Art. "Sie ist immer normal geblieben, so bescheiden. Die konnte man nur lieb haben."

Skisprung-Legende Sven Hannawald nahm ebenfalls Abschied. "Meldungen wie heute, machen mich extrem traurig. Unser letztes Treffen beschreibt dich, wie du von klein an, aber auch nach deinen ganzen großen Erfolgen warst. Ein Sonnenschein und Vorbild für alle", schrieb der 48-Jährige bei Instagram.

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Auch der aktuelle Skirennfahrer Josef Ferstl meldete sich auf Instagram in der Story zu Wort. Er teilte ein Foto von Mittermaier und schrieb dazu: "Ruhe in Frieden." Er versah den Post mit einer Friedenstaube und einem schwarzen Herz. Ferstls Vater Sepp war in den 1970er-Jahren ebenso ein erfolgreicher Skirennfahrer.

Der Deutsche Skiverband teilte eine Mitteilung auf seiner Webseite. DSV-Präsident Dr. Franz Steinle wird darin zitiert: "Mit Rosi Mittermaier verliert die Skifamilie eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die über den Sport hinaus zu Recht große Popularität genoss."

Ähnlich formulierte es der Bundesligist Schalke 04 auf Twitter. Der Klub postete ein Bild von Mittermaier mit den Worten: "Eine große deutsche Sportikone und inspirierende Persönlichkeit ist heute verstorben. Der FC Schalke 04 spricht den Angehörigen von Rosi Mittermaier sein tiefes Mitgefühl aus."

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Neben Schalke meldete sich auch der FC Bayern auf die traurige Nachricht. Präsident Herbert Hainer: "Rosi Mittermaier war eine der größten deutschen Sportlerinnen und eine einzigartige bayerische Sympathieträgerin." Er schrieb zudem davon, dass er ihren zweiten Gold-Erfolg bei Olympia 1976 selbst "an der Skipiste miterleben" durfte.

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds, Thomas Weikert, sprach ebenso sein Mitgefühl aus: "Das ist eine sehr traurige Nachricht. Danke liebe Rosi Mittermaier für die Begeisterung, die du bei so vielen Menschen ausgelöst hast und für dein Engagement weit über den Sport hinaus!" Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, ging auf den Charakter von Mittermaier: "Mit ihrer Herzlichkeit und ihrem Lachen hat sie uns alle inspiriert. Deshalb wird sie nicht nur wegen ihrer zwei olympischen Goldmedaillen immer als 'Gold-Rosi' in unserer Erinnerung bleiben."

"Ausnahmepersönlichkeit und Sympathieträgerin"

Mittermaier wurde 72 Jahre alt. Sie sei am Mittwoch nach schwerer Krankheit "im Kreise der Familie friedlich eingeschlafen". Sie hinterlässt ihren Mann Christian Neureuther (73), Sohn Felix Neureuther (38), beide ebenfalls frühere Skirennläufer, Tochter Ameli (41) sowie die Enkelkinder (mehr dazu lesen Sie hier).

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Auch abseits der Sportwelt wird in Garmisch-Partenkirchen, wo die Ex-Skirennfahrerin lebte und starb, um sie getrauert. Bettina Sprenzel von der gleichnamigen Skischule vor Ort verriet t-online, die Nachricht habe sich wie ein Lauffeuer verbreitet. "Der Schock im Ort ist da, schließlich ist eine Legende gestorben", sagte Sprenzel. Ganz unerwartet sei es aber nicht gekommen. Dass Mittermaier an Krebs leide, sei schließlich bekannt gewesen. "Man wünscht nur, dass sie nun an einem friedvollen Ort ist."

Auch der Bayerische Landtag hat Mittermaier als Ausnahmepersönlichkeit gewürdigt. Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) sagte: "Rosi Mittermaier war eine Ausnahmeskirennfahrerin. Auch nach ihrer Skikarriere war sie eine Ausnahmepersönlichkeit und Sympathieträgerin – immer aktiv, immer engagiert, sportlich wie gesellschaftlich."

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID
  • instagram.de: Profil von @josef_ferstl
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  • Melanie Muschong
Von Melanie Muschong
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