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Ski Alpin: Vincent Kriechmayer siegt beim Super G – Thomas Dreßen stürzt


Stürze und Verletzung im Super G  

"Bei solchen Verhältnissen bist du nur am Kämpfen"

29.02.2020, 13:26 Uhr | MEM, t-online.de

Ski Alpin: Vincent Kriechmayer siegt beim Super G – Thomas Dreßen stürzt. Super G: Thomas Dreßen stürzt in Hinterstoder. (Quelle: imago images/Sammy Minkoff)

Super G: Thomas Dreßen stürzt in Hinterstoder. (Quelle: Sammy Minkoff/imago images)

Beim Super G im österreichischen Hinterstoder wollten die Norweger ihre Führung im Gesamtweltcup weiter ausbauen. Doch stattdessen gab es Stürze – auch im deutschen Team.

Eigentlich wollten die Norweger Aleksander Aamodt Kilde und Henrik Kristoffersen ihre Weltcup-Führung ausbauen. Doch stattdessen musste Kilde einen Sturz im Super G hinnehmen und wurde vom Rennen disqualifiziert. Besser lief es für den Österreicher Vincent Kriechmayr, der bei seinem Heim-Weltcup gewann.

Dreßen kugelt sich Schultern aus 

Für die Deutschen gab es im Super G eine Enttäuschung. Josef Ferstl konnte bei schwierigen Bedingungen nicht überzeugen, landete auf dem elften Platz. Schlimmer lief es für Thomas Dreßen, der an der gleichen Stelle stürzte, wie der Norweger Kilde, und ebenfalls disqualifiziert wurde. Das selbe Schicksal ereilte auch Andreas Sander. Dreßen sagte zuvor noch zur "ARD": "Ich muss sagen mir gefällt es brutal und ich freu mich hier zu sein." 

Danach sagt er der "ARD" zu seinem Sturz und der ausgekugelten Schulter: "Die linke war mehr heraus als die rechte Schulter." Zum Coronavirus: "Es ist ein schwieriges Thema. Ich muss ehrlich sagen: Das Problem ist nicht Norwegen (nächster Weltcup Anm. D. Red.), sondern der Flughafen. Aber jetzt ist erst einmal meine Schulter das Problem."

Mit seiner Verletzung wendet er sich an die FIS. Die Schuld sieht er durch die Präparierung der "grenzwertig" weichen Piste . "Die Spur war zu schmal gesalzen. Die FIS sollte sich mal hinhocken und überlegen, wie man Rennen sicherer macht. Wenn es dich schmeißt, nur weil du knapp neben die Spur kommst - das kann es wirklich nicht sein. Das ist einfach nervig!"

"Bei solchen Verhältnissen bist du nur am Kämpfen"

Experte Felix Neureuther erklärte die schwierigen Verhältnisse der Piste: "Die ersten vier sind technisch gute Skifahrer, das kommt ihnen gute zugute. Eine Riesenslalom-Ausbildung hat einen Vorteil. Bei solchen Verhältnissen bist du nur am Kämpfen." Denn Kriechmayer startete als Erster, hatte auf der Piste noch gute Bedingungen. Danach wurde der Schnee immer weicher und verlangte den Startern mehr Mut ab.

Kriechmayer: "Viele haben mich blöd angeschaut, als ich gesagt habe, ich nehme die Nummer eins. Ich habe gar nicht mit so einer Piste gerechnet. Eigentlich wollte ich die Eins wegen dem Selbstvertrauen."

Verwendete Quellen:
  • Eigene Beobachtungen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa

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