Sie sind hier: Home > Sport > Wintersport > Skispringen >

Teamspringen: "Nicht rund gelaufen" – schwarzer Tag für die DSV-Adler

Sturz und fehlende Weite  

"Habe Schnauze voll" – schwarzer Tag für DSV-Adler

09.01.2022, 17:22 Uhr
Teamspringen: "Nicht rund gelaufen" – schwarzer Tag für die DSV-Adler . Karl Geiger: Der DSV-Adler stürzte im ersten Durchlauf.  (Quelle: imago images/GEPA Pictures)

Karl Geiger: Der DSV-Adler stürzte im ersten Durchlauf. (Quelle: GEPA Pictures/imago images)

Nachdem die DSV-Adler am Samstag im Einzelwettbewerb enttäuschten, mussten sie am Sonntag als Team überzeugen. Das gelang nicht wirklich – zumal Karl Geiger auch noch stürzte. 

Die deutschen Skispringer zeigten am Samstag im Einzelspringen in Bischofshofen solide Ergebnisse. Allerdings konnte keiner der DSV-Adler um Karl Geiger überzeugen. So stürzte Severin Freund bereits im ersten Durchlauf, Markus Eisenbichler wurde sogar disqualifiziert. Am Sonntag mussten die Skispringer sich gemeinsam in der Team-Challenge beweisen. 

Eisenbichler, Geiger, Constantin Schmid und Andreas Wellinger bildeten das Quartett für Deutschland. Insgesamt traten acht Nationen an. Die DSV-Adler konnten nicht überzeugen, schienen platt. So wurde es am Ende nur der sechste Rang. Den Sieg holten sich die Österreicher vor Japan und Norwegen.

Wellinger patzt im ersten Durchgang 

Constantin Schmid musste als erster deutscher Springer antreten. Er schaffte 124,5 Meter und platzierte sich auf dem fünften Rang hinter Polen, Slowenien, Japan und den führenden Österreichern. Das norwegische Team konnte Schmid erst einmal abhängen. Schmid in der ARD: "Es ist mir nicht ganz gelungen und zu wenig Zug nach vorne. Beim Landen ist es stumpf, man muss sich darauf einstellen." 

Peter Prevc wollte die Slowenen als Zweiter in Führung bringen. Er schaffte auch mit 136 Metern eine ordentliche Weite, stürzte dann jedoch und war sichtlich verärgert. Ihm ging es dennoch gut, doch der Plan ging nicht auf. Auch die Norweger schwächelten, sodass Andreas Wellinger gute Voraussetzungen hatte. Doch: Er patzte, schaffte keine gute Weite (123 Meter) und das deutsche Team sortierte sich auf dem sechsten Rang ein. Der Rückstand auf die führenden Österreicher betrug zu diesem Zeitpunkt bereits 27.5 Punkte. 

Geiger stürzt – Deutschland abgeschlagen 

Eisenbichler machte 132,5 Meter, doch auch er konnte die Platzierung nicht verbessern. Immerhin schrumpfte der Rückstand auf Österreich um sieben Punkte auf 20. Es wurde nicht besser: Denn Karl Geiger kam zwar auf 131 Meter im vierten Sprung für Deutschland, doch er stürzte nach der Landung, rappelte sich auf und zuckte mit den Schultern. 

Im zweiten Durchlauf ging es wieder mit Constantin Schmid los. Die 124,5 Meter konnten sich sehen lassen, doch eine Verbesserung auf die auf Platz fünf liegenden Slowenen gelang nicht. Ebenso bei Andreas Wellinger. Mit einer Weite von 129 Metern kann der DSV-Adler zufrieden sein, lieferte besser ab als im ersten Durchgang. Für den Team-Rang gab es jedoch keine Besserung.

"An Eisenbichler lag es nicht"

Wellinger in der ARD danach: "Der Zweite war auf jeden Fall besser. Insgesamt ist es nicht rund gelaufen, wir waren nicht zufrieden. Es ist blöd gelaufen bei Karl, er wird sicher draus lernen."

Markus Eisenbichler zeigte einen schönen Abschlusssprung. Er absolvierte von den DSV-Adlern noch den besten Wettkampf, es reichte somit für 132,5 Meter mit einem schönen Telemark. Dieter Thoma in der ARD: "An Eisenbichler lag es heute nicht." Eisenbichler: "Heute war es von mir eine ordentliche Leistung." Nach langer Zeit unterwegs, haben die Springer noch etwas Zeit in der jeweiligen Heimat, bis es am 17. Januar in Zakopane weitergeht. Eisenbichler sagt ehrlich: "Ich habe die Schnauze schon ein bisschen voll, es ist auch schön mal wieder Heim zu kommen."

Karl Geiger lieferte seinen letzten Sprung ebenfalls ordentlich ab. Das DSV-Team landete auf dem sechsten Rang. Eine Platzierung, die sich auch ohne den Sturz von Karl Geiger nicht verändert hätte. Österreich holte sich den Sieg. Bundestrainer Stefan Horngacher bilanzierte: "Markus hat es ganz gut gemacht. Aber es ist einfach nicht rund gelaufen. Wir sind jetzt 14 Tage unterwegs und die Luft ist heraus."

Verwendete Quellen:
  • Eigene Beobachtung

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deKlingel

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: