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Kult-Inszenierung: "Weihnachten bei Buddenbrooks" zum vorerst letzten Mal

Kult-Inszenierung  

"Weihnachten bei Buddenbrooks" zum vorerst letzten Mal

30.11.2019, 10:52 Uhr | dpa

Kult-Inszenierung: "Weihnachten bei Buddenbrooks" zum vorerst letzten Mal. In diesem Jahr ist die Inszenierung "Weihnachten bei den Buddenbrooks" zum vorerst letzten mal zu erleben.

In diesem Jahr ist die Inszenierung "Weihnachten bei den Buddenbrooks" zum vorerst letzten mal zu erleben. Foto: Angelika Warmuth/dpa. (Quelle: dpa)

Lübeck (dpa) - Alle Jahre wieder zu Weihnachten macht das Lübecker Buddenbrookhaus seinem Anspruch vom "begehbaren Roman" alle Ehre. Dann verwandeln sich die Räume der Beletage in das Weihnachtszimmer im Hause der Romanfamilie.

Im Dezember ist die Inszenierung "Weihnachten bei den Buddenbrooks" zum vorerst letzten mal zu erleben. Im Januar schließt das Haus für eine großen Umbau für voraussichtlich drei Jahre.

Zuvor können Besucher an allen Wochenenden vor Heiligabend nach Angaben der Hansestadt Lübeck noch einmal das Weihnachtskapitel aus Thomas Manns Roman "Buddenbrooks" mit allen Sinnen erfahren. Dazu gehören Baisers und Braune Kuchen nach Originalrezepten und Themenspaziergänge zu den Schauplätzen des Romans sowie die Lesung des "Buddenbrooks"-Weihnachtskapitels vor dem mit weißen Lilien geschmückten Weihnachtsbaum (18. und 20. Dezember).

Der steht im Speisezimmer im ersten Obergeschoss des Hauses, das einst den Großeltern Thomas Manns gehörte und das er zum Schauplatz seines berühmten Romans gemacht hat. Das nach den dortigen Beschreibungen rekonstruierte Speisezimmer und das benachbarte Landschaftszimmer lassen Besucher eintauchen in die großbürgerliche Welt der ​​​​​Kaufmannsfamilie Buddenbrook. Sie können darin herumgehen, Zahlentäfelchen an vielen Möbeln und Requisiten verweisen auf die dazu passenden Stellen in Roman.

Für dieses Konzept, das zur Weltausstellung "Expo 2000" entstanden ist, wurde das Haus unter anderem mit dem Museumspreis des Europarats ausgezeichnet. Doch nach fast 20 Jahren sei eine Modernisierung nötig, sagte der Chef der Lübecker Museen, Hans Wißkirchen, bereits bei der Vorstellung der Umbaupläne im Jahr 2018. "Wir müssen neue Besuchergruppen ansprechen", sagte er. Voraussichtlich 18 Millionen Euro soll die Umgestaltung kosten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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