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Künstliche Intelligenz: K.I. soll Beethovens "Unvollendete" vollenden

Künstliche Intelligenz  

K.I. soll Beethovens "Unvollendete" vollenden

08.12.2019, 13:51 Uhr | dpa

Künstliche Intelligenz: K.I. soll Beethovens "Unvollendete" vollenden. Ludwig van Beethoven auf einer zeitgenössischen Darstellung.

Ludwig van Beethoven auf einer zeitgenössischen Darstellung. Foto: dpa. (Quelle: dpa)

Bonn/Frankfurt (dpa) - Mit Hilfe künstlicher Intelligenz soll Ludwig van Beethovens unvollendete 10. Sinfonie vollendet werden. Ein internationales Team aus Musikwissenschaftlern und Komponisten, dem Pianisten Robert Levin und Computer-Experten arbeite an dem Projekt, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS).

Ein Sprecher der Deutschen Telekom, die das Vorhaben initiiert hat, bestätigte das Vorhaben am Sonntag auf dpa-Anfrage.

Die Sinfonie soll demnach am 28. April vom Beethoven-Orchester in Bonn uraufgeführt werden. Im kommenden Jahr wird der 250. Geburtstag des Komponisten (1770-1827) groß gefeiert. Von der 10. Sinfonie, die Beethoven nicht mehr vollenden konnte, sind nur einige handschriftliche Skizzen und Notizen erhalten.

Dem FAS-Bericht zufolge wollen die Wissenschaftler einen Algorithmus so trainieren, dass er die vielen fehlenden Passagen Beethoven-gemäß ergänzt. Was dabei herauskomme, wisse keiner der Beteiligten. "Der Algorithmus ist unberechenbar, er überrascht uns jeden Tag aufs Neue", sagte Projektkoordinator Matthias Röder, Direktor des Karajan Instituts (Salzburg), der Zeitung. "Er ist wie ein kleines Kind, das die Welt Beethovens erkundet."

Schon häufiger gab es Versuche, Computerprogramme komponieren zu lassen. Dazu zählt die "Fertigstellung" der berühmten unvollendeten 8. Sinfonie in h-Moll von Franz Schubert (1797-1828). Der chinesische Smartphone-Hersteller Huawei setzte das Projekt um, Uraufführung war im Februar 2019 in London.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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