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Promiträgödien 2019: Diese Schicksale haben uns dieses Jahr bewegt

Die traurigsten Promitragödien  

Diese Schicksale haben uns dieses Jahr bewegt

Von Verena Maria Dittrich

27.12.2019, 13:28 Uhr
Promiträgödien 2019: Diese Schicksale haben uns dieses Jahr bewegt. Lisa Martinek und Ingo Kantorek: Die beiden starben in diesem Jahr viel zu jung und völlig unerwartet. (Quelle: imago images)

Lisa Martinek und Ingo Kantorek: Die beiden starben in diesem Jahr viel zu jung und völlig unerwartet. (Quelle: imago images)

Wir sehen ihre Filme oder lauschen ihrer Musik. Viele Stars begleiten uns seit vielen Jahren. Doch die Tragödien des Lebens machen vor niemandem halt. Diese Schicksale haben uns dieses Jahr besonders bewegt.

Ihr letzter Instagram-Post zeigt eine nachdenkliche Frau mit entspannten Gesichtszügen im Bikini. Darunter schrieb Lisa Martinek: "Urlaubsfeeling". Niemand ahnte, wie tragisch die erfolgreiche Schauspielerin nur fünf Tage später aus dem Leben gerissen werden würde.

Am 28. Juni, einem sonnigen Freitag, starb die 47-jährige Ehefrau und Mutter dreier Kinder während eines Italienurlaubs. Beim Schwimmen an einem wundervollen Sommertag, an dem sie einen Bootsausflug machte, blieb ihr Herz plötzlich stehen. Die tragische Nachricht, wie schnell das Leben von einem auf den anderen Moment vorbei sein kann, schockierte ganz Deutschland. Martinek war eine Powerfrau, die noch kurz vor ihrem Tod ihren zehnjährigen Hochzeitstag feierte und sich auf viele gemeinsame, wunderbare Jahre an der Seite ihres Mannes freute.

"Geht weiter, Richtung Heimat. Bis später!"

Ebenfalls zutiefst tragisch war auch der Unfalltod von Ingo Kantorek und seiner Frau Susana. Der "Köln 50667"-Schauspieler und seine große Liebe befanden sich gerade auf dem Heimweg vom Urlaub, als der Mercedes des Paares ungebremst gegen einen geparkten Lkw krachte. Das Ehepaar starb. Man geht davon aus, dass Kantoreks Frau, die am Steuer saß, einem Sekundenschlaf verfiel. Nur kurz zuvor hatte der 41-Jährige noch mit ihr gemeinsam eine Instagram-Story gepostet, die mit dem Hashtag #einfachnurwir versehen war. Dort erzählte er seinen Fans auf die von ihm gewohnte, erfrischende Art, dass seine Frau sich gerade "einen Limettenbaum gekauft" habe. Einige seiner letzten Worte in dieser Story lauteten: "Geht weiter, Richtung Heimat. Bis später!"


Obwohl Tragödien nicht zwangsläufig mit dem Tod enden, bestehen sie doch meist darin, dass ein Herz bricht. Nicht jeder stirbt nach einem langen, erfüllten Leben. Viele gehen unverhofft und viel zu früh und so blieb auch das Jahr 2019 nicht von Tragödien verschont. Dass der Tod vor niemandem haltmacht, zeigen auch die frühen Tode von Laurel Griggs und Cameron Boyce. 

"Die Welt hat eine echte Prinzessin verloren"

Die erst 13 Jahre alte Laurel Griggs spielte mit ihren jungen Jahren schon am New Yorker Broadway. "Die Welt hat eine echte Prinzessin verloren, die nur eine glückliche Zukunft für alle wollte. Die Schauspielerei war ein Kindheitstraum für sie (…), sie hatte noch große Pläne", schrieb ihr Großvater nach dem Tod seiner geliebten Enkelin. Sie starb an einem Asthmaanfall.

Der plötzliche Tod des erst 20-jährigen Disney-Schauspielers Cameron Boyce schockierte ganz Hollywood. Er erlag den Folgen eines Krampfanfalls. Zu den Trauernden zählte auch Michelle Obama. Unter ein Foto, das sie und den Schauspieler zeigt, schrieb sie: "Ich hatte das Glück, einige Augenblicke mit Cameron Boyce zu teilen (…). Ich sende der Familie, den Freunden den vielen, vielen Fans viel Liebe und Umarmungen."

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Erschütternd ist auch der Tod des 52-jährigen Philippe Zdar. Der Star-DJ und Pionier des französischen "Touch of Electro", der schon mit den Beastie Boys arbeitete, stürzte Mitte Juni aus dem Fenster eines französischen Hochhauses und erlag schließlich seinen Verletzungen. Man geht von einem Unfall aus. Philippe Cerboneschis Tod, wie der Künstler mit bürgerlichem Namen hieß, ist nicht nur ein großer Verlust für die französische Elektroszene, sondern für jedes Herz, das für die Musik schlägt.

Remig Stumpf – Ende eines Beziehungsdramas

Leidvoll wie mörderisch ist der Tod des Radrennfahrers Remig Stumpf und der von ihm getrennt lebenden Ehefrau Mirjam. Beamte sprachen von einer grausigen Entdeckung, als sie am 14. Mai das Ehepaar tot im Haus auffanden. Die Leiche der 41-jährigen Ehefrau habe in einem brennenden Keller gelegen, die Leiche des ehemaligen Radsport-Profis im Erdgeschoss. 

Die Obduktion ergab, dass der 53-Jährige seine Frau durch "massive Gewalteinwirkung gegen den Oberkörper" getötet hatte, bevor er sich selbst das Leben nahm. Die Polizei geht von einem Beziehungsdrama aus. Der zweifache deutsche Meister im Einzelzeitfahren hinterlässt vier Kinder, drei davon mit seiner Frau Mirjam.

Matthias Messner – Spaziergang in den Tod

Unerwartet war auch auch der Tod von Matthias Messner. Der "Rosenheim-Cops"-Darsteller, der sich mit einem Rucksack auf den Schultern zu einem Spaziergang aufgemacht hatte, galt seit dem 17. März als vermisst. Am 20. März die traurige Gewissheit: Der Schauspieler wurde bei einer privaten Suchaktion seiner Freunde tot in einem Wald bei Perchtoldsdorf aufgefunden. Er soll abseits des Wanderweges in einem Zelt gelegen haben. Hinweise auf eine Gewalttat gab es nicht. Weil keine Obduktion angeordnet wurde, ist die genaue Todesursache unbekannt. Messner wurde 42 Jahre alt.

"Mitten im Leben sind wir im Tod", heißt es in einem sehr alten gregorianischen Choral. Über diese traurige Tatsache ist in unserem hektischen Alltag leicht hinwegzusehen, doch wenn wir wenigstens einen sinnvollen Nutzen aus all diesen Tragödien ziehen sollten, dann ist es die unumstößliche Erkenntnis, dass unsere Zeit auf dieser Welt begrenzt ist. Wir sollten sie nicht verschwenden.

Verwendete Quellen:
  • eigene Recherche

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