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Musik trifft Film: The National in Experimentierlaune

Musik trifft Film  

The National in Experimentierlaune

21.05.2019, 10:14 Uhr | dpa

Musik trifft Film: The National in Experimentierlaune. Die US-amerikanische Band The National meldet sich mit Musik und Film zurück.

Die US-amerikanische Band The National meldet sich mit Musik und Film zurück. Foto: Graham Macindoe/Beggars Group Germany. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Geschichte des neuen Albums von The National beginnt mit einer E-Mail. Im September 2017 schrieb der Filmregisseur Mike Mills ("Beginners", "Jahrhundertfrauen") an den Frontmann und Sänger Matt Berninger, er habe Interesse an einer Zusammenarbeit.

Der 2017 mit dem Drehbuch von "Jahrhundertfrauen" Oscar-nominierte Filmemacher stieß auf offene Ohren. Keine zwei Jahre später erscheint jetzt das Ergebnis der Zusammenarbeit: ein 24-minütiger Kurzfilm und das inzwischen achte Album, "I am easy to find", das jetzt veröffentlicht wurde, wie das Label der Band mitteilte.

Film und Musik sollten sich einander öffnen, in einen Austausch treten. So teilen die beiden Werke etwa Klänge und Wörter, "gehören irgendwie zusammen", wie es in der Mitteilung heißt: "Der Film wurde komponiert wie ein Song, die Musik wurde unter Anleitung eines Regisseurs zusammengeführt." Beides ist dennoch eigenständig.

Das Mitwirken des Filmemachers zeigt sich auf dem Album im Vergleich zu früheren Erscheinungen unter anderem an der Erweiterung des "Cast": Es gibt zahlreiche Gastauftritte, vor allem von Sängerinnen. Dazu gehören etwa Sharon Van Etten, Lisa Hannigan oder Mina Tindle. Und mit Gail Ann Dorsey hat sich auch ein langjähriges Mitglied der Band David Bowies auf "I am easy to find" verewigt.

Dass die zahlreichen Kollaborationen und das Wechselspiel zwischen den Medien Film und Musik Früchte tragen, wird schnell klar. Zwar fallen The National nicht gleich mit der Tür ins Haus - und klingen vor allem auf der ersten Single, "You had your own soul with you", die auch das Album eröffnet, zunächst durchaus noch nach sich selbst. Dann wandelt sich das Stück. Streicher erklingen, und plötzlich übernimmt Gail Ann Dorsey den Gesangspart. Überhaupt lässt der sonst so markante Frontmann Berninger immer wieder anderen den Vortritt.

Mit Gastmusikern und neuen Klängen, mit tollen Arrangements, markantem Schlagzeugspiel und einer grundsätzlich musikalisch breiteren Aufstellung entwickelt das Album eine eigene Dramaturgie, die auf 68 Minuten vom ersten bis zum letzten Stück in ihren Bann zieht. Mit "I am easy to find" gelingt der Band ein großer Wurf, der zum Entdecken einlädt und der längst nicht alle Facetten beim ersten Hören offenlegt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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