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Invitation: Ätherischer Feenpop von Heather Woods Broderick

Invitation  

Ätherischer Feenpop von Heather Woods Broderick

21.05.2019, 15:02 Uhr | dpa

Invitation: Ätherischer Feenpop von Heather Woods Broderick. Mit den Songs von Heather Woods Broderick kann man sich treiben lassen.

Mit den Songs von Heather Woods Broderick kann man sich treiben lassen. Foto: Whit Hassett. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die US-Kolleginnen Sharon Van Etten und Laura Gibson sowie die Irin Lisa Hannigan zählten zu ihren musikalischen Wegbegleiterinnen. Irgendwo in deren Mitte lässt sich auch Heather Woods Broderick aus Pacific City im US-Bundesstaat Oregon mit ihrem träumerischen Indiepop einordnen.

Ihr drittes Soloalbum in zehn Jahren trägt den Titel "Invitation" (Western Vinyl/Cargo), und diesem Anspruch werden die elf Songs mehr als gerecht. Denn sie sind tatsächlich eine sehr dringliche Einladung, sich auf Brodericks zeitweise fast überirdisch schöne, ätherischen Klanggemälde einzulassen.

Van Etten, Gibson, Hannigan, zuletzt Natalie Mering alias Weyes Blood mit ihrem tollen neuen Album "Titanic Rising" oder die ebenso hochtalentierte Aldous Harding mit "Designer" - es ist herausragende Popmusik, die derzeit von ambitionierten jungen Singer-Songwriterinnen erscheint. Oft geht sie von Klavier, Keyboards und Synthesizern aus, bedient sich teilweise opulenter Streicher-Arrangements, und gelegentlich meint man Anklänge an Feenpop-Ikonen wie Kate Bush oder Tori Amos zu hören.

So ist es auch bei der 35-jährigen Broderick, der älteren Schwester des durch seine Zusammenarbeit mit Efterklang und Nils Frahm bekannt gewordenen Multiinstrumentalisten Peter Broderick (auf dem monumentalen Album-Highlight "These Green Valleys" singt und spielt er mit). Orchestraler Folkrock und Dream-Pop fließen in den nie vorhersehbaren Liedern der vielseitigen Musikerin und elegant-intensiven Sängerin zusammen.

Es sind mutige, aber auch nicht übertrieben experimentelle und damit stets zugängliche Songs, die das an der Küste von Oregon entstandene "Invitation" zu einem reinen Vergnügen für Freunde psychedelisch angehauchten Indiepops machen. Mit diesem Album tritt Heather Woods Broderick hoffentlich aus dem Schatten ihrer weiter oben erwähnten Kolleginnen heraus - verdient hätte sie es.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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