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Prinzen-Sänger: Sebastian Krumbiegel besingt die Demokratie

Prinzen-Sänger  

Sebastian Krumbiegel besingt die Demokratie

06.08.2019, 10:04 Uhr | dpa

Prinzen-Sänger: Sebastian Krumbiegel besingt die Demokratie. Sebastian Krumbiegel verpackt seine derzeitige Kernbotschaft musikalisch.

Sebastian Krumbiegel verpackt seine derzeitige Kernbotschaft musikalisch. Foto: Sebastian Willnow. (Quelle: dpa)

Chemnitz (dpa) - Die Demokratie besingen und für Dialog werben: Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel hat in seiner neuen Single "Die Demokratie ist weiblich" ein eher schweres Thema leicht verpackt.

"Das ist zurzeit meine Kernbotschaft", sagt der 53-jährige Leipziger der Deutschen Presse-Agentur. Die Single wird an diesem Mittwoch veröffentlicht.

Ein Clou ist das dazugehörige Video: Ob Iris Berben, Peter Maffay, Herbert Grönemeyer, Smudo, Anna Loos, Til Schweiger oder Katja Ebstein - fast 70 Kollegen und Freunde des Sängers bewegen in dem Clip nacheinander synchron zu Krumbiegels Gesang ihre Lippen. "Da habe ich wirklich eine Armada von Leuten zusammengekriegt. Das ist echt cool geworden", sagt der Musiker.

Mit seiner Musik sieht er sich in einer Rolle ähnlich der eines Mediators. Einerseits solle man sich klar gegen Nazis stellen, gegen Rechtsradikalismus, gegen Antisemitismus und gegen Rassismus. Andererseits wirbt Krumbiegel für Dialog: "Ich weiß genau, dass Musik ein gutes Vehikel ist, Gefühle anzuknipsen, und dass es immer positiver ist, besser ist und zielführender ist, für Dinge zu stehen", betont der Musiker.

Krumbiegel sorgt sich über eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft. "Wir sollten versuchen, aufeinander zuzugehen, wir sollten versuchen, Gräben zuzuschütten, wir sollten versuchen, Gemeinsamkeiten zu finden und nicht nach Unterschieden zu suchen. Das ist der einzige Weg, wie wir aus der Misere, die wir gerade haben, rauskommen", sagte er.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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