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Arnie tr├Âstet Sly mit einem kurzen Facebook-Video

Von t-online, dpa, ap, afp
Aktualisiert am 29.02.2016Lesedauer: 11 Min.
Jennifer Lawrence setzt sich f├╝r Gleichberechtigung von Schauspielerinnen ein.
Jennifer Lawrence setzt sich f├╝r Gleichberechtigung von Schauspielerinnen ein. (Quelle: /Reuters-bilder)
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Bei der diesj├Ąhrigen Oscar-Verleihung ging Sylvester Stallone leer aus. Nominiert war er als bester Nebendarsteller im Boxerdrama "Creed - Rocky's Legacy", gewonnen hat den Preis aber ein anderer. Trost spendete ein alter Action-Kollege.

Das Wichtigste im ├ťberblick


  • Alle News zu den Oscars 2016
  • Die wichtigsten Fakten zu den Oscars 2016
  • Die wichtigsten Nominierungen im ├ťberblick

Kurz nach der Verleihung meldete sich Arnold Schwarzenegger auf Facebook zu Wort, um seinen Kumpel Sylvester mit einem Kurzvideo Mut zuzusprechen: "Sly, denk immer daran: Egal was die anderen sagen, f├╝r mich bist du der Beste. Du warst der Gewinner. Ich bin stolz auf dich", sagte der Gouvernator.

Rocky zum siebten

Nach 39 Jahren war Stallone von der Academy zum zweiten Mal f├╝r die Rolle des Boxers Rocky Balboa nominiert. Nach dem Gewinn des Golden Globe galt er vielen als Favorit, musste sich aber schlie├člich Mark Rylance geschlagen geben. Steven Spielberg hatte den britischen Theaterschauspieler f├╝r sein Drama "Bridge of Spies" rekrutiert.

Stallone verk├Ârperte Rocky in bisher sieben Teilen der Reihe. Der erste Teil war bei der Oscarverleihung 1977 f├╝r zehn Oscars nominiert, zwei davon gingen an den damals noch v├Âllig unbekannten Sylvester Stallone, der sich in den Kategorien Bestes Originaldrehbuch und Bester Hauptdarsteller Hoffnung machen konnte. Gewinnen konnte er keine der Troph├Ąen.

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Alle News zu den Oscars 2016

+++ "50 Shades of Grey" war der Abr├Ąumer bei den Anti-Oscars (28. Februar 2016) +++

Einen Tag vor der Oscar-Verleihung wurden auch in diesem Jahr die schlechtesten Filme mit der Goldenen Himbeere "geehrt". "50 Shades of Grey" war der "Gewinner" des Abends: Der Erotik-Streifen wurde in insgesamt f├╝nf Kategorien ausgezeichnet ÔÇô nat├╝rlich auch f├╝r den schlechtesten Film.

Die Adaption der Erotik-Trilogie von E.L. James mit Jamie Dornan und Dakota Johnson in den Hauptrollen gewann am Samstagabend in Los Angeles die Goldene Himbeere, unter anderem f├╝r das schlechteste Drehbuch, den schlechtesten Schauspieler und die schlechteste Schauspielerin. Doch damit nicht genug: Jamie Dornan und Dakota Johnson wurde zudem der Preis als schlechteste Schauspieler-Kombo verliehen.

"Fantastic Four" auf Platz zwei

"Fantastic Four" nahm drei Troph├Ąen mit nach Hause. Mit "50 Shades of Grey" durfte sich der Superhelden-Film sogar den Preis f├╝r den schlechtesten Film 2016 teilen. Zudem bekam der Streifen mit Jamie Bell die Goldene Himbeere f├╝r die schlechteste Neuverfilmung. Regisseur Josh Trank wurde f├╝r seine schlechte Regie-Leistung ausgezeichnet.

Auch "The Big Bang Theory"-Star Kaley Cuoco bekam bei der 36. Verleihung f├╝r ihre Nebenrolle in "Alvin und die Chipmunks: Road Chip" die Goldene Himbeere verliehen. ├ťber den Preis durfte sich Oscar-Preistr├Ąger Eddie Redmayne ebenfalls freuen. Der wurde f├╝r seine Rolle in "Jupiter Ascending" ausgezeichnet.

Nur Sylvester Stallone darf sich freuen

Der einzige, der von der Verleihung profitiert hat, ist Sylvester Stallone. Denn der erhielt f├╝r seine Darbietung in "Creed" den sogenannten Redeemer Award. Ein Preis f├╝r Schauspieler, die nach der Auszeichnung einer Goldenen Himbeere wieder mit besserer Leistung gl├Ąnzten.

+++ Nielsen w├╝nscht Ex-Mann Stallone Oscar-Gl├╝ck (28. Februar 2016) +++

Sie selbst konnte ihren Titel im diesj├Ąhrigen "Dschungelcamp" nicht verteidigen, daf├╝r w├╝nscht Ex-Dschungelk├Ânigin Brigitte Nielsen nun ihrem fr├╝heren Mann Sylvester Stallone viel Gl├╝ck bei der diesj├Ąhrigen Oscar-Verleihung. Stallone ist f├╝r das Boxerdrama "Creed - Rocky's Legacy" als bester Nebendarsteller nominiert.

"Er ist wirklich wunderbar in dem Film, und er ist auch ein guter Schreiber. Ich glaube, er hat das wirklich verdient", erkl├Ąrte Nielsen gegen├╝ber der Deutschen Presse-Agentur. Nielsen muss es wissen, immerhin spielte sie im vierten Teil der "Rocky"-Reihe selbst an Stallones Seite.

Die D├Ąnin wird in der Nacht vom 28. auf den 29. Februar nicht bei der Zeremonie im Dolby-Theater zugegen sein. "Ich bekomme keinen Oscar, also kann ich da auch nicht hingehen", sagte die 52-J├Ąhrige. Den Oscar-Abend verbringt sie aber dennoch in Los Angeles - auf der Oscar-Party im Garten der Aurora-Villa, in der einst der Schriftsteller Lion Feuchtwanger wohnte. Die Oscar-Show werde sie sich auf einer Party im Haus von Freunden anschauen, so Nielsen.

+++ Oscarnominierte Frauen feiern Cocktailparty (28. Februar 2016) +++

Mehr als ein Dutzend Frauen, die in diesem Jahr f├╝r einen Oscar nominiert sind, haben vor der Preisverleihung eine Cocktailparty gefeiert. Sie nahmen am Freitag an der privaten Veranstaltung von "Women in Film" in West Hollywood teil. Neben Jennifer Lawrence ("Joy - Alles au├čer gew├Âhnlich" waren auch ihre Schauspielkolleginnen Alicia Vikander ("The Danish Girl") und Jennifer Jason Leigh ("The Hateful Eight") anwesend. Zu den weiteren G├Ąsten geh├Ârten Songwriterin Diane Warren und Kost├╝mdesignerin Sandy Powell.

Patricia Arquette, die im vergangenen Jahr bei ihrer Auszeichnung mit dem Oscar als beste Nebendarstellerin auf das Thema Lohngleichheit f├╝r Frauen aufmerksam gemacht hatte, k├╝ndigte den Start einer neuen Petition auf change.org an. Damit soll eine Verfassungs├Ąnderung f├╝r Gleichberechtigung unterst├╝tzt werden. Lawrence versprach, den Antrag zu unterschreiben.

+++ Michael Jacksons Oscar ist spurlos verschwunden (26. Februar 2016) +++

Michael Jacksons Familie ist ein Oscar verlustig gegangen. Die Hinterbliebenen vermissen die Troph├Ąe, die Produzent David O. Selznick 1939 f├╝r "Vom Winde verweht" erhalten hatte. Der King of Pop hatte die Statue zehn Jahre vor seinem Tod ersteigert.

Wie der "Hollywood Reporter" berichtet, ist der historische Goldjunge derzeit unauffindbar. "Wir w├╝rden den Oscar gerne haben, denn er geh├Ârt den Kindern von Michael", sagte Jacksons Anwalt Howard Weitzman dem US-Magazin.

Der Popstar hatte die Troph├Ąe 1999 beim New Yorker Auktionshaus "Sotheby's" f├╝r 1,54 Millionen US-Dollar ersteigert. Es ist mit Abstand der h├Âchste Preis, der jemals ├Âffentlich f├╝r eine Oscar-Statue geboten wurde.

Jacksons Hinterbliebene vermuten, der S├Ąnger habe die Statue zuletzt auf seiner Neverland-Ranch oder in seinem Haus in Los Angeles aufbewahrt. Den Oscar k├Ânnte sich ein Familienmitglied unter den Nagel gerissen haben. Er k├Ânnte aber auch versteckt oder gestohlen worden sein. "Ich habe Hoffnung, dass er eines Tages wieder auftaucht", so Weitzman.

+++ Deutsche Band lieferte Sound f├╝r Oscar-Favoriten (24. Februar 2016) +++

Das Frantic Percussion Ensemble von Daniel Orthey aus L├╝neburg hat Musik f├╝r den Oscar-Favoriten "The Revenant" eingespielt. Er habe den Auftrag von dem japanischen Komponisten Ryuichi Sakamoto erhalten. Dass es sich um das d├╝stere Rachedrama mit Leonardo DiCaprio handele, wusste die Band zun├Ąchst gar nicht.

"Wir haben nicht komponiert - wir hatten Vorgaben, was Rhythmus und Klangfarbe betrifft", betont Orthey. Archaisch, d├╝ster und spannungsgeladen habe es klingen sollen. "Der dramatische Kampf am Schluss ist komplett von uns - damit sind wir auch auf dem offiziellen Soundtrack drauf", freut sich der 37-J├Ąhrige. Er sei mehr als zufrieden, auch wenn die Musik an sich nicht bei der Oscar-Verleihung am Sonntag nominiert sei. "Das war eine gro├čartige Erfahrung, die ich nicht missen m├Âchte", sagt er. "Da kann man sich schon geehrt f├╝hlen."

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+++ Oscar-Reden sollen aufs Wesentliche reduziert werden (23. Februar 2016) +++

Oscar-Preistr├Ąger danken in ihren Reden nach dem Erhalt eines Goldjungen gerne ihren Lieben. Das ist ab diesem Jahr nicht mehr drin. Wie die Organisatoren der Academy Awards am Montag mitteilten, sollen sich die Empf├Ąnger der Preise in ihren 45-Sekunden-Dankreden auf ihre Hauptbotschaft konzentrieren - jedoch nicht auf Dankesworte an Mama, Papa und Co.

Die neuen Regeln wurden beim traditionellen Vortreffen der Oscar-Nominierten erl├Ąutert, das am Montag in Beverly Hills stattfand. Die Oscar-Kandidaten k├Ânnen demnach an die Organisatoren der Preisverleihung eine Liste mit den Namen aller Menschen ├╝bergeben, denen sie sich zu Dank verpflichtet f├╝hlen. Die Namen werden dann schriftlich eingeblendet. Verliehen werden die wichtigsten Filmpreise der Welt am 28. Februar.

+++ Iñárritu gewinnt Preis der Regisseurs-Gewerkschaft (7. Februar 2016) +++

Regisseur Alejandro Gonz├ílez I├▒├írritu hat f├╝r seinen Film "The Revenant" mit Leonardo DiCaprio von der US-Regisseurs-Gewerkschaft DGA die Auszeichnung f├╝r den besten Film des Jahres erhalten. Es ist I├▒├írritus zweiter Sieg in Folge, nachdem er bereits im vergangenen Jahr f├╝r "Birdman" gewonnen hatte. Jetzt fragen sich alle: Was hei├čt das f├╝r die Oscars?

Die Preise der Directors Guild of America gelten als wichtiger Gradmesser f├╝r die Oscars. Neben I├▒├írritu und seinem Team waren vier weitere Regisseure nominiert: Adam McKay f├╝r "The Big Short", Tom McCarthy f├╝r "Spotlight", George Miller f├╝r "Mad Max - Fury Road" und Ridley Scott f├╝r "Der Marsianer". Bis auf Scott sind alle diese Regisseure auch f├╝r einen Oscar nominiert. In den vergangenen 30 Jahren hat der von der DGA ausgezeichnete Regisseur in 25 F├Ąllen auch den Oscar erhalten.

+++ US-Pr├Ąsident Barack Obama schaltet sich in Oscar-Debatte ein (28. Januar 2016) +++

Zum zweiten Mal in Folge hat die Filmakademie keinen schwarzen Schauspieler und keine schwarze Schauspielerin ber├╝cksichtigt - obwohl mehrere zuvor zu den Favoriten gez├Ąhlt worden waren. In die daraus entstandene Diskriminierungs-Debatte hat sich nun auch US-Pr├Ąsident Barack Obama eingeschaltet.

Die Filmindustrie m├╝sse das tun, "was jede Industrie tut, n├Ąmlich nach Talent Ausschau halten, jedem eine Chance geben", sagte er am Mittwoch mehreren US-Fernsehsendern. "Ich denke, wenn die Geschichte aller erz├Ąhlt wird, f├╝hrt das zu besserer Kunst" und alle f├╝hlten sich "als Teil einer amerikanischen Familie".

Die Diskussion dar├╝ber, ob schwarze Schauspieler bei der Nominierung diskriminiert werden, sei Teil eines "gr├Â├čeren Problems" in den USA, sagte Obama und fragte: "Stellen wir sicher, dass jeder eine faire Chance bekommt?"

+++ Nach Kritik: Oscar-Akademie ├Ąndert ihre Mitgliedsregeln (23. Januar 2016) +++

Die Academy of Motion Picture Arts reagiert auf die massive Kritik der ethnisch eint├Ânigen Auswahl an Oscar-Kandidaten. Pr├Ąsidentin Cheryl Boone Isaacs teilte mit, die Anzahl der Frauen und Minderheiten unter ihren Mitgliedern solle bis 2020 verdoppelt werden

48 Prozent der Mitglieder der Organisation sollen k├╝nftig Frauen ausmachen, "vielf├Ąltige Gruppen" sollen im ersten Schritt einen Anteil von mindestens 14 Prozent stellen.

Zudem soll das Stimmrecht der Academy-Mitglieder k├╝nftig auf eine Dekade beschr├Ąnkt werden. Eine Verl├Ąngerung soll nur m├Âglich sein, wenn der Betreffende in den zehn Jahren in der Filmbranche aktiv bleibt. Ein Mitspracherecht auf Lebenszeit soll es nur jene geben, die f├╝r einen Oscar nominiert oder einen der begehrten Goldjungs gewonnen haben - oder drei zehnj├Ąhrige Amtszeiten hinter sich haben. Fr├╝her wurden alle Academy-Mitglieder auf Lebenszeit bestimmt.

+++ Stars protestieren gegen "Wei├če Nominierungen" (19. Januar 2016) +++

Aus Protest gegen die Nicht-Nominierung schwarzer Schauspieler f├╝r die Oscars wollen die afroamerikanischen Hollywood-Gr├Â├čen Spike Lee und Jada Pinkett Smith die Zeremonie boykottieren.

"Um Anerkennung zu betteln oder auch nur darum zu bitten mindert W├╝rde und Macht", sagte die Schauspielerin am Montag in einem Facebook-Video. Ihr Ehemann Will Smith ging in diesem Jahr wie alle anderen afroamerikanischen Schauspieler bei den Nominierungen leer aus, obwohl ihm im Vorfeld f├╝r seine Leistung im Drama "Ersch├╝tternde Wahrheit" gute Chancen einger├Ąumt worden waren.

Der Regisseur Lee, dem im vergangenen Jahr ein Ehren-Oscar verliehen worden war, schrieb bei Instagram: "Wie ist es m├Âglich, dass zum zweiten Jahr in Folge alle 20 Anw├Ąrter in der Schauspielkategorie wei├č sind?" Das wahre Problem sei jedoch nicht beim Filmpreis zu suchen, sondern in den B├╝ros der Hollywood-Studios. Dort werde entschieden, welche Filme gemacht w├╝rden.

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+++ Rassismus-Vorwurf: Nur wei├če Stars f├╝r Oscars nominiert (16. Januar 2016) +++

Weil kein Schwarzer unter den Schauspielern und Regisseuren bei den diesj├Ąhrigen Oscar-Nominierungen ist, ist in den USA ein Sturm der Entr├╝stung entbrannt. Kaum waren die Nominierungen am Donnerstag in Los Angeles verk├╝ndet, fand sich bei Twitter schon der Hashtag #OscarsSoWhite (Oscars so wei├č). "Bei den Olympischen Spielen in Berlin 1936 gab es mehr Vielfalt", schrieb ein Nutzer.

Sowohl Will Smith ("Ersch├╝tternde Wahrheit") als auch Michael B. Jordan ("Creed - Rocky's Legacy") waren gute Chancen auf eine Nominierung einger├Ąumt worden. Der Brite Idris Elba ("Beasts of No Nation") galt ebenfalls als Kandidat. Alle gingen leer aus. Die hoch gelobte Filmbiografie "Straight Outta Compton" ├╝ber die schwarze Rap-Gruppe N.W.A. erhielt lediglich eine Nominierung f├╝r das beste Originaldrehbuch - die Autoren sind allerdings Wei├če.

Bereits im vergangenen Jahr befanden sich unter den zwanzig nominierten Darstellern ausschlie├člich Wei├če. Letzte afroamerikanische Preistr├Ągerin war 2014 Lupita Nyong'o ("Twelve Years a Slave"). Als letzter afroamerikanischer Darsteller kam 2007 Forest Whitaker ("Der letzte K├Ânig von Schottland") zu Oscar-Ehren. Ein schwarzer Regisseur wurde noch nie mit einem regul├Ąren Academy Award ausgezeichnet.

+++ Zw├Âlf Nominierungen: DiCaprios "The Revenant" ist Oscar-Favorit (14.Januar 2016) +++

Das ├ťberlebensdrama "The Revenant" geht mit zw├Âlf Nominierungen als Favorit ins Oscar-Rennen. Der Film mit Leonardo DiCaprio hat unter anderem Chancen auf eine Troph├Ąe in Kategorien wie Bester Film, Bester Hauptdarsteller, Bester Nebendarsteller und Beste Regie. "Mad Max: Fury Road" bringt es auf zehn Nominierungen, "Der Marsianer - Rettet Mark Watney" ist siebenmal nominiert.

Auf den Oscar als bester Hauptdarstellerin k├Ânnen sich Cate Blanchett ("Carol") und Brie Larson ("Raum") Hoffnungen machen. Bei den M├Ąnner sind Leonardo DiCaprio ("The Revenant - Der R├╝ckkehrer") und Matt Damon ("Der Marsianer - Rettet Mark Watney") hei├če Anw├Ąrter auf den Preis.

In der Kategorie "Beste Nebenrolle" geh├Âren Mark Rylance und Sylvester Stallone zu den f├╝nf Nominierten. Rylance wurde f├╝r seine Rolle in "Bridge of Spies - Der Unterh├Ąndler" genannt, Stallone f├╝r "Creed - Rocky's Legacy". Damit ist der Actionstar nach 39 Jahren wieder f├╝r einen Oscar nominiert. Bei den Frauen haben Jennifer Jason Leigh und Rooney Mara Chancen auf den Oscar als beste Nebendarstellerin. Leigh f├╝r ihre Rolle in dem Westernthriller "The Hateful Eight", Mara f├╝r das Liebesdrama "Carol".

+++ "Fifty Shades of Grey" f├╝r Goldene Himbeere nominiert (13. Januar 2016) +++

Der Erotikfilm "Fifty Shades of Grey" z├Ąhlt zu den Favoriten auf den Preis f├╝r den schlechtesten Film des Jahres. Die US-Produktion wurde am Mittwoch (13. Januar) gleich in sechs Kategorien f├╝r den Schm├Ąhpreis Goldene Himbeere nominiert.

Ihre gr├Â├čten Konkurrenten sind die Science-Fiction-Filme "Pixels" und "Jupiter Ascending" sowie die Action-Kriminalkom├Âdie "Paul Blart Mall Cop 2", die ebenso viele Nominierungen erreichten. F├╝r den schlechtesten Film wurde auch die Comicverfilmung "Fantastic Four" nominiert. Die "Gewinner" der 36. "Himbeere" werden am 27. Februar bekanntgegeben, einen Tag vor den Oscars. Hier geht's zum Artikel.

+++ Guillermo del Toro und Ang Lee geben Oscar-Nominierungen bekannt (11. Januar 2016) +++

Nach den Golden Globes die Oscars: Die Regie-Stars Guillermo del Toro ("Pans Labyrinth") und Ang Lee ("Brokeback Mountain") werden an diesem Donnerstag (14. Januar) das Oscar-Geheimnis l├╝ften. Wie die Filmakademie am Montag, einen Tag nach der Globe-Gala, mitteilte, sollen die Regisseure zusammen mit dem Schauspieler John Krasinski und der Verbandsvorsitzenden Cheryl Boone Isaacs die Nominierungen bekanntgeben.

Die mit Spannung erwartete Verlesung findet noch vor Morgengrauen um 5.30 Uhr Ortszeit (14.30 Uhr MEZ) im Hauptquartier der Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Beverly Hills statt.

+++ Startschuss f├╝r den Oscar - "The Revenant" hebt bei Golden Globes ab (11.Januar 2016) +++

Bestes Filmdrama, bester Darsteller und beste Regie: Der packende Historien-Thriller "The Revenant - Der R├╝ckkehrer" ist mit drei Troph├Ąen als gro├čer Gewinner aus der 73. Verleihung der Golden Globes hervorgegangen. Als beste Filmkom├Âdie wurde das Science-Fiction-Epos "Der Marsianer - Rettet Mark Watney" ausgezeichnet, als bester Darsteller in einer Kom├Âdie sein Protagonist Matt Damon. Alt-Star Sylvester Stallone und Pops├Ąngerin Lady Gaga bekamen zum ersten Mal je einen der begehrten Preise. Hier geht's zum Artikel.

Die wichtigsten Fakten zu den Oscars 2016

Die Academy Awards of Merit, so der offizielle Name der Oscars, werden am 28. Februar 2016 im Dolby-Theatre in Los Angeles verliehen. Es ist die 88. Oscarverleihung. Durch die Show wird der US-Schauspieler und -Komiker Chris Rock f├╝hren. Es ist das zweite Mal nach 2005 f├╝r den 50-J├Ąhrigen.

Der Filmpreis, der als der wichtigste der Welt gilt, wird zurzeit in 24 regul├Ąren Kategorien vergeben. Verliehen wird er von der Academy of Motion Pictures ans Science (AMPAS). Ins Leben gerufen wurden die Oscars von dem damaligen Pr├Ąsidenten der MGM Studios Louis B. Mayer. Die erste Preisverleihung fand am 16. Mai 1929 statt.

So bestimmt die Academy die Nominierten

Die ├╝ber 6000 Mitglieder der AMPAS bestimmen aus den Spielfilmen des vergangenen Jahres die Nominierten. Dabei reicht jedes Mitglied f├╝r die Kategorie "Bester Film" eine Liste mit seinen zehn Favoriten sowie f├╝nf Vorschl├Ąge f├╝r die Einzelkategorie ein, zu der es selbst geh├Ârt (Regisseure w├Ąhlen Regisseure, Kameram├Ąnner w├Ąhlen Kameram├Ąnner, etc.).

Die f├╝nf Vorgeschlagenen mit den meisten Stimmen in den Einzelkategorien werden dann f├╝r einen Oscar nominiert. In der Kategorie "Bester Film" k├Ânnen es bis zu zehn Kandidaten sein. Voraussetzung f├╝r eine Nominierung sind hier mindestens f├╝nf Prozent der eingegangenen Stimmen bei der Vorauswahl.

Oscars "Big Five"

Stehen die Nominierten fest, erhalten die Akademie-Mitglieder die M├Âglichkeit, sich alle nominierten Filme im Kino der Akademie anzusehen und anschlie├čend ihre Stimme abzugeben. Die Mitglieder sind in allen Kategorien stimmberechtigt.

Als wichtigste Oscar-Kategorien gelten die sogenannten "Big Five". Hierzu geh├Âren die Auszeichnungen f├╝r den besten Film, die beste Regie, das beste Drehbuch sowie den besten Hauptdarsteller und die beste Hauptdarstellerin.

Bester fremdsprachiger Film

Seit 1957 gibt es einen regul├Ąren Oscar f├╝r den besten fremdsprachigen Film. 2016 bewarben sich 81 L├Ąnder mit einem Beitrag f├╝r diese Kategorie. Aus Deutschland tritt Giulio Ricciarellis "Im Labyrinth des Schweigens" an. Das Drama ├╝ber die Vorgeschichte der Auschwitz-Prozesse mit Alexander Fehling in der Hauptrolle hat es auf die Shortlist und damit in die Auswahl der letzten neun Filme geschafft.

Bislang konnten drei deutsche Werke den Oscar f├╝r den besten fremdsprachigen Film gewinnen - 1980 Volker Schl├Ândorffs "Die Blechtrommel", 2003 Caroline Links "Nirgendwo in Afrika" und 2007 "Das Leben der Anderen" von Florian Henckel von Donnersmarck.

Die wichtigsten Nominierungen im ├ťberblick

Bester Film:
"The Big Short"
"Bridge of Spies"
"Brooklyn"
"Mad Max: Fury Road"
"Der Marsianer"
"The Revenant"
"Raum"
"Spotlight"

Bester Hauptdarsteller:
Bryan Cranston - "Trumbo"
Leonardo DiCaprio - "The Revenant"
Michael Fassbender - "Steve Jobs"
Eddie Redmayne - "The Danish Girl"
Matt Damon - "Der Marsianer"

Beste Hauptdarstellerin:
Cate Blanchett - "Carol"
Brie Larson - "Raum"
Jennifer Lawrence - "Joy"
Charlotte Rampling - "45 Years"
Saoirse Ronan - "Brooklyn"

Bester Nebendarsteller:
Christian Bale - "The Big Short"
Tom Hardy - "The Revenant"
Mark Ruffalo - "Spotlight"
Mark Rylance - "Bridge of Spies"
Sylvester Stallone - "Creed"

Beste Nebendarstellerin:
Jennifer Jason Leigh - "The Hateful Eight"
Rooney Mara - "Carol"
Rachel McAdams - "Spotlight"
Alicia Vikander - "Danish Girl"
Kate Winslet - "Steve Jobs"

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Beste Regie:
Lenny Abrahamson - "Raum"
Alejandro Gonzalez Iñárritu - "The Revenant"
Adam McKay - "The Big Short"
Tom McCarthy - "Spotlight"
George Miller - "Mad Max: Fury Road"

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