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Til Schweiger droht Klage – Filmchef packt über Alkohol-Klausel aus


Schweiger droht Klage – Filmchef packt über Alkoholklausel aus

Von t-online, jdo

Aktualisiert am 12.05.2023Lesedauer: 2 Min.
Til Schweiger: Der Schauspieler dreht gerade "Manta, Manta 2".Vergrößern des BildesTil Schweiger: Es stehen schwere Vorwürfe gegen den Schauspieler im Raum. (Quelle: IMAGO / Future Image)
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Das Fehlverhalten des Schauspielers könnte rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Studiochef Martin Moszkowicz enthüllt, was er mit Til Schweiger vereinbart hatte.

In der Branche soll es lange ein offenes Geheimnis gewesen sein, ein "Spiegel"-Bericht brachte es im April schließlich an die Öffentlichkeit: Til Schweiger soll ein Alkoholproblem haben, zu Gewaltausbrüchen und Schikane neigen. Vor allem die Produktion des Films "Manta, Manta – Zwoter Teil" geriet in die Schlagzeilen. Schweiger soll dort bei Dreharbeiten alkoholisiert erschienen sein, einem Mitarbeiter ins Gesicht geschlagen haben.

Die Anwälte des Schauspielers dementierten die Schilderungen, er selbst schweigt. Der Chef der Filmproduktion Constantin bestätigte den Vorfall hingegen. "Vor den Dreharbeiten am 21. Juli 2022 ist Til Schweiger – augenscheinlich stark alkoholisiert – von einem Mitarbeiter daran gehindert worden, mit der Arbeit am Drehort zu beginnen. In der anschließenden Auseinandersetzung kam es zu einer Tätlichkeit", erzählte Martin Moszkowicz der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Auch der Studiochef selbst geriet in die Kritik, Schauspielerin Nora Tschirner erhob in den sozialen Medien Vorwürfe gegen ihn. Nun räumt Martin Moszkowicz im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" ein: "Ich habe sicherlich Fehler gemacht" – legt aber gleichzeitig gegen Til Schweiger nach. Er halte eine Schadenersatzklage gegen den Schauspieler für denkbar, denn dieser hatte "wie alle unsere Mitarbeiter einen Arbeitsvertrag, der Alkohol während der Arbeitszeiten strikt untersagt".

"Er hat mir zugesagt, dass er das Thema im Griff hat"

Darauf habe er Schweiger zuvor sogar persönlich hingewiesen. "Ich habe ihm gesagt, dass bei unseren Dreharbeiten Alkohol ein striktes No-Go ist. Er hat mir zugesagt, dass er das Thema im Griff hat, und wir haben uns die Hand drauf gegeben", so Moszkowicz. Nach dem Vorfall am "Manta, Manta"-Set, der im Juli 2022 gemeldet wurde, habe man den Filmstar abgemahnt. "Wir haben zudem für den Wiederholungsfall den kompletten Abbruch der Dreharbeiten und Schadensersatzansprüche angekündigt."

Dazu kam es nicht. "Der Vorfall ereignete sich gegen Ende der Dreharbeiten. Die restlichen Drehtage sind dann ohne weiteren Vorfall zu Ende gebracht worden", berichtet der Constantin-Chef. Rechtliche Schritte gegen Schweiger mache er nun "von den Erkenntnissen aus der Compliance-Untersuchung" abhängig. Eine externe Kanzlei sei mit der Aufklärung der Vorkommnisse beauftragt und man werde "alles dafür tun, die Arbeitsbedingungen zu verbessern".

Hätte er den Film gemacht, wenn er gewusst hätte, was folgt? "Natürlich nicht", antwortet Moszkowicz. "Uns lagen keine Hinweise dafür vor, dass und in welchem Umfang der Alkohol sein professionelles Verhalten als Filmemacher beeinträchtigen könnte", sagt er über Schweiger. Kontakt habe er zu dem Schauspieler nur noch einmal kurz gehabt. "Ich habe ihm geraten, dass er seine Probleme in den Griff kriegen muss. Es geht mir sehr nahe, wenn jemand mit Suchtproblemen zu kämpfen hat. Aber ich bin nicht sein Berater. Wir haben zwei Filme mit ihm gedreht und planen keine weiteren Projekte."

Verwendete Quellen
  • sueddeutsche.de: "Martin Moszkowicz über Til Schweiger: 'Wir haben uns die Hand drauf gegeben'" (kostenpflichtig)
  • spiegel.de: "Sie nennen ihn den 'Imperator'" (kostenpflichtig)
  • faz.net: "Ich hoffe, Til bekommt seine Probleme in den Griff" (kostenpflichtig)
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