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Noah Becker äußert sich zum Rassismus-Tweet der AfD

Von dpa, t-online, rix

Aktualisiert am 07.01.2018Lesedauer: 2 Min.
Noah Becker: Der Sohn von Boris Becker spricht über den rassistischen Tweet.
Noah Becker: Der Sohn von Boris Becker spricht über den rassistischen Tweet. (Quelle: imago)
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Er wurde auf Twitter übel rassistisch beschimpft. Für Noah Becker sind solche Kommentare wie aus Reihen der AfD jedoch fast Alltag. Sowas passiere dem 23-jährigen Sohn von Tennis-Legende Boris Becker häufiger.

Auf den rassistischen Tweet des AfD-Bundestagsabgeordneten Jens Maier hat Noah Becker gelassen reagiert. "Das war eine überraschende erste Woche des Jahres. Aber ich war nicht wirklich verletzt", sagte der 23-Jährige, der unter anderem als DJ arbeitet und malt, dem Magazin "Vice.com".

"Sowas passiert schon öfter – im Club oder auf der Straße. Wenn die Person vor mir steht, dann trifft mich das härter." Trotzdem sei es frustrierend zu sehen, dass Menschen in Machtpositionen heute immer noch andere so beleidigen könnten. Andere machten es ihnen dann nach und das sei beängstigend.

Jens Maier sagt, er habe den Tweet nicht verfasst.
Jens Maier sagt, er habe den Tweet nicht verfasst. (Quelle: dpa)

Der bereits am Dienstag auf dem Twitter-Account des AfD-Bundestagsabgeordneten Jens Maier gepostete Satz "Dem kleinen Halbneger scheint einfach zu wenig Beachtung geschenkt worden zu sein, anders lässt sich sein Verhalten nicht erklären" wurde später gelöscht. Nach Angaben Maiers hatte nicht er selbst, sondern ein Mitarbeiter die Zeilen verfasst. Sie bezogen sich auf ein Interview, in dem Noah erklärt hatte, Berlin sei im Vergleich zu London oder Paris eine "weiße Stadt". Er selbst sei bereits wegen seiner Hautfarbe attackiert worden.

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In dem Interview sagte der Becker-Spross nun, den Vergleich Berlins mit Paris oder London habe er nicht negativ gemeint. "Berlin ist eben anders als Paris oder London." Aber er habe sich in Berlin verliebt. "Verglichen mit anderen Städten kann man hier noch so frei sein und die Menschen akzeptieren mich, so wie ich bin – abgesehen eben von den rassistischen Vorfällen."

Solche Vorfällen würden jedoch häufiger passieren. Noah sagte "Vice.com", er werde auf jeden Fall zu oft als "Neger" bezeichnet. Es passiere ihm und Freunden andauernd, "dass Leute mit dem Finger auf uns zeigen und Witze über unsere Haare machen. Das machen sie, weil sie einfach Angst haben."

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Für deren Verhalten habe er absolut kein Verständnis. Diese Menschen seien eben in gewisser Weise ignorant. "Wenn man aufwächst, wo nur Weiße sind, wenn man nur eine bestimmte Hautfarbe sieht, dann kennt man nichts anderes. Und hat Angst vor Fremden. Diese Leute muss man mehr lieben."

Er selbst sei stolz auf seine Hautfarbe. "Und genauso darauf, deutsch zu sein. Den Menschen mit Hass müssen wir einfach Liebe geben und noch mehr Liebe – bis ihr Gehirn voll damit ist." Über den Politiker sagte Noah: "Der ist nunmal so. Er weiß es halt nicht besser. Vielleicht ist ihm langweilig." Er sei nicht wütend auf ihn. Nichtsdestotrotz will der 23-Jährige in Absprache mit seinem Vater juristisch gegen den AfD-Abgeordneten vorgehen. Rechtsanwalt Christian-Oliver Moser hatte der "Bild" am Mittwoch gesagt, er sei beauftragt, unverzüglich die erforderlichen straf- und zivilrechtlichen Schritte gegen Maier zu ergreifen.

Quelle:
- dpa

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