Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Stars >

Mariah Carey gesteht: "Ich bin manisch-depressiv"

Sie lüftet ein dunkles Geheimnis  

Mariah Carey gesteht: "Ich bin manisch-depressiv"

11.04.2018, 15:31 Uhr | elli, t-online.de

Mariah Carey gesteht: "Ich bin manisch-depressiv". Die Diagnose bekam sie bereits 2001: Mariah Carey leidet an einer psychischen Erkrankung. (Quelle: imago images/Hutchins Photo)

Die Diagnose bekam sie bereits 2001: Mariah Carey leidet an einer psychischen Erkrankung. (Quelle: Hutchins Photo/imago images)

Sie ist ein Star, eine Diva – und schwer krank. Jetzt enthüllt die US-Sängerin Mariah Carey ein Geheimnis, das sie schon seit Jahren mit sich herum trägt. 

In einem Interview überraschte die Zwillings-Mama jetzt mit einer Beichte, die so wohl keiner hat kommen sehen. Ungewohnt ernst und offen spricht die gebürtige New Yorkerin über eine Krankheit, die bereits vor unglaublichen 17 Jahren bei ihr diagnostiziert wurde. In einem Interview mit dem US-Magazin "People" gesteht die Sängerin jetzt: Sie leidet an einer bipolaren Störung, ist also manisch-depressiv.

"Ich lebte in ständiger Angst"

Lange hat es gedauert, bis sich die Perfektionistin eingestehen konnte, dass bei ihr doch nicht alles so perfekt ist, wie sie es gerne hätte. "Ich wollte es nicht glauben. Bis vor Kurzem habe ich es verleugnet und in Isolation gelebt und in ständiger Angst, dass mich einer bloßstellen könnte", erzählt Mariah. "Es war eine zu schwere Bürde, die ich tragen musste und ich konnte einfach nicht mehr." 

Deshalb habe sie sich in Behandlung gegeben und Hilfe bei den Menschen gesucht, denen sie bislang keinen Glauben schenken wollte. "Ich nehme tatsächlich Medikamente und die scheinen ziemlich gut zu wirken. Sie machen mich nicht müde oder träge oder sonst irgendwas. Die richtige Balance zu finden, ist wichtig", erklärt die Diva. 

So hat sich die Erkrankung bemerkbar gemacht

Eine lange Zeit habe sie gedacht, dass sie an Schlafstörungen leide. "Aber es war keine normale Schlaflosigkeit und ich lag nicht wach und habe Schafe gezählt. Ich habe gearbeitet und gearbeitet und gearbeitet ... ich war gereizt und hatte ständig Angst davor, dass mich die Leute enttäuschen. Und es stellte sich heraus, dass das eine Form der Manie war", erinnert sich Carey. "Irgendwann war ich am Ende. Ich denke, meine depressiven Episoden zeichneten sich durch wenig Motivation aus. Ich fühlte mich so einsam und traurig – sogar schuldig, dass ich nicht das für meine Karriere tat, was ich tun sollte."

Mittlerweile scheint es Mariah Carey aber besser zu gehen. Dank ihrer Therapie und der Medikamente geht es für die Sängerin endlich wieder bergauf. "Ich umgebe mich mit positiven Menschen und ich tue wieder das, was ich liebe: Ich schreibe Song und mache Musik." 

Interview mit Mariah Carey im "People"-Magazin

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
MagentaTV jetzt 1 Jahr inklusive erleben!*
hier Angebot sichern
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal