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Roseanne nach Rausschmiss unter Tränen: "Das bringt mich um"

Reue nach Rausschmiss  

Roseanne unter Tränen: "Das bringt mich um"

25.06.2018, 14:48 Uhr | elli, t-online.de

Wird beim "Roseanne"-Spin-Off nicht dabei sein: Roseanne Barr (Quelle: Reuters/Reuters)
"Roseanne" kommt wieder, aber ohne Roseanne

"Roseanne" kam, sah und wurde abgesetzt. Fans dürfen sich dennoch freuen. Denn es wird ein Spin-off der Kultserie geben. "The Conners" wird aber ohne die TV-Mama auskommen müssen. (Quelle: spot on news)

Roseanne Barr: Sie wird beim "Roseanne"-Ableger nicht dabei sein. (Quelle: spot on news)


Jahrelang war sie ein gefeierter TV-Star – dann kam der tiefe Fall. Wie es Roseanne Barr nach dem Aus für ihre Serie wirklich geht, enthüllt jetzt dieses Interview der Schauspielerin.

Was sie sich genau mit ihrem bitterbösen Rassismus-Tweet gedacht hat oder was sie bewirken wollte? Das weiß wohl nur die 65-Jährige selbst. Doch eins ist mittlerweile klar: Die Worte, die Roseanne Barr angeblich unter Einfluss von Schlafmitteln ins Netz stellte, hatten schlimme Folgen für die Schauspielerin. Ihre TV-Serie "Roseanne", die gerade erst Comeback gefeiert hatte, wurde abgesetzt. Mittlerweile steht ein Spin-Off für die Kultsendung auf der Agenda – allerdings ohne Roseanne. Die leckt noch immer ihre Wunden und kann wohl auch noch nicht so recht begreifen, wie schnell eine Karriere zu Ende sein kann. Das zumindest lässt ein emotionales Interview vermuten, das zwar einen Tag nach dem Twitter-Drama geführt, aber erst jetzt auf Facebook veröffentlicht wurde. 

Emotionales Telefonat mit einem Rabbi

"Es fällt mir wirklich schwer, das zu sagen, aber ich meinte es nicht so, wie alle denken, dass ich es gemeint habe", versuchte Roseanne Barr im Gespräch mit Rabbi Shmuley Boteach ihren Fehltritt zu erklären. "Und das ist so schmerzhaft. Aber ich muss mich damit auseinandersetzen, dass es den Menschen weh tut. Wenn du den Menschen weh tust, gibt es auch keine Entschuldigung. Ich möchte nicht mit Entschuldigungen davonlaufen. Aber ich entschuldige mich bei allen, die sich beleidigt gefühlt haben und bei denjenigen, die dachten, ich meine etwas, was ich nicht meinte. Es war meine eigene Ignoranz, und es gibt keine Entschuldigung für diese Ignoranz."

Beim Gespräch mit dem US-Rabbi flossen bei der Schauspielerin oft Tränen. Tränen der Reue und Enttäuschung – auch über sich selbst. "Man muss Reue empfinden und es nicht nur bedauern. Das ist nur ein Schritt, um Reue zu empfinden. Und wenn du Reue empfindest, musst du Wiedergutmachung leisten", erklärte die 65-Jährige weinend.

"Ich bin vieles, ein Großmaul und all das Zeug"

Ihr Ziel sei es, nach den Rassismusvorwürfen, jetzt alles wieder mit Geld oder anderen Dingen zu bereinigen, betonte Roseanne weiter. "Ich bin vieles, ein Großmaul und all das Zeug. Aber ich hätte eine schwarze Person niemals als Affen bezeichnet." Doch genau das hatte Barr getan, als sie die Beraterin von Ex-Präsident Barack Obama via Twitter beleidigte. 

"Die Leute denken, dass ich das getan habe und das bringt mich um", versuchte sich Roseanne weiter unter Tränen zu erklären. "Und wenn sie das denken, tut es mir leid, dass ich mich so unklar ausgedrückt habe und so dumm war. Es tut mir leid. Aber ich denke das nicht und ich hätte das nicht getan. Ich liebe Afroamerikaner und ich kann es nicht ertragen. Ich habe einen großen Fehler begangen und das habe ich auch (Anm. d. Red: dem TV-Sender) ABC gesagt, als sie mich angerufen haben."

Das komplette Transkript des Telefonats

An der Entscheidung, "Roseanne" sofort aus dem Programm zu werfen, hat das nichts geändert. Mittlerweile geht die Sendung ohne den Star weiter – und auch auf Twitter wird die Schauspielerin weiter angegangen. Sicher jetzt auch noch einmal wegen des Telefonats mit dem Rabbi. 

Denn auch wenn Roseanne Barr viele Worte findet, um ihren Fehler zu erklären – so richtig verstanden hat sie das alles wohl dennoch nicht.

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