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Simpsons-Schöpfer - Promi-Geburtstag vom 15. Februar 2019: Matt Groening

Simpsons-Schöpfer  

Promi-Geburtstag vom 15. Februar 2019: Matt Groening

15.02.2019, 00:03 Uhr | dpa

Simpsons-Schöpfer - Promi-Geburtstag vom 15. Februar 2019: Matt Groening. Matt Groening wird 65.

Matt Groening wird 65. Foto: Tonya Wise/Invision/AP. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Als Alf verschwand kamen die Simpsons. Seit 1991 spukt die schräge Familie durch das deutsche Fernsehen. Und worin liegt der Grund für die jahrzehntelange Popularität der gelben Chaoten?

"Die Zuschauer fühlen sich bei uns gut, denn ihr Leben ist längst nicht so trostlos wie das der 'Simpsons'", sagte Schöpfer Matt Groening einmal im Interview mit der Programmzeitschrift "TV Today".

Sie sind schon eine ganz besondere Familie, diese Simpsons, bei denen das Chaos zur Normalität gehört: Sie streiten viel und gern. Aber dennoch mögen sie sich. Vater Homer ist tollpatschig, faul und isst zu viel. Trotzdem findet ihn fast jeder sympathisch.

Mutter Marge trägt eine blau gefärbte Turmfrisur und tut alles für ihre Familie. Sohn Bart ist ein kleiner Satansbraten und Tochter Lisa eine Saxophon spielende Intelligenzbestie. Baby Maggie lutscht immer am Schnuller, ist aber schon sehr schlau.

Der in Portland geborene Matt Groening, der heute 65 Jahre alt wird, war in einem früheren Leben Philosophie-Student in Olympia und Rock-Kritiker in Los Angeles, bevor er mit seiner Comic-Serie "Life Is Hell" (1977-2012) erstmals für Aufsehen sorgte. Im Mittelpunkt steht dort eine Hasen-Familie, die schon bald Kult-Charakter bekommen sollte.

Als Groening Mitte der 80er Jahre den Auftrag für eine Fernseharbeit bekam, sollte er eigentlich nur einen Pausenfüller für eine etablierte TV-Show schaffen. Doch seine gelben Figuren mit den großen Glubsch-Augen, dem ausgeprägten Überbiss und nur vier Fingern an einer Hand waren bald so beliebt, dass der Fernsehsender Fox Network ein eigenes Format daraus machte.

Längst sind die Simpsons, die vor 30 Jahren als Serie auf Sendung gingen, zu einem kulturellen Phänomen und Teil der Pop-Kultur geworden: Gaststars wie Mick Jagger und Meryl Streep fanden sich im Kreis der Chaos-Familie wieder. Philosophen loteten die metaphysischen Dimensionen der Simpsons aus und Simon Singh legte die mathematische Welt der Serie offen.

Legendär ist auch die Eröffnungssequenz der 2010er-Folge "Money Bart", die von dem geheimnisvollen Streetart-Künstler Banksy gestaltet wurde und der einen bitterbösen Film über die - erfundenen - Produktionsmethoden gestaltet hat.

Im Jahr 2000 haben die gelben Chaoten bereits einen Stern auf dem berühmten Hollywood Walk of Fame erhalten. Erst 12 Jahre später folgte die Auszeichnung für Matt Groening, der sich in seiner Rede unter anderem bei seinem Vater Homer und seiner Mutter Margret bedankt. Der Cartoonist hatte sich an seiner eigenen Familie orientiert, als er Homer Simpson, dessen Frau Marge und die Kinder Bart, Lisa und Maggie erfand und sie in dem fiktiven Städtchen Springfield ansiedelte.

Und das ist ein ziemlich verkommenes Örtchen, in dem Alkoholismus, korrupte Politiker, heilsversprechende Gurus und skrupellose Geschäftsleute ein düsteres Bild der Mittelklassegesellschaft im Besonderen und der ganzen Welt im Allgemeinen zeichnen. Das war völlig neu in einer bis dahin eher kindlich orientierten Cartoon-Welt.

Und diese Form der subversiven Satire hat auch nicht jedem gefallen: Legendär ist der Satz des damaligen US-Präsidenten George Bush: "Die amerikanische Familie (...) sollte mehr den Waltons ähneln und nicht den Simpsons."

Sein Imperium hat Matt Groening inzwischen längst erweitert. Nach der Science-Fiction-Serie "Futurama", wagte er sich zuletzt an die Fantasy-Parodie "Disenchantment".

Und was ist mit den Simpsons? Die scheinen unsterblich zu sein. Nach mehr als 600 Folgen ist immer noch nicht Schluss: Die kultige Zeichentrickserie wird um eine 31. und 32. Staffel verlängert, wie der Sender Fox gerade bekannt gab.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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