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Karl Lagerfeld – internationale Presseschau: "Konnte wie ein Snob wirken"

"Er konnte wie ein Snob wirken"  

So berichten internationale Medien über Lagerfelds Tod

20.02.2019, 11:29 Uhr | lc, t-online.de

 (Quelle: imago/Panoramic)
Karl Lagerfeld: Das Leben des Modezaren

Was wäre die Modewelt ohne Karl Lagerfeld? Es gibt kaum einen Designer der die Haute Couture der letzten Jahrzehnte mehr geprägt hat. Im Alter von 85 Jahren ist der deutsche Modezar in Paris gestorben. (Quelle: t-online.de)

Karl Lagerfeld: Das war das Leben des großen Modezaren. (Quelle: t-online.de)


Der Tod von Modezar Karl Lagerfeld beherrscht die Schlagzeilen der internationalen Medien. Wie "New York Times", "Zürcher Zeitung" und Co. berichten, lesen Sie hier.

Der Tod von Karl Lagerfeld kam nicht völlig überraschend. Dennoch war die Nachricht für viele ein Schock. In den internationalen Medien war der Modezar das beherrschende Thema. So schreibt die "New York Times": "Seine persönlichen Neigungen waren eine sich ständig verändernde Sammlung von Jahrzehnten, Menschen und Disziplinen. Seine einzige große Angst war Langeweile."

"Der Kaiser der spektakulären Modenschauen"

Der britische "Guardian" zollt Lagerfeld derweil Respekt für seine unternehmerische Tätigkeit. "Niemand hat sich so lange bei so vielen Labels gehalten: Neben Chanel führte Lagerfeld Fendi und zeitweise seine eigene Marke", stellt die Zeitung fest.

Der französische "Le Figaro" adelt den Hamburger derweil geradezu. "Der große Modemacher Karl Lagerfeld, künstlerischer Direktor und Ikone des Hauses Chanel ist diesen Dienstag gestorben. Der Kaiser der spektakulären Modenschauen, das Genie mit den schwarzen Brillen, das mit seinem Alter geschummelt hat, wird für die Leser des "Figaro" ein Genie bleiben", schreibt die Zeitung.

Anerkennende Worte findet für Lagerfeld auch die "Neue Zürcher Zeitung": "Er sprach, zeichnete und arbeitete in rasantem Tempo. Dabei hielt er eine atemberaubende Menge von Bällen in der Luft: Designs für Chanel und das eigene Label unter seinem Namen, für die Modefirmen Hogan und Fendi, Werbeaufträge und Fotografie-Projekte, um nur einige zu nennen. Er konnte wie ein Snob wirken, aber scheute sich auch nicht, mit High-Street-Firmen wie H&M zusammenzuarbeiten."

Die Basler Zeitung hebt hevor: "Karl Lagerfeld hat königliche Körper in Traumkreationen gehüllt und Outfits für Pop-Stars wie Madonna und Kylie Minogue entworfen. Er hat mehr als ein halbes Jahrhundert die Mode mitbestimmt." 


Die österreichische Zeitung "Krone" schreibt: "Für Chanel entdeckte er Ende der 80er-Jahre das deutsche Model Claudia Schiffer. Er machte sie zu einem der ersten Supermodels. Noch viele Jahre später stand Schiffer für ihn vor der Kamera."

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