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Maike von Bremen: Ex-GZSZ-Star spricht über ihre Krankheit

Intime Worte von Ex-GZSZ-Star  

Maike von Bremen zeigt nur noch selten ihr Gesicht

18.10.2019, 18:50 Uhr | iger , t-online.de

Maike von Bremen: Ex-GZSZ-Star spricht über ihre Krankheit. Maike von Bremen: Die Schauspielerin hat es derzeit nicht leicht. Im Netz erzählt sie, wie sie mit ihrer derzeitigen Lebenssituation umgeht. (Quelle: imago images/Future Image:)

Maike von Bremen: Die Schauspielerin hat es derzeit nicht leicht. Im Netz erzählt sie, wie sie mit ihrer derzeitigen Lebenssituation umgeht. (Quelle: Future Image:/imago images)

Eine chronische Erkrankung der Augenlider stellte das Leben von Maike von Bremen auf den Kopf. Sie stand vor dem beruflichen Aus. Jetzt verrät die Schauspielerin, wie es ihr geht.

Ende April sprach die Schauspielerin erstmals über ihre Krankheit. Seit Monaten habe Maike von Bremen mit ihren Augenlidern zu kämpfen, die chronisch entzündet seien, wie sie auf Instagram mitteilte. Dann folgte die Schocknachricht: "Diesen kontinuierlichen Schmerzen ausgesetzt zu sein und den Umstand ins Auge sehen zu müssen, dass dies mich als Schauspielerin berufsunfähig macht, hat mich in starke depressive Verstimmungen schlittern lassen." Mittlerweile gehe es ihr schon wieder besser, doch die innere Zerrissenheit bleibt, wie sie nun wieder verkündet.

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Ihr Lieben, das hier ist weder meine alte, noch meine neue Wohnung, hier stehe ich im Zwischen Asyl rum. Die alte Wohnung ist ein leerstehendes Museum freigegeben zur Besichtigung, die neue Wohnung noch nicht bezugsbereit... im Grunde das perfekte Sinnbild für meine gesamte Lebenssituation momentan. Die Vergangenheit habe ich akribisch entrümpelt und jetzt wandere ich durch ihre Räume mit dem Abstand einer Besucherin. Es ist ein bisschen als wären all die speziellen Ereignisse und Momente die mich in den letzten Jahren besonders geprägt haben wie hinter Glasvitrinen für mich zum Betrachten nahe und zugleich merkwürdig entrückt. Wie genau das jetzige ICH aussieht, lässt sich schwer benennen, es hält gefühlt Winterschlaf, das Fundament muss erst neu gelegt werden, es braucht einen neuen Anstrich und diverse Stellschrauben müssen noch nachgezogen werden und immer wieder stellt sich mir die Frage, welche Wesenzüge, Gedanken, was will ich mit rüber retten, was darf mit in mein neues Leben und was lass ich lieber zurück. Dieses Zwischen den Welten stehen ist auch der Grund, warum ich mich momentan nur selten Gesicht zeige. Ich tu mich schwer mit Posieren, weil es sich auf einmal so fremd anfühlt. Früher habe ich Shootings GELIEBT, jetzt fühle ich mich oft wie eine Mogelpackung, weil ich (vielleicht Red Capet/ Schauspielerkrankheit? 🤷🏻‍♀️) das Lächeln irgendwann ganz UNBEWUSST so auf Knopfdruck abgeliefert habe, dass es mir heute oft unheimlich vorkommt 😅 ich übe noch ICH zu sein, bzw den Unterschied zu merken, zwischen „bitte mögt mich“ und „so bin ich halt“. Das ist ein Konflikt für mich, da ich Instagram soo gerne mit meinen Gedanken fülle, mir aber NOCH die passende Bildsprache dazu fehlt. Kreative Vorschläge/Ideen für dieses Dilemma sind sehr willkommen 😊 Habt einen schönen Tag!💕 #gedanken #zwischentürundangel

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Auf Instagram hat die 38-Jährige ein Bild von sich gepostet. Der Ex-GZSZ-Star steht im Türrahmen und schaut mit schmunzelndem Blick in die Kamera. Zu der Aufnahme schreibt sie eine lange Botschaft, in der sie offen mitteilt, wie es ihr geht. "Ihr Lieben, das hier ist weder meine alte, noch meine neue Wohnung. Hier stehe ich im Zwischen-Asyl rum." Die alte Wohnung sei schon leer und freigegeben zur Besichtigung und die neue sei noch nicht bezugsbereit. Dies sei das perfekte Sinnbild für ihre gesamte Lebenssituation, teilt Maike weiter mit.

"Das Fundament muss erst neu gelegt werden"

"Die Vergangenheit habe ich akribisch entrümpelt und jetzt wandere ich durch ihre Räume mit dem Abstand einer Besucherin", so Maike von Bremen weiter. Wie genau ihr jetziges Ich aussehe, lasse sich schwer benennen. "Das Fundament muss erst neu gelegt werden", so die Schauspielerin. Dabei stelle sie sich immer die Frage, was in ihr neues Leben mitdürfe und was nicht.

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Gestern hab ich mich, anlässlich des Produzentenfestes, das erste Mal mit meiner aktuellen „Plus 1” auf einen Red Carpet gewagt und was soll ich sagen: es hat garnicht sooo wehgetan. Dennoch gebe ich zu, dass ich nach wie vor dafür wäre es bei einer losen Liaison zu belassen und nicht gleich für immer und ewig was Festes mit meiner Brille draus machen...😂 Ich danke Euch für die liebevollen Nachrichten, die mich nach der Berichterstattung heute wieder mal erreicht haben und bin erneut überwältigt von den sehr tief gehenden Nachrichten, die mir ausgerechnet über die, als oberflächlich verschrienen Social Media Kanäle, zukommen. Ich erlebe hier die Sonnenseite des Internets. Ja, es wird immer wieder zu recht beklagt, wie oft solche Plattformen doch für Hate und Mobbing missbraucht werden, aber ich kann nur sagen, hätte ich nicht vor Monaten mich hier öffentlich zu den Dingen mit denen ich zu kämpfen habe bekannt und daraufhin eine Flut von Hilfsbereitschaft und neuen Ansätzen und wertvollen Tipps zur Genesung erhalten, ich hätte nicht so große Fortschritte in Richtung Heilung gemacht. Dafür danke ich jedem einzelnen von Euch, der/die sich die Mühe gemacht hat mich zu kontaktieren, um seine/ihre Erfahrungen mit mir zu teilen! 🙌🏼♥️🍀 #produzentenfest #redcarpet #konfrontationstherapie #dankefüralles #♥️ #grateful #bestcommunity ©️Isa Foitin/Getty Images

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Früher habe sie immer gerne vor Kameras gestanden, jetzt sei das nicht mehr so. "Ich tue mich schwer mit dem Posieren, weil es sich auf einmal so fremd anfühlt. Früher habe ich Shootings geliebt, jetzt fühle ich mich oft wie eine Mogelpackung." Der Grund: Sie habe das Lächeln ganz unbewusst auf Knopfdruck abgeliefert. Heute komme es dem TV-Gesicht unheimlich vor. Sie übe noch, sie selbst zu sein, beziehungsweise den Unterschied zu merken, zwischen 'Bitte mögt mich' und 'So bin ich halt'."



Maike von Bremen spielte von 2002 bis 2008 die Rolle der Sandra Lemke in der Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Während der Schauspielerei hat sie auch ein Album mit dem Titel "Closer" aufgenommen. 2009 konnten ihre Fans sie bei "Marienhof" sehen. Im letzten Jahr hatte die Berlinerin einen Auftritt bei "Notruf Hafenkante".

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