Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Promis und die Corona-Krise >

Ex-"Big Brother"-Star arbeitslos: Sabrina Lange "fühlt sich wie ein Versager"

"Man fühlt sich wie ein Versager"  

Arbeitslos gemeldet: Sabrina Lange bangt um ihre Existenz

23.03.2020, 14:38 Uhr | spot on news

Ex-"Big Brother"-Star arbeitslos: Sabrina Lange "fühlt sich wie ein Versager". Sabrina Lange: Die 52-Jähre hatte nach ihrer "Big Brother"-Teilnahme 2000 große Geldprobleme. Die Corona-Krise bringt diese erneut hervor. (Quelle: imago images/Chris Emil Janßen)

Sabrina Lange: Die 52-Jähre hatte nach ihrer "Big Brother"-Teilnahme 2000 große Geldprobleme. Die Corona-Krise bringt diese erneut hervor. (Quelle: Chris Emil Janßen/imago images)

Angesichts der Corona-Krise plagen viele Deutsche Existenzsorgen. Promis machen da keine Ausnahme – darunter befindet sich auch Ex-"Big Brother"-Star Sabrina Lange. Ihr Geld reicht nicht mehr zum Leben.

Die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise machen auch vor Prominenten nicht halt. Sabrina Lange hat sich am Freitag arbeitslos gemeldet. Sie ist bekannt aus der ersten Staffel des Reality-TV-Formats "Big Brother" vor 20 Jahren. 

"Ich weiß nicht, wie ich in den kommenden Monaten meine Miete bezahlen soll. Ich musste mich am Freitag arbeitslos melden und einen Antrag auf Unterstützung stellen", erklärt die 52-Jährige der Nachrichtenagentur spot on news.

Alle Termine wurden abgesagt

"Ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol, esse kein Fleisch und bin auch nicht auf teure Luxusgüter aus. Das war ich noch nie." Aber das Geld reiche nicht mal mehr für das normale Leben. "Ich habe alle Aufträge verloren, alle Veranstaltungen, für die ich gebucht war, wurden bis in den August hinein abgesagt." Darunter Live-Auftritte, Veranstaltungen, Messen und auch viele TV-Produktionen, die mittlerweile nicht mehr mit Gästen aufgezeichnet werden dürfen.

Dabei hätte Lange noch vor wenigen Wochen optimistisch in die Zukunft geschaut. Dank ihrer Teilnahme bei der RTL-Show "Sommerhaus der Stars" im vergangenen Jahr konnte sie einen großen Teil ihrer Schulden tilgen. Lange hatte vor ihrer "Big Brother"-Karriere zwölf Jahre lang eine eigene Dachdecker-Firma. Doch nach dem Format schaffte sie es nicht – wie ihr Kollege der ersten "Big Brother"-Staffel Jürgen Milski – im Showbiz Fuß zu fassen und genug Geld zu verdienen.

"Keine Schande, Hilfe anzunehmen"

Der Gang zum Arbeitsamt sei ihr unheimlich schwer gefallen. "Ich habe mit mir gekämpft, man schämt sich und fühlt sich als Versager. Aber so dürfen wir nicht denken", stellt Lange klar. Es sei sehr wichtig, sich einzugestehen, wenn es nicht mehr geht. Mit ihrer Geschichte wolle sie auch anderen Menschen Mut machen.

Es sei keine Schande, Hilfe anzunehmen. Viele – egal ob prominent oder nicht – würden durch die Pandemie ihren Job verlieren. "Wir alle sind betroffen und ich bin sehr froh, dass der Staat uns unterstützen möchte. Wir müssen diese Hilfe annehmen, um unser Zuhause nicht zu verlieren und nach der Krise wieder frohen Mutes in unsere Arbeit zurückkehren zu können." Aber jetzt heiße es erst einmal, zuhause zu bleiben. "Das Wichtigste ist, dass wir alle gesund bleiben und die Kranken gesund werden."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur spot on news

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal