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Insolvenzfall wird zur Strafsache: Boris Becker muss erneut vor Gericht

Insolvenzverfahren wird Straffall  

Boris Becker muss erneut vor Gericht antreten

21.10.2020, 21:39 Uhr | dpa, t-online

Insolvenzfall wird zur Strafsache: Boris Becker muss erneut vor Gericht. Boris Becker: Der ehemalige Tennis-Profi plauderte auf der "Anhalt Sport trifft Legenden"-Veranstaltung in Dessau.  (Quelle: dpa/Hendrik Schmidt)

Boris Becker: Der ehemalige Tennis-Profi plauderte auf der "Anhalt Sport trifft Legenden"-Veranstaltung in Dessau. (Quelle: Hendrik Schmidt/dpa)

Am Donnerstag hat Ex-Tennisprofi Boris Becker einen Gerichtstermin: Sein Fall wurde an den Southwark Crown Court in London verwiesen. Es geht erneut um sein Insolvenzverfahren.

Der dreimalige Wimbledonsieger und sechsfache Grand-Slam-Champion Boris Becker muss sich vor einem Londoner Gericht gegen Vorwürfe einer Insolvenzbehörde wehren. Sie wirft dem 52-Jährigen im Zusammenhang mit seinem Insolvenzverfahren vor, nicht genug kooperiert zu haben. Becker streitet das vehement ab.

2017 war er von einem britischen Gericht für zahlungsunfähig erklärt worden. Eigentlich können Insolvenzverfahren in dem Land bereits nach einem Jahr abgeschlossen werden. In Beckers Fall wurden die Insolvenzauflagen jedoch um zwölf Jahre verlängert – demnach muss sich der Ex-Profi bis zum 16. Oktober 2031 bestimmten Einschränkungen für zahlungsunfähige Personen in Großbritannien unterwerfen.

Insolvenz-Fall Becker wird jetzt als Straffall behandelt

Grund ist, dass Becker Transaktionen aus der Zeit vor und nach dem Insolvenzverfahren nicht ordnungsgemäß gemeldet haben soll. Um ähnliche Vorwürfe geht es jetzt erneut. Bei einer Verurteilung drohen Becker bis zu sieben Jahre Haft.

Die Insolvenzbehörde führt nun strafrechtliche Ermittlungen gegen den 52-Jährigen, da er nicht so mit den Behörden zusammengearbeitet haben soll, wie die Auflagen es vorsehen. Der Insolvenzbehörde zufolge soll Becker am Donnerstag entweder selbst im Gericht sein oder online zugeschaltet werden. Zunächst dürfte es vor allem um prozesstechnische Details gehen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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