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Vanessa Mai: "Ich eifere keinem Idealk├Ârper nach"

Von Sebastian Berning

Aktualisiert am 27.12.2020Lesedauer: 5 Min.
Vanessa Mai: Sie z├Ąhlt zu den erfolgreichsten und sportlichsten S├Ąngerinnen des Landes.
Vanessa Mai: Sie z├Ąhlt zu den erfolgreichsten und sportlichsten S├Ąngerinnen des Landes. (Quelle: Marc Gruber / imago images)
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Vanessa Mai ist eine Powerfrau. Neben der Musik moderiert sie, tanzt bei TikTok und ver├Âffentlicht ein Fitnessvideo. Mit t-online spricht sie ├╝ber Sport, falsche Vorbilder und verr├Ąt, was sie fr├╝her an sich ├Ąndern wollte.

Ein st├Ąhlernes Sixpack, definierte Arme und eine erstaunliche Ausdauer bei ihren Auftritten: Von ihren Fans wird Vanessa Mai oft f├╝r ihre sportliche Figur und die Energie auf der B├╝hne bewundert. Ihr Geheimnis? Gibt keins!


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Wie die Schlagers├Ąngerin im Interview mit t-online am Rande einer Gymondo-Videoproduktion verr├Ąt, verfolgt sie beim Sport kein allzu bestimmtes Ziel. Zudem erz├Ąhlt sie, dass sie keinem Idealbild nacheifert, sondern stattdessen auf Selbstliebe setzt.

t-online: Frau Mai, verfolgen Sie mit dem Sport, den Sie machen, ein bestimmtes Ziel, wo Sie sagen: "An der K├Ârperstelle m├Âchte ich etwas ├Ąndern"?

Vanessa Mai: Nee, gar nicht. Damit habe ich schon vor langem abgeschlossen, weil man sucht sich immer irgendwelche Vorbilder. Aber man sieht eh nie genauso aus wie die, weil man einen eigenen K├Ârper hat. Ich eifere keinem Idealk├Ârper nach. Aber ich habe schon viele Workout-Programme von Trainerinnen gesehen, die ich toll fand und habe versucht, damit zu arbeiten. Ich hoffe, dass ich auch einige meiner Fans inspirieren kann.

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Ganz frech w├╝rde ich doch mal behaupten, dass Sie gut in Form sind. Gibt es aber etwas an Ihnen, woran Sie noch arbeiten wollen?

Als ich j├╝nger war, gab es schon Momente, wo ich mir gesagt habe, dass ich gerne l├Ąngere Beine h├Ątte. Aber von solchen Gedanken habe ich mich schon lange verabschiedet. Selbstliebe ist der Schl├╝ssel zum Gl├╝cklichsein. Man muss sich selbst so akzeptieren, wie man ist. Man kann mit Sport nat├╝rlich etwas ver├Ąndern ÔÇŽ

ÔÇŽ aber die Beine werden dadurch nicht l├Ąnger.

Nein. (lacht) Aber das ist gut so. Ich mag meine Beine mittlerweile.

Woher kommt bei Ihnen die Motivation, sich sportlich zu bet├Ątigen?

Ich mache nicht immer Sport und habe da auch gar nicht die Motivation dazu. (lacht) Das denken viele, dabei ist das gar nicht so. Ich habe immer mal Phasen, wo ich gerne und viel mache. Aktuell, auch durch das Gymondo-Projekt, habe ich eine krasse Phase und merke auch, dass mir das viel Spa├č macht. Aber dann habe ich auch mal richtige Durchh├Ąnger. Meistens ├╝ber Weihnachten. Oder wenn ich mal zwei, drei Wochen viel Stress im Job habe, dann kann es auch sein, dass ich zwei, drei Monate nichts mache.

Monate?!

Ja. (lacht) Das sind dann Phasen, in denen ich auch gerne und viel esse und mir sage: "Ist jetzt egal!" Irgendwann kommt dann von ganz allein der Moment, wo ich mich dann wieder mehr bet├Ątige. Ich bin generell ein eher aktiver Mensch und habe schon von klein auf Sport gemacht.

Fr├╝h ├╝bt sich also.

Ich war schon immer so eine Challenge-Maus. Als ich gerade mal laufen konnte, habe ich schon versucht zu sprinten. Also Sport war schon von Anfang an in mir drin.

Gibt es denn auch etwas, womit Sie sich aus einem Motivationstief herausholen?

Wenn ich merke, dass mein Wohlbefinden nicht mehr so wirklich wohl ist. Das kommt von ganz allein an irgendeinem Punkt in mir hoch. Manchmal ist es aber auch der Job, wenn ich mich auf ein Projekt oder eine Show vorbereiten muss. Auch das Tanzen hilft mir, sportlich zu bleiben. Das mache ich aktuell viel f├╝r TikTok. Das h├Ąlt einen t├Ąglich auch auf Trab.

Wie sieht denn ein normales Workout bei Ihnen aus?

Im Sommer schwimme ich gerne. Das habe ich erst recht sp├Ąt f├╝r mich entdeckt und ich musste mich dazu zwingen. Ich bin kein Cardio-Fan. Schwimmen, Laufen, Radfahren ÔÇô mir wird da auf Dauer irgendwie langweilig. (lacht)

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Machen Sie lieber allein, mit Freunden oder Personal Trainer Ihre ├ťbungen?

Klar, wenn man mit jemand anderem aktiv ist, macht das super viel Spa├č. Das fordert einen mehr, weil man irgendwie das Gef├╝hl hat, sich beweisen zu m├╝ssen. Also ein Workout mit einem Programm aus dem Internet pusht einen nat├╝rlich auch mehr als das Training so ganz allein.

Ein gro├čer Teil von Fitness ist nat├╝rlich die Ern├Ąhrung. Verfolgen Sie da irgendwelche Di├Ątpl├Ąne oder -regeln?

Nein, gar nicht. Essen ist f├╝r mich sogar eine Motivation, Sport zu machen. Ich esse sehr gerne und sehr viel ÔÇô ja, man sieht mir das vielleicht nicht an, aber das liegt daran, dass ich deswegen auch immer Sport daf├╝r mache. (lacht) Der Schl├╝ssel ist einfach eine gute Balance zu finden. Ich verzichte auf nichts, denn wenn ich auf etwas verzichten muss, macht mich das sooo zickig. (lacht)

Wie sah es ern├Ąhrungstechnisch denn bei Ihnen an Weihnachten aus? Da kann man dem S├╝ndigen ja gar nicht entkommen ÔÇŽ

Wir hauen da schon rein. (lacht) Ganz klassisch wird ├╝ber die Feiertage viel gebacken und es gibt bei uns Kartoffelsalat mit H├Ąhnchen. Aber wir haben da keine Essenstraditionen. Ganz fr├╝her, als mein Mann und ich frisch zusammen waren, haben wir das mal verfolgt. Aber mittlerweile soll keiner mehr irgendwelchen Stress haben und wir gehen die Festtage ganz locker an.

Vanessa Mai mit t-online-Reporter Sebastian Berning.
Vanessa Mai mit t-online-Reporter Sebastian Berning. (Quelle: Privat)

Was w├╝rden Sie denn jungen Menschen raten, die mit sich selbst nicht ganz so zufrieden sind?

Ich finde, es ist super schwer, da Tipps zu geben. Tipps, die man gibt, sind meist f├╝r einen selbst gut, aber nicht unbedingt f├╝r jemand anderen. Mein Ratschlag w├Ąre allerdings: Besch├Ąftige dich mit dir selbst und h├Âre rein, was dir guttut und was nicht. Viele Menschen haben nicht die Zeit, mal in sich selbst reinzuhorchen, aber diese Zeit sollte man sich manchmal nehmen. Es gibt auch Tage, an denen ich nicht gut drauf bin, aber ich habe gelernt, dass ich an solchen Tagen diese Gedanken zumindest vorerst zur Seite lege und mich sp├Ąter damit besch├Ąftige, wenn es mir wieder besser geht.

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Wir befinden uns im Jahresendspurt: Wie blicken Sie denn generell auf 2020 zur├╝ck?

Trotz dem, dass nichts so kam, wie man es sich dachte, blicke ich sehr, sehr gl├╝cklich auf das Jahr zur├╝ck. Wir versuchen, uns immer auf neue Situationen einzustellen, weil ├Ąndern kann man daran sowieso nichts. Ich vermisse den direkten Kontakt mit den Fans und die B├╝hnenauftritte mega krass. Man muss sich auf so etwas einstellen. F├╝r mich haben sich auch viele neue Wege er├Âffnet. An vermeintlich schlimmen Situationen sch├Ątze ich, dass es irgendwie immer weitergeht. Ich durfte viel Neues machen, aber das war anders als man es kennt.

Was war denn das letzte Normale, was Sie gemacht haben bevor es mit Lockdowns und Corona-Ma├čnahmen losging?

Das war nichts Wildes, aber mir fallen da die Begr├╝├čungen mit Leuten ein. Man umarmt sich nicht mehr. Am Anfang der Pandemie haben Leute einem auch noch aus Versehen die Hand entgegengestreckt, das hat man dann vielleicht mitgemacht und man dachte sofort; "Wow, das soll man doch gar nicht mehr." Der normale Umgang miteinander fehlt mit sehr.

Weitere Artikel

Lesen Sie morgen Teil zwei des Interviews mit Vanessa Mai, in dem die S├Ąngerin Ihre f├╝nf besten ├ťbungen gegen den Weihnachts- und Winterspeck verr├Ąt und auch sagt, wie sie aus einem Motivationstief herauskommt.

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