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Thomas Gottschalk: "Bin auch heute nicht bereit, mich zu entschuldigen"

Von t-online, JaH

Aktualisiert am 15.02.2021Lesedauer: 3 Min.
Thomas Gottschalk: Der Entertainer ├Ąu├čert sich erstmals zu den Rassismusvorw├╝rfen.
Thomas Gottschalk: Der Entertainer ├Ąu├čert sich erstmals zu den Rassismusvorw├╝rfen. (Quelle: Manfred Segerer/imago-images-bilder)
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K├╝rzlich hat Thomas Gottschalk mit einer Diskussion um das Wort "Zigeunersauce" f├╝r negative Schlagzeilen gesorgt. Lange schwieg er zu Rassismusvorw├╝rfen, die laut wurden. Jetzt meldet sich der Entertainer zu Wort.

Thomas Gottschalk sa├č vor Kurzem in der WDR-Talkshow "Die letzte Instanz". Zusammen mit Micky Beisenherz, Janine Kunze und J├╝rgen Milski sollte er dar├╝ber diskutieren, ob das Ende der "Zigeunersauce" ein notwendiger Schritt sei. Jeder der vier anwesenden Prominenten hielt es f├╝r unn├Âtig, in Zukunft auf den Begriff verzichten zu m├╝ssen. Besonders in den sozialen Netzwerken l├Âste dieses Verhalten eine Lawine von Unverst├Ąndnis und Emp├Ârung aus.


So hat sich Thomas Gottschalk ├╝ber die Jahre ver├Ąndert

1981
1982
+39

Gottschalk hielt sich zu den Rassismusvorw├╝rfen bisher bedeckt, erkl├Ąrte in einem "Bild"-Interview lediglich, dass wenn er "vor der Show die Mundbremse anziehen" m├╝sse, er die "Klappe gar nicht mehr aufzumachen" brauche. In der "Welt am Sonntag" findet der 70-J├Ąhrige jetzt deutlich vers├Âhnlichere Worte, will sich aber auch weiterhin nicht entschuldigen

"Ein altes Hirn sollte in der Lage sein, neu zu denken"

"Ich bin auch heute nicht bereit, mich f├╝r etwas zu entschuldigen, das weder verletzend noch b├Âsartig gemeint war. Aber ich bin bereit, zu lernen und zuzuh├Âren", erkl├Ąrt Gottschalk. Sein Weltbild sei im vergangenen Jahrhundert entstanden, er akzeptiere, dass "da einiges justiert werden muss". "Ein altes Hirn sollte in der Lage sein, neu zu denken." Er m├╝sse entr├╝mpeln und jeder wisse, wie schwer es ist, sich von altem Krempel zu trennen.

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Er habe immer versucht, es allen recht zu machen, so Gottschalk. Er sa├č dabei oft zwischen den St├╝hlen. "Fr├╝her generierte ich damit Schlagzeilen bei der Boulevardpresse, heute erzeuge ich Shitstorms", res├╝mierte er. Er k├Ânne dabei wesentlich besser mit Anklagen als mit Entt├Ąuschungen umgehen.

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"Menschen, die ich entt├Ąuscht habe, nehme ich ernst, und es tut mir leid", schreibt er selbst in dem Artikel. "Gerade musste ich lernen, dass man Menschen auch dadurch entt├Ąuschen kann, dass man sie nicht versteht." Er wolle sich nicht damit herausreden, dass er eine andere Sprache spreche, zu der bestimmte Vokabeln geh├Ârten. Vokabeln, "die in der eigenen Wahrnehmung weder etwas mit Diskriminierung noch mit Rassismus zu tun haben". Es gebe eben im Leben einfach Momente, in denen man erkennen m├╝sse, "dass es so, wie es immer ging, eben nicht mehr geht".

"Ich werde gewisse Begriffe nicht mehr benutzen"

Es w├╝rden sich Menschen verletzt f├╝hlen, die man nicht habe verletzen wollen. "Ich werde gewisse Begriffe nicht mehr benutzen", so Gottschalk. Er werde diese nicht "z├Ąhneknirschend vermeiden, weil es die Political Correctness verbietet, sondern weil einem Menschen mit meiner Eloquenz unz├Ąhlige Worte zur Verf├╝gung stehen, die weder missverst├Ąndlich sind, noch aus einer Denkschule kommen, die ausgedacht hat."

"Ich war und bin ein Showmaster, dessen gr├Â├čte Sorge es immer war, einen Gag liegenzulassen", schreibt er. Den Ernst der Lage habe er nie zur Kenntnis genommen. Er habe sich auf ein "... der Thommy darf das" oder "So isser halt" verlassen. Das f├╝hrte dazu, dass es ihm heute schwerfalle, er sogar daran scheitere, den richtigen Ton zu finden. Er sei fr├╝her immer der "richtige Mann am richtigen Platz" gewesen, "aber nur an diesem". Er w├╝rde auch heute noch oft so reden, wie er es "gestern ungestraft tun konnte".

Besonders "entsetzt" sei Gottschalk dar├╝ber, "dass ich damit offensichtlich Menschen entt├Ąusche, die mit mir gro├č geworden sind. Die mich f├╝r einen der Guten hielten, f├╝r einen, von dem sie sich verstanden f├╝hlten". Er habe immer versucht, jeden zu verstehen. "Ich habe nie einen Unterschied gemacht zwischen Alt und Jung, Dumm oder Schlau, Gr├╝n oder Wei├č. Und ich habe bei dem Versuch, alle zu unterhalten, das eine oder andere Mal dummes Zeug erz├Ąhlt. Niemals habe ich es b├Âse gemeint, niemals wollte ich jemandem wehtun."

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