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"Tagesschau" wehrt sich gegen Manipulationsvorwürfe

Von t-online, mbo

Aktualisiert am 14.04.2021Lesedauer: 2 Min.
"Tagesschau" zum Thema Corona mit Susanne Daubner: Gegen die Grafiken mit den Inzidenzwerten der Corona-Neuinfektionen der Nachrichtensendung gibt es Manipulationsvorwürfe.
"Tagesschau" zum Thema Corona mit Susanne Daubner: Gegen die Grafiken mit den Inzidenzwerten der Corona-Neuinfektionen der Nachrichtensendung gibt es Manipulationsvorwürfe. (Quelle: NDR)
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Im Netz gab es mehrfach Vorwürfe gegen das Team der "Tagesschau". Dabei ging es um den Manipulationsverdacht bei den Grafiken zu den Sieben-Tage-Inzidenzwerten in deutschen Landkreisen. Nun reagiert die Redaktion.

"Wen wollen die eigentlich für dumm verkaufen? Achtet auf die Farbskala und die dazugehörigen Inzidenzwerte. So schnell kann eine Grafik manipuliert werden", schreibt ein User auf Twitter und teilt dazu eine Karte der "Tagesschau" mit den Sieben-Tage-Inzidenzen der Landkreise vom 17. März 2021 und eine Karte vom 9. April 2021.


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Die Karte aus dem März ist größtenteils in Orangetönen gehalten, die vom April in dunklen Rotabstufungen. Die verwendeten Farbskalen sind unterschiedlich. Dadurch entstand der Vorwurf der Manipulation, "um die Infektionslage dramatischer darzustellen".

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Bei genauem Betrachten der Gegenüberstellung wird deutlich: Die Zuordnungen der verschiedenen Farben zu den Inzidenzen sind unterschiedlich. So wird die Farbe Gelb bei der Aprilkarte nur noch bei einer Sieben-Tage-Inzidenz bis 20 Infektionen pro 100.000 Einwohner verwendet, bei der Märzkarte bis 25 Infektionen. Ein sehr dunkles Rot, das die schlimmste Stufe darstellt, wurde im März bis zu einer Inzidenz von 500 verwendet, derselbe Farbton wird nun bis zu einer Inzidenz von 200 genutzt. Ab einer Inzidenz von 200 wird ein noch dunklerer Farbton genutzt. Die Farbskalen wurden anders angeordnet.

Der Twitter-User hat die beiden Karten, die er miteinander vergleicht, dem Instagram-Account der "Tagesschau" entnommen. Wie auf der Homepage der Nachrichtensendung nun erklärt wird, handele es sich bei der Grafik mit der helleren Skala um eine Karte, die auf "Fernsehbeiträgen der 'Tagesschau'" basiert, die andere ist fürs Netz gedacht. Man könne die beiden deshalb eigentlich gar nicht miteinander vergleichen.

Mit steigenden Inzidenzwerten kamen neuen Einteilungen hinzu

Im Folgenden wird dann nur auf die Netzkarte eingegangen. Die erste Version dieser sei im Oktober des vergangenen Jahres veröffentlicht worden. Damals war die höchste Kategorie noch ein Sieben-Tage-Inzidenzwert von "ab 50", später wurden weitere Unterteilungen durchgeführt. "Ab 100" wurde hinzugefügt und somit auch ein dunklerer Farbton. Alle anderen Kategorien behielten ihre zugeordneten Töne. Die Zahlen an Corona-Infektion sind zu jenem Zeitpunkt immer weiter gestiegen, sodass im Dezember wieder neue Unterteilungen ergänzt wurden – "ab 200" erhielt einen noch dunkleren Farbton. Diese Einteilung gelte weiterhin.

Auf den Vorwurf, dass die Farben verändert wurden, um die Infektionslage zu dramatisieren, wird deshalb wie folgt reagiert: So sei die Skala keineswegs verändert worden, vielmehr "sind im Laufe der Pandemie aber neue Klassen ergänzt worden, da die Inzidenz stark zugenommen hat", heißt es in dem Text.

Verwirrung gab es aber auch dadurch, dass online und im TV unterschiedliche Karten und Einteilungen verwendet werden – die ja von dem Twitter-User auch gegenüber gestellt wurden. "Es tut uns leid, wenn die Verwendung der unterschiedlichen Grafiken zu Missverständnissen oder Irritationen geführt hat", wird die Chefredaktion von "ARD-aktuell", wo die Karten entwickelt wurden, zitiert. Man werde die Grafiken der unterschiedlichen Ausspielwege nun angleichen, auch wenn unterschiedliche Darstellungen auf unterschiedlichen Kanälen häufig Sinn machen. Die online verwendete Farbskala soll in Zukunft für alle Kanäle der "Tagesschau" verwendet werden.

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