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Glenn Close berichtet von Jugend in einer Sekte

Von dpa
Aktualisiert am 28.05.2021Lesedauer: 2 Min.
US-Schauspielerin Glenn Close in der Doku-Serie "The Me You Can't See: A Path Forward" ("Das Ich, das Du nicht siehst: Ein Weg nach vorn").
US-Schauspielerin Glenn Close in der Doku-Serie "The Me You Can't See: A Path Forward" ("Das Ich, das Du nicht siehst: Ein Weg nach vorn"). (Quelle: Apple TV+/Apple TV+ /dpa./dpa)
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Los Angeles (dpa) - US-Schauspielerin Glenn Close (74) hat von ihrer Jugend in einer Sekte berichtet. Ihre Familie habe sie mit sieben Jahren in eine Gruppe namens MRA (Moral Re-Armament, Deutsch etwa: Moralische Wiederbewaffung) eingeführt.

Die Sekte habe eine starke Kontrolle ausgeübt, sagte Close in der Fortsetzung der Doku-Serie "The Me You Can't See: A Path Forward" ("Das Ich, das Du nicht siehst: Ein Weg nach vorn") von US-Moderatorin Oprah Winfrey (67) und Prinz Harry (36). Mit 22 Jahren habe sie den Ausstieg aus der Sekte geschafft.

Die Sekten-Zeit habe aber schwere Folgen gehabt für ihre Familie: "Es war furchtbar", sagte sie. "Wir waren so kaputt." Es sei erstaunlich, dass etwas, das man als junger Mensch durchgemacht habe, auch später noch so viel Zerstörungskraft besitze. Close machte ihre Kindheitserfahrungen auch für ihre drei Scheidungen verantwortlich. "Ich war nicht erfolgreich in meinen Beziehungen und dabei, einen ständigen Partner zu finden, und es tut mir leid."

In der Fortsetzung der Serie, die in der Nacht zum Freitag veröffentlicht wurde, dreht es sich um psychische Gesundheit. Der erste Teil wurde am 21. Mai beim Streamingdienst von Apple veröffentlicht.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie verglich sie mit denen der Terroranschläge vom 11. September 2001. "Wir haben unglaubliche, beispiellose Zeiten hinter uns", sagte Close. "Meiner Ansicht nach bedeutet es eine so große Veränderung für die Welt wie der 11. September." Die Welt verändere sich: "Es wird eine Weile dauern, bis wir formulieren können, was das für als Individuen bedeutet."

Die Schauspielerin ("Die Frau des Nobelpreisträgers") sagte, die Corona-Pandemie habe auch direkt ihre psychische Gesundheit betroffen. "Es hat geholfen, dass ich einen Hund hatte."

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