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Harald Schmidt wird wegen Impfaussagen zum Gespött

  • Steven Sowa
Von Steven Sowa

Aktualisiert am 02.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Harald Schmidt: Mit seinen Aussagen zur Corona-Impfung hat er sich offenbar auch den Unmut seines einstigen Kollegen Jan Böhmermann eingehandelt.
Harald Schmidt: Mit seinen Aussagen zur Corona-Impfung hat er sich offenbar auch den Unmut seines einstigen Kollegen Jan Böhmermann eingehandelt. (Quelle: Hannes Magerstaedt/Getty Images for Best Brands)
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Harald Schmidt und Jan Böhmermann: eine Kombination, die mal harmonierte – aber schon seit Jahren nicht mehr zusammenpasst. Mit Schmidts Aussagen zur Corona-Impfung erhält diese Geschichte ein neues Kapitel.

Es ist schon erstaunlich. Seit einem Jahrzehnt haben Harald Schmidt und Jan Böhmermann beruflich nicht mehr miteinander zu tun. Nachdem die "Harald Schmidt Show" 2012 auf Sat.1 abgesetzt wurde, bei der Böhmermann als Gagschreiber arbeitete, kreuzen sich die Wege der zwei Fernsehgesichter auf andere Weise. Auf eher unkollegiale Weise. Dabei war das mal ganz anders.


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"Du bist verbal sehr fit und sehr schnell", sagte Harald Schmidt am 3. Mai 2007 über seinen späteren Zögling. Ein Ausschnitt der Sendung ist noch heute bei YouTube abrufbar. Mehr als 470.000 Aufrufe hat der gut achtminütige Clip aufzuweisen.

Vor drei Jahren dann schlug Schmidt plötzlich andere Töne an. "Ich wusste schon früh, dass es Böhmermann als Moderator nie schaffen würde – aber dass er es als Krawallschachtel sehr weit bringen würde, wusste ich auch", hieß es in seiner ungewöhnlich harschen Attacke. In dem damaligen Interview mit der "Stuttgarter Zeitung" war sich der einstige Moderator auch sicher: Das ZDF sei nicht so recht glücklich mit Jan Böhmermann. "Ich glaube, man wäre ihn dort gerne los", sagte er dem Blatt. "Beim ZDF kotzt man doch im Strahl, wenn man sieht, welchen Ärger er wieder einbringt."

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Böhmermann gibt den Schmidt: Wirbel um Impfstatus

Es verwundert also kaum, dass der "ZDF Magazin Royale"-Moderator auch zurückschlägt. Verbal natürlich. Neben kleineren spitzen Anmerkungen, die sich Böhmermann in Richtung Schmidt immer mal wieder erlaubte, folgt nun eine Satire. Für den gebürtigen Bremer waren die Aussagen Harald Schmidts zur Corona-Impfung ein gefundenes Fressen. Der hatte im Unklaren gelassen, ob er immunisiert ist – und damit für viel Aufsehen gesorgt.

Weil Böhmermanns Show an diesem Freitag zurück aus der Winterpause kommt, knöpfte er sich Schmidt unter dem Titel "Ist Kultcomedian 'Dirty Böhmi' geimpft oder nicht?" vor.

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Er nennt zwar nicht einmal den Namen von Harald Schmidt in diesem Video. Doch allein "Dirty Böhmi" ist eine eindeutige Anspielung auf Harald Schmidt, dem die Boulevardpresse für seine TV-Auftritte den Namen "Dirty Harry" verliehen hatte – was wiederum an den gleichnamigen Kultstreifen mit Clint Eastwood angelehnt war. Nicht die einzige Offensichtlichkeit.

Böhmermann, mit Anzug am Schreibtisch, vor seiner neuen Studiokulisse, erklärt: "Hat sich Lästermaul 'Dirty Böhmi' jetzt ein bis drei Spritzen geben lassen, um seinen kleinen Beitrag zur Beendigung der nervigen Pandemie zu leisten oder scheißt der unangenehm eitle Alt-Show-Zyniker selbstgerecht auf Solidarität und Gemeinwohl, weil der egomane Psycho-Gockel seine Schäfchen sowieso schon lange im Trockenen hat?"

Danach folgen mal mehr mal weniger eindeutige Hinweise auf Harald Schmidt, inklusive einiger Seitenhiebe: "Ich verrate es nicht (...) Ich möchte daraus ein öffentliches Geheimnis machen. Nicht um mich irgendwie interessant zu machen oder mich in ernsten Zeiten billigstmöglich ins Gespräch zu bringen."

Die wohl unzweifelhafteste Referenz hat Jan Böhmermann in einen Witz über Harald Schmidts Rolle als Oskar Schifferle auf dem ZDF-"Traumschiff" verkleidet: "Nur so viel möchte ich verraten (...) an den Dreharbeiten zum neuen 'Traumschiff' werde ich nicht teilnehmen", so der 40-Jährige, der sich hier also offenbar als Kunstfigur Schmidt tarnt und damit auf die Recherchen von t-online zu sprechen kommt, wonach die Oskar-Schifferle-Figur in der ZDF-Fernsehreihe vorerst nicht auftauchen wird.

Harald Schmidt: Möchte "Impfstatus für mich behalten"

Auf Anfrage von t-online hat der ZDF-Moderator indes nicht geantwortet. Es bleibt also eine Sache der Interpretation, ob Harald Schmidt hier zum Gespött des Satirikers wird – oder ob die Parallelen reiner Zufall sind.

Derweil hat sich Harald Schmidt erneut im Corona-Kontext zu Wort gemeldet. In einem Interview mit dem "Spiegel", welches das Magazin an diesem Freitag veröffentlichte, heißt es vom 64-Jährigen auf die Frage nach seinem Impfstatus: "Sie können es versuchen. Ich erfülle sämtliche Zertifikatewünsche weltweit, noch bevor die überhaupt geäußert sind, und zwar immer auf dem aktuellsten Stand. Aber Ihnen gegenüber muss ich als jemand, der generell sehr verschwiegen ist und keine Plaudertasche, meinen Impfstatus für mich behalten."

Dass er ein "Corona-Rebell" sei, habe ihm die "Lügenpresse" angedichtet, so Schmidt, der anfügt: "Nichts ist langweiliger für mich, als ein Rebell zu sein. Selbstverständlich unterstütze ich alle Maßnahmen, die gefordert werden. Weil wirkliches Chaos nur durch Befolgen von Anordnungen entsteht."

Sich mit den Diskussionen um seinen Impfstatus im Gespräch halten, ganz so wie Böhmermann es in seinem Video satirisch bemängelt? Das scheint der Ex-Fernsehmoderator offenbar immer noch zu beherrschen.

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Von Maria Bode
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