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Jetzt spricht Nikeata Thompson: "Meine Hautfarbe ist perfekt"

Von t-online, sow, Seb

Aktualisiert am 30.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Nikeata Thompson: Der GNTM-Star erlebt oft Rassismus.
Nikeata Thompson: Der GNTM-Star erlebt oft Rassismus. (Quelle: IMAGO / Future Image)
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Im Fernsehen ist Nikeata Thompson eine Frohnatur. Doch was ihre Fans jetzt mit ansehen mussten, hat viele schockiert. Die Choreografin wurde auf offener Stra├če bedroht. Bei t-online spricht sie ├╝ber den Vorfall.

"Du bist nigerianische Drogenverk├Ąuferin", ├Ątzt der Mann mit dem Anglerhut ihr entgegen. Mit einer Zigarette im Mund und einem Mund-Nasen-Schutz am Kinn l├Ąuft der unbekannte Herr auf Nikeata Thompson zu. Die Situation wirkt bedrohlich. Alles ist festgehalten auf einem Handyvideo, das unter anderem Thompson selbst via Instagram verbreitet hat.

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Es fallen piet├Ątlose Ausdr├╝cke und entw├╝rdigende S├Ątze wie: "Wir ├Ąschern Nigeria ein." Der Mann, offenkundig zutiefst rassistisch, r├╝ckt in dem Video nur wenige Zentimeter an Nikeata Thompson heran. Er wirkt aufgebracht und br├╝llt ihr ins Gesicht: "Wer nicht f├╝r uns ist, ist gegen uns. Es werden K├Âpfe rollen."

"Ich bin nicht perfekt, aber meine Hautfarbe ist es"

Passiert ist dieser Vorfall in Berlin. Auf Anfrage von t-online berichtet Nikeata Thompson, dass drei M├Ąnner sich zun├Ąchst ├╝ber sie lustig gemacht h├Ątten und nicht einschreiten wollten. Als dann jemand kam, wurden die Beleidigungen des Angreifers immer heftiger. "Nach f├╝nf bis zehn Minuten zeigte ein Passant Zivilcourage und forderte den Mann auf zu gehen", erinnert sich Thompson. "Dies ver├Ąrgerte ihn allerdings nur noch mehr und die Beleidigungen wurden heftiger. Nach und nach bildete sich eine Traube von weiteren Passanten um uns herum, um uns zu sch├╝tzen und den Mann loszuwerden. Diesen Support zu erfahren war st├Ąrkend und wichtig, da ich ihn leider viel zu selten erfahren habe."

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Dass der GNTM-Star w├Ąhrend der verbalen Attacke so ruhig bleiben konnte, hat einen traurigen Hintergrund: Nikeata Thompson ist Rassismus gew├Âhnt: "Seit dem ich denken kann, wurde ich h├Ąufig herablassend behandelt. Durch die Ver├Âffentlichung meines Buches wurde es noch viel sichtbarer und klarer, wie sehr mich das Thema Rassismus mein Leben lang gepr├Ągt, verfolgt und beeinflusst hat." Ihr klares Statement gegen Rassismus: "Ich wei├č, ich bin nicht perfekt, doch meine Hautfarbe ist es. Sie ist genau so normal wie wei├če Haut!"

Zusammen mit ihrem Make-up-Artist und f├╝nf Menschen, die Zivilcourage zeigten, informierte sie die Berliner Polizei. "Diese Menschen wichen nicht von unserer Seite und warteten mit uns gemeinsam, auf die Polizeibeamten, um eine Anzeige gegen Beleidigung und Volksverhetzung aufzugeben." Somit k├Ânnte die rassistische Attacke ein juristisches Nachspiel f├╝r den Mann aus dem Video haben.

Thompson war gerade auf dem Weg zu Kurt Kr├Âmer und dessen Show "Chez Kr├Âmer". Dem Comedian berichtete sie von dem Vorfall. Dieser entschied sich das gerade Erlebte in seiner Talkshow anzusprechen. Dass das eine privilegierte Situation ist, ist dem TV-Star bewusst: "Ich sch├Ątze den unerm├╝dlichen Support meiner Allies. Auch wenn ich definitiv in meiner privilegierten Promiblase lebe. Nicht jeder hat diesen Luxus seine Erfahrung zu teilen und ihnen ein so weitreichendes Geh├Âr zu verschaffen."

Thompson: "Wir waren tats├Ąchlich in Gefahr"

Zuvor hatte die deutsche-britische Choreografin, unter anderem bekannt aus GNTM oder "Got to Dance", bereits auf Instagram berichtet, was vorgefallen ist. "Es gab eine rassistische Situation vor meinem B├╝ro", so Thompson. "Mir passiert so etwas regelm├Ą├čig. Aber es ist nicht Ordnung", erkl├Ąrte die 41-J├Ąhrige in einem kurzen Ausschnitt, den sie in ihrer Instagram-Story postete.

In einem sp├Ąter aufgenommenen Video beginnt sie zu weinen. In dem rund 25-min├╝tigen Beitrag versuchte sie die Fassung zu bewahren, doch die Tr├Ąnen rollten ihr ├╝bers Gesicht. "Ich wollte mich nur bedanken und jetzt nicht hier herumheulen, das nervt mich", so Thompson weiter.

"Zivilcourage ist so wichtig", appellierte sie an ihre Fans. Menschen m├╝ssten einander helfen. Sie bedankte sich bei allen, die ihr Unterst├╝tzung zugesichert und ihr Mitgef├╝hl ausgesprochen haben. Dennoch sei es "verr├╝ckt", wie auf der Stra├če in Berlin andere Menschen "am├╝siert" auf den Vorfall reagiert h├Ątten. "Wir waren tats├Ąchlich in Gefahr", urteilte Thompson und dr├╝ckte ihr Unverst├Ąndnis f├╝r die fehlende Solidarit├Ąt dieser Schaulustigen aus.

Inzwischen hat sich die Polizei in Berlin zu dem Vorfall ge├Ąu├čert: Der fremde Mann aus dem Video "wurde von unseren Kollegen des A16 bereits identifiziert. Die Anzeige wegen Volksverhetzung ist schon auf dem Weg zum Staatsschutz", hei├čt es in einer Mitteilung bei Twitter.

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